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Charles Doudelet
Abbildung von Douze Chansons von Maurice Maeterlinck (1896)

Charles Doudelet (Lille, 8. Februar1861Gent, 7. Januar1938), manchmal auch Karel Doudelet genannt, war ein was flämischMaler, Grafiker, Kunstkritiker, Buchbinder-Designer und Buchillustrator.Als Kind emigrierte er nach Gent, wo er an der Königliche Akademie der Schönen Künste. Er folgte auch in Antwerpen Unterricht bei Constantin Meunier.

Nach seinem Studium arbeitete er im zerebralen Bereich der Symbolismus und gewann zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. Als Buchillustrator machte er sich jedoch mit seinen Holzschnitten einen Namen. Seine Begegnung 1892 mit dem Dichter Maurice Maeterlinck wäre dafür ausschlaggebend. Er machte Illustrationen für seine Gedichtsammlungen und Maeterlinck bat ihn auch, die Bühnenbilder für seine Theaterstücke zu entwerfen, darunter L'Oiseau Bleu.

Im 1900 er hat eine bestellung von der Belgier Regierung, eine Studie über die Geschichte des Buches und der Druckerpresse. Dafür besuchte er die großen Bibliotheken insgesamt Europa, und insbesondere die Top-Bibliotheken in Florenz.Er würde bis zu 1924 im Italien bleibe. Neben seiner Tätigkeit als freier Künstler und Illustrator gab er Unterricht an einer Schauspielschule und wurde künstlerischer Leiter des Filmstudios „Il Rinascimento“.

Seine Rückkehr nach Gent war eher tragisch: Durch seine lange Abwesenheit hatte er seine Stammkundschaft verloren und die symbolistische Bewegung, in der seine Arbeit angesiedelt war, war inzwischen erloschen. Dort wurde er als Lehrer an der Königlichen Schauspielschule Oscar de Gruyter hoch geschätzt.

Hauptwerke

Eröffnungsseite Beatrys Antwerpen 1901
Holzschnitt aus dem Beatrys. Antwerpen 1901

Als Buchillustrator: Von Jesus durch Pol de Mont (1897), Beatrys (1901), einer der schönsten flämischen Jugendstil-Bücher; Douze Chansons von Maurice Maeterlinck (1896) und aus demselben Gewächshäuser chaudes (1921) und Pelleas und Melisenda (1922).

Illustrationen in den Zeitschriften Le Reveil, Mercure de France, Pfanne, L'Eroica, Nuovo Convito und Die flämische Schule.

Freies Arbeiten: Zinkographien und Holzschnitte wie Les Portes d'or, Le Tombeau étrusque und Les Gorgones; unter den gemälden die majestätische Le Détronement (1906), jetzt im Musee d'orsay.

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