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Claude Adrien Helvetius | ||||
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Porträt von Claude Adrien Helvétius von Louis Michel van Loo von dem 18. Jahrhundert. | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Name | Claude Adrien Helvetius | |||
| Geboren | Paris, 26. Januar (oder Februar) 1715 | |||
| Verstorben | Paris, 26. Dezember1771 | |||
| Land | ||||
| Funktion | Philosoph | |||
| Leitdaten | ||||
| Strom | Französischer Materialismus Utilitarismus | |||
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Claude Adrien Helvetius (Paris, 26. Januar oder 26. Februar1715 - Dort, 26. Dezember1771) war ein Franzose Enzyklopädist, Philosoph und Dichter.
Leben
Er wurde mit dem Namen Schweitzer ("Schweizer") geboren, den er latinisiert an Helvétius (ein Hinweis auf das antike Helvetier).
Von 1738 bis 1751 war Helvétius Verwalter von königlichen Gütern im Dienste der französischen Königin Maria Leszczynskań; sein Vater war ihr erster Arzt. Helvétius hatte aufgrund seiner hohen Verbindungen ein gutes Einkommen und widmete sich in seiner Freizeit der Poesie und schließlich der Philosophie. 1751 gab er seine Verwalterschaft auf, da er inzwischen ausreichend wohlhabend geworden war. Seitdem lebte er auf Schloss Voré (Collines des Perches, Loir-et-Cher), während er noch ein Stadthaus in der Rue Sainte-Anne in Paris besaß. Er nutzte seinen Reichtum, um den Armen zu helfen, die Landwirtschaft zu fördern und die Industrie zu entwickeln, wofür er von seinen Philosophenkollegen sehr geschätzt wurde.
1751 heiratete er Anne-Catharine de Ligniville, die a Salon gepflegt, wo einflussreich Denker der Aufklärung versammelt, um zu diskutieren. 1758 vollendete Helvétius sein Hauptwerk, De l'Esprit (Über den Geist), aber die Erleuchteten, Anti-Kirche, Atheist, utilitaristisch und egalitär Sein Inhalt provozierte so heftigen Widerstand von Kirche und Staat, dass das Buch öffentlich verbrannt wurde. Helvétius sah sich gezwungen, sich öffentlich von seiner Arbeit zu distanzieren, um einer strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen.
1764 besuchte er England, und im folgenden Jahr war er Friedrich II. von Preußen an seinen Hof in Berlin gerufen. Bis zu seinem Tod 1771 blieb er mit Holbach befreundet, der ihn sowohl in Paris als auch in Collines des Perches regelmäßig besuchte.
Philosophie
Helvétius ist beeinflusst von John LockesErkenntnistheorie. Ethisch war er ein Utilitarist: Der Staat sollte das Glück für möglichst viele Menschen anstreben, eine Idee, die später von übernommen wurde Jeremy Bentham wurde weiter ausgearbeitet. Helvétius war der Meinung, dass alle Menschen gleiche Chancen haben sollten und plädierte für eine gerechte Verteilung des Eigentums und eine Verkürzung der Arbeitszeit (auf 7 bis 8 Stunden pro Tag). Er wollte auch Toleranz und Gleichheit aller Glaubensrichtungen, und zu diesem Zweck die privilegierte Stellung der katholische Kirche angehoben werden, um seine Macht zu brechen.
Als "Encyclopédiste" stand Helvétius im Kreise von condillac, marmontel, Alembert, buffon, D'Holbach, Turgot, Kondorcet und in geringerem Maße Voltaire.
Arbeit
- (fr) De l'Esprit (1758) auf Wikisource.
- De l'Homme, die ses facultés intellectuelles et de son éducation (1772) (posthum veröffentlicht).
- uvres vervollständigt (posthum in verschiedenen Kompositionen erschienen: 14 Bände 1776; 5 Bände 1795; 3 Bände 1818; 7 Bände 1967–1969).
LiteraturEncarta-Enzyklopädie Winkler Prins (1993-2002) s.v. "Helvetius, Claude Adrien". Microsoft Corporation/Das Spektrum. Nüsse |
