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Tschad SchilfAM (Kurri Kurric (New South Wales), 15. März1982) ist ein australischMotocross-Fahrer.
Werdegang
Die Amateurkarriere von Chad Reed begann 1997, als er australischer Juniorenmeister wurde. Ab 1998 wurde er Profi, direkt in der 250er Klasse. 2001 zog Reed in die Motocross-Weltmeisterschaft 250ccm, vorne fahrend Kawasaki. Er gewann in diesem Jahr auf Anhieb einen Grand Prix und wurde danach Vizeweltmeister Michael Pichon.
Ab 2002 ging Reed in die Vereinigte Staaten fahren. Er begann um Yamaha und wurde in seinem ersten Jahr Meister in der 125ccm Ostküste Supercross-Meisterschaft. Im Freien wurde er danach Vizemeister James Stewart. 2003 wechselte Reed auf 250ccm und wurde danach Vizemeister im Supercross Ricky Carmichael. In den Outdoors wurde er Dritter hinter Carmichael und Kevin Windham. In der Saison 2004 schaffte er es, Meister im Supercross zu werden, in den Outdoors blieb er jedoch auf dem zweiten Platz. Auch 2005 belegte er nach einer spannenden Saison mit Carmichael und Stewart als Hauptkonkurrenten einen Ehrenplatz. 2006 verlor Reed den Supercross-Titel knapp an Carmichael. Im Freien musste er wegen einer Schulterverletzung vorzeitig pausieren. Ab 2007 fuhr Reed für sein eigenes Team und fuhr immer noch mit Yamaha-Motorrädern. Er wurde erneut Vizemeister. 2008 holte sich Reed erneut den Supercross-Titel für Windham. Ab 2009 kam Reed heraus Suzuki. Er gewann erneut die Supercross-Meisterschaft und holte sich nach zwei Saisons Abwesenheit von Outdoors auch dort den Titel. Im Jahr 2010 zog Reed zurück zu Kawasaki und wurde Teamkollege von Ryan Villopoto. Es stellte sich jedoch heraus, dass es eine sehr schlechte Saison für Reed war, der eine gebrochene Hand erlitt und die Epstein Barr Virus musste die meiste Zeit der Saison ausfallen. Auch der Tod seines guten Freundes Andrew McFarlane hätte laut Reed selbst eine Rolle gespielt. Im Jahr 2011 gründete Reed sein eigenes Team und fuhr mit Honda. In der Supercross-Meisterschaft wurde er Zweiter. Als Reed in der Supercross-Meisterschaft 2012 Zweiter wird, zieht er sich eine schwere Knieverletzung zu. Er muss für den Rest der Saison pausieren. Reed kehrte 2013 zurück, aber seine Saison war von mehreren kleineren Verletzungen geprägt, die seine Chancen auf ein gutes Finale minimierten. 2014 wechselte Reeds Team von Honda zu Kawasaki. Er konnte einige Spiele gewinnen, litt aber unter anderem an einer Schulterverletzung und einem Schlüsselbeinbruch. Auch 2015 wird Reed auf Kawasaki antreten. In der Supercross-Meisterschaft musste er erneut verletzungsbedingt vorzeitig abbrechen. 2018 kam Reed auf Husqvarna heraus. Zur Saison 2019 wechselt er zu Suzuki. Ende 2019 gab Chad Reed bekannt, dass die Saison 2020 die letzte Saison als professioneller Motocross-Fahrer sein wird. 2020 startete er mit seinem eigenen Team auf Honda, zur Hälfte der Supercross-Saison wechselten er und sein Team zu KTM. Am 21. Juni 2020 fuhr Chad Reed sein letztes Supercross-Rennen als professioneller Motocross-Fahrer.
Reed war auch Teil des australischen Teams für die Motocross der Nationen.
Ehrungen
- 2002: 125ccm SX Ostküstenmeister
- 2004: 250ccm SX-Champion
- 2008: 450ccm SX-Meister
- 2009: 450ccm Outdoor Nationals Champion
- 265 Supercross-Starts - 1. aller Zeiten.
- 44 Supercross-Siege - 4. aller Zeiten.
- 132 Supercross-Podiumsplätze - 1. aller Zeiten.
- 160 Top 5 – Erster aller Zeiten.
- 211 Top 10 – Erster aller Zeiten.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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