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Schlucht | ||||
| Rechtsform | GmbH | |||
| Einrichtung | 1985 | |||
| Gründer(n) | Roman Arnold | |||
| Land | Deutschland | |||
| Hauptquartier | Koblenz | |||
| Angestellte | 300 | |||
| Produkte | Fahrräder | |||
| Webseite | www.canyon.com | |||
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Canyon Bicycles GmbH (kurz: Canyon) ist a Deutsche Hersteller von Rennräder und Mountainbikes. Canyon ist vor allem für sein Direktverkaufssystem bekannt, das keine Großhändler oder Geschäfte umfasst.
Ursprung
Das Unternehmen wurde 1985 von Roman Arnold im Koblenz unter dem Namen 'Radsport Arnold GmbH' gegründet. Zunächst war das Unternehmen Fachhändler für den Radsport. 1996 begannen sie unter dem Markennamen Canyon mit der Produktion eigener Fahrräder, nicht selten haben Fahrradhändler auch eigene Fahrräder im Sortiment. Revolutionär war, dass der Direktvertrieb bei Arnold über das Internet erfolgte.
2001 verließ das Unternehmen den Fahrradfachhandel und widmete sich ganz der Fahrradproduktion. Das Unternehmen hieß nun Canyon Bicycles GmbH. Mit Lutz Scheffer (vorher bei Bergwerk und Votec) konnte Canyon einen herausragenden Rahmendesigner in seine Reihen aufnehmen. Die Fahrräder werden nach wie vor nur über das Internet verkauft.
Der Hauptsitz befindet sich nach wie vor in Koblenz und beschäftigt 300 Mitarbeiter, die für Vertrieb, Logistik, Marketing und Verwaltung zuständig sind. Darüber hinaus verfügt der Hersteller über ein eigenes, hochmodernes Prüflabor, das an die Universität angegliedert ist Pforzheim. Dort entwickeln Ingenieure alle Fahrräder und Rohstoffexperten überwachen die Qualität der verwendeten Materialien.
Engagement
Während Canyon im Radsport noch keine große Rolle spielte, waren die Räder bereits bei Amateuren und im Triathlon beliebt. Radsport Arnold hat sich von Anfang an dem Triathlon verschrieben. Der erste Sportvertrag wurde 1985 mit einem Triathleten unterzeichnet Jürgen Zack. Auch heute unterstützt das Koblenzer Unternehmen mit dem Canyon Tri-Team die Triathleten Katja Rabe, Martin Wagner und Jens Kaiser.
Neben der Unterstützung von Triathleten hat sich Canyon mit spektakulären Designs und Ingenieursleistungen einen Namen gemacht. Zum Beispiel produzierte Canyon 2005 Project 3.7; ein Prototyp für ein Fahrrad mit einem Gewicht von nur 3748 Gramm, viel weniger als das übliche Gewicht für Fahrradräder.
Im Jahr 2007 gelang es Canyon, ein UCI ProTour-Team zu sponsern, z. Unibet.com. Das Fahrrad, das dieses Team fuhr, konnte auch von Privatpersonen gekauft werden.[1]
Von 2009 bis 2011 waren die Fahrer des belgischen Stille-Lotto und später Omega Pharma Lotto mit Canyon-Bikes. In 2009 Cadel Evans mit Canyon Radweltmeister auf Schweizer Mendrisio. Ebenfalls Philippe Gilbert fuhr in seinem erfolgreichen Jahr 2011 ein Canyon Bike und gewann die individuelle Endwertung der UCI ProTour.
Ab 2012 kooperierte Canyon nicht mehr mit Omega Pharma-Lotto, das für den belgischen Hersteller ridley gewählt, aber mit dem UCI ProTour-Team katusha. Genau wie Philippe Gilbert weiß auch der Spanier Bescheid Joaquim Rodriguez Probieren Sie die Rennräder von Canyon. Als Beweis dienen Einzelsiege in der UCI Protour-Wertung in den Jahren 2012 und 2013. Canyon ist damit seit drei Jahren in Folge die Nummer eins im Straßenradsport.
Auch das spanische UCI ProTour-Team Movistar-Team, mit Toppern wie Alejandro Valverde, Nairo Quintana und Spanischer Meister 2013 Jesus Herrada, fährt seit 2014 auf Canyon Bikes.
Canyon ist auch in der Mountainbike-Welt aktiv. 2005 gründete der Fahrradhersteller das Topeak-Ergon Racing Team, das mittlerweile zur absoluten Spitze im Cross Country und Marathon zählt. Der aktuelle Marathon-Weltmeister fährt für das Topeak-Ergon Racing Team Alban Lakata, der zweifache Weltmeister Irina Kalentieva, sowie der dreimalige Deutsche Meister Wolfram Kurschat.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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