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Cees den Heyer
Cees den Heyer
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Geburtsdatum6. April1942
GeburtsortScheveningen
Sterbedatum31. März2021
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
Kirchenfunktion
BüroTheologe
Andere
Bekannt aus"Von Jesus zu Christentum. Die Entwicklung des Textes zum Dogma"
Portal  Portalsymbol  Christentum

Cees J. den Heyer (Scheveningen, 6. April194231. März2021) war ein NiederländischevangelischTheologe.[1]

Biografie

Bis zum 1. Januar 2002 war er ProfessorNeues Testament und biblischTheologie zum Theologische Universität Kampen (Oudestraat). Anschließend arbeitete er bis 2007 als Lehrer für Biblische Theologie an der MennonitenSeminar in Amsterdam. Er veröffentlichte Bücher über Jesus und Paul und ein theologisches Selbstporträt mit dem Titel "Broad Faith" (2000).

Den Heyer machte vor allem durch die Veröffentlichung seines Buches über die Versöhnung, wie die aus der klassischen Christologie wenn Dogma Ist repariert. Nach gründlicher Recherche kam er für sich zu dem Schluss, dass die Versöhnungslehre in der Dogmatik der (orthodox-) evangelische Kirchen, würde nicht mit den Texten in der Evangelien aus dem Neuen Testament. Insbesondere das Dogma von der sühnenden Bedeutung des Leidens und Sterbens Jesu Christi wäre in den biblischen Schriften nicht zu finden. Die heftigen Diskussionen, die darüber innerhalb der Kirchen entbrannten, brachten Den Heyer schließlich zur Entscheidung reformierte Kirche verlassen.

In seinem Buch „Von Jesus zu Christentum. Die Entwicklung vom Text zum Dogma“ (2005) beschrieb Den Heyer, wie Texte aus unterschiedlichen Quellen zu den späteren klassischen christologischen Dogmen geführt hätten. Der Grund für sein Buch war die Idee, dass diese Dogmen Christian wäre heute seltsam geworden. Ihm bliebe nichts anderes übrig, als zu den Quellen zurückzukehren und nach neuen Inspirationsquellen für die Auslegung der biblischen Texte zu suchen, auch mit Hilfe neuerer Veröffentlichungen, Studien und Entdeckungen wie der Nag Hammad-Schriften und der Schriftrollen vom Toten Meer.

2017/2018 gab er im Rahmen des Kronkurses des Mennonitischen Seminars einen Kurs zum Thema „Jesus, eine Geschichte“.[2]

Den Heyer starb am 31. März 2021 im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines Autounfalls am 20. März 2021.[3][4]

Veröffentlichungen

  • War Jesus ein Pharisäer? (Gesprächsheft) - 1974
  • Matthäus und die Juden (Broschüre in der Reihe Exploration & Reflection, Band 8, Nr. 3, Dezember 1974) - 1974
  • Jüdische Literatur zur Passion Jesu (Broschüre Exploration & Reflection, 11. Band, Nr. 3, Dezember 1977) - 1977
  • Exegetische Methoden im Gespräch. Eine Analyse von Mark 10.46-13.37 - 1978 (Dissertation)
  • 'Strukturanalyse'. In: Reformierte Theologische Zeitschrift 79 - 1979
  • „Das Neue Testament nach Auschwitz“. Im: Willem Zuidema und anderen wird Isaak wieder geopfert. Judentum und Christentums Verarbeitung des Holocaust - 1980
  • 'Vorwort'. In: A. Schweitzer, Jesus. Capita Selecta aus Schweitzers Theologie. Zusammengestellt und eingeführt von Dr. C.J. den Heyer - 1981
  • 'Alter Wein ist ausgezeichnet'. Zur Notwendigkeit der Lehre und Forschung des Judentums an einer theologischen Fakultät - 1981
  • 'Eine Strukturanalyse von Johannes 20.1-18'. In: Rund um das Wort 23 - 1981
  • Wie bekommt die Bibel Bedeutung? Semiotik angewandt auf biblische Texte - 1982 (mit C.M. Overdulve und J.C.E. Meij)
  • Der messianische Weg. I: Messianische Erwartungen im Alten Testament und in der frühen jüdischen Tradition - 1983
  • 'Bin ich ein Schüler der Amsterdamer Schule?'. In SUMMA (Zeitschrift der Theologischen Fakultät der Universität Amsterdam) Band 16, Nr. 4, Dezember 1984 - 1984
  • Mark I. Eine praktische Bibelerklärung (Text & Erklärung) - 1985
  • Der messianische Weg. II: Jesus von Nazareth - 1986
  • Die alte Bibel in einer modernen Welt - 1988
  • 'Dann wurde das Wort des Propheten erfüllt...' Altes Testament Jüdische Hintergründe zu den Geburtsgeschichten im Neuen Testament. In: W. Weren et al., Geburtsgeschichten von Jesus: Fakt und Fiktion - 1988
  • Bilder von Jesus (Serie: Ter Sprake, 50) - 1989
  • Matthew. Zwischen Alt und Neu. Serienausstattung,135.5-6-89. Buchzentrum, Den Haag. 1989
  • Das Mahl des Herrn. Exegetische und biblisch-theologische Studie über Passah und das Abendmahl - 1990
  • Eine Bibel – zwei Testamente. Israels Platz in einer biblischen Theologie - 1990
  • Ein jüdischer Jesus - der Christus der Kirchen. Israels Platz in der Christologie (Exploration & Reflection 6) - 1992
  • Kreuzung auf dem messianischen Weg. Bilder von Jesus im Neuen Testament - 1993
  • 'Unvollendete Quest: Eine Bewertung'. In: H. L. van Stegeren-Keizer et al., Eine Kirche auf der Suche nach Israel. Geschichte der Stellvertreterschaft für 'Kirche und Israel' der reformierten Kirchen in den Niederlanden 1875-1995 - 1995
  • Nochmals: Wer ist Jesus? Bilanz von 150 Jahren Jesusforschung - 1996
  • Versöhnung. Biblische Anmerkungen zu einem kontroversen Thema - 1997
  • Paul: Mann aus zwei Welten - 1998
  • Der messianische Weg. Von Yeshua von Nazareth zum Christus der Kirchen - 1998
  • „Christus oder Messias – ein kompliziertes Übersetzungsproblem“. In: Interpretation 7. Band Nr. 4 - 1999
  • »Ein Buch über Väter und Söhne. Möglichkeiten und Unmöglichkeiten einer feministischen Christologie“. In: Kommunique Band 15, Nr. 3, Juli 1999 - 1999
  • Symbole in der Bibel. Wörter und ihre Bedeutung - 2000 (mit P. Schelling)
  • Glaube im Großen und Ganzen. Ein theologisches Selbstporträt - 2000
  • Von Jesus zum Christentum. Entwicklung vom Text zum Dogma - 2005
  • Das Buch der Veränderung. Die Bibel als Quelle des alternativen Christentums - 2006[5]
  • Zwei Testamente. Grund zur Freude oder Quelle des Widerspruchs - 2007[5]
  • Beleuchtete Vorgänger. Der Kampf zwischen Dogma und Bibel in den Niederlanden - 2011, Zoetermeer : Meinema[6]