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Mit Cajun wird der Anteil der Bevölkerung des US-Bundesstaates Louisiana meinte das raus akadia (Kanada) entstanden. Das Gebiet wird Cajun-Dreieck genannt, das ungefähr zwischen verläuft New Orleans, Lake Charles und Alexandria. Der Begriff bezieht sich neben der Bevölkerungsgruppe und ihrem Wohngebiet auch auf ihre Sprache, Musik und Küche.
Acadia war eine französische Kolonie in New Brunswick und Neuschottland. Die Bevölkerung war Französisch. Im 1713 das Gebiet wurde englisch. Nach einer Zeit der Reibung war die französischsprachige Bevölkerung population 1755 von den Engländern nach Frankreich, in die Karibik, in den östlichen Teil der heutigen Vereinigten Staaten vertrieben. Am Ende etwa 4.000 davon Akadier in den Sümpfen landen (bayous) von Louisiana, damals noch französisches Territorium. Einige von ihnen zogen weiter nach Westen in die Prärien im Südwesten von Louisiana.[1] Sie vermischten sich mit den anwesenden französischen Siedlern und auch mit anderen europäischen Siedlern. Die Amerikaner, die das Gebiet von Louisiana besetzen Napoleon gekauft, nannte sie akadisch. Ohne das "A" und amerikanisch ausgesprochen wurde dieser Name nach und nach in "Cajun" verfälscht.
Sprache
Cajun-Französisch aka 'Louisiana kreolisch“, wird 2015 nur noch von einigen Cajuns im täglichen Gespräch gesprochen, vor allem von älteren Menschen. Seit den 1960er Jahren ist das Interesse junger Menschen jedoch an kulturellen Aktivitäten aller Art in dieser Sprache, teilweise dank einer staatlichen Louisiana etabliertes Projekt: CODOFIL (Council of Development of French in Louisiana). Allerdings nimmt die Zahl der Französischsprachigen rapide ab.
Musik
Cajun-Musik ist ein eigener Musikstil, der vermutlich um 1900 aus einer Mischung aus altfranzösischer Volksmusik und der Musik anderer Einwanderer wie Deutscher und auch gewissermaßen dem perkussionistischen Rhythmus der Kreolen in Louisiana entstanden ist. Das diatonische Akkordeon (Zugtasche mit zehn Knöpfen) spielt eine führende Rolle, begleitet von Violine und Dreieck ('tit fer oder: kleines Eisen). Es wird oft mit hoher Stimme in der Cajun-Französisch. In den 1930er und 1940er Jahren war der Cajun-Stil noch vom starken Einfluss der Land aus dem Nachbarstaat Texas, aber dank der Popularität des Kordelzugbeutels Iry LeJeune (1928-1955) wurde diese Tanzmusik mit ihren Zweischritten und Walzern um 1950 auch anderswo auf der Welt wirklich populär. Seit 1984 wird Cajun-Musik von der Cajun French Music Association (CFMA) unterstützt, wodurch eine sehr lebendige Musikkultur entsteht.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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