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Cobouw
Cobouw
Erste Ausgabe1857
Verlag)Professionelles Medianet
Auflage4700 (2019)
Lesebereich300.000 Leser
ChefredakteurEric Verweij
Nationen)Die Niederlande
Offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Medien

Cobouw ist eine unabhängige niederländische Publikation für die Baugewerbe mit Website, App und einer zweimal wöchentlich erscheinenden Zeitung mit einer Auflage von 4.700 Exemplaren und 20.000 Lesern. Die Website hat durchschnittlich 275.000 Nutzer pro Monat. Cobouw richtet sich vor allem an Entscheidungsträger im Bau und Management von (mittelständischen) Bauunternehmen. Darüber hinaus werden die Inhalte von Entwicklern, Lieferanten, Kunden (Gemeinden, Provinzen, Regierung) und Beratern gesehen und gelesen. Auch Politiker, Wissenschaftler, Journalisten und Kollegen wissen, wo die Inhalte zu finden sind.

Geschichte

Erste Ausgabe des Anzeigenmagazin für den Verkauf von beweglichen und unbeweglichen Sachen. Das Dokument ist jetzt im Besitz der Königliche Bibliothek (Niederlande) in Den Haag.

Ab dem 1. Juni 1857 wurde der Vorgänger von Cobouw von T.C.B. ten Hagen unter dem Namen Werbemagazin für den Verkauf von beweglichen und unbeweglichen Sachen. Das Magazin umfasste vier Seiten und erschien jeden Montag. Der Abonnementpreis betrug vier Gulden pro Jahr. Ein redaktioneller Beitrag enthielt die Werbezeitschrift nicht, aber im Mai 1874 wurde unter der Überschrift „Begleiter“ dazu aufgerufen, einem Arbeitsunfallopfer Geld zu spenden. Bei diesem Unfall verlor der 27-jährige Corneelis Vermeere beide Hände und ein Bein. Damals wurde der Sicherheit beim Bauen wenig Aufmerksamkeit geschenkt und die Opfer hatten nichts einzufordern. Diese Veröffentlichung hat das geändert. Es ist nicht bekannt, was mit dem Opfer passiert ist.

Ab 1883 erschienen die ersten redaktionellen Beiträge in der Zeitschrift, die dann unter dem Namen Allgemeines niederländisches Werbemagazin. Das Werbemagazin begann, immer mehr Leitartikel aufzunehmen, darunter auch Pläne zur Entwässerung der Zuiderzee. Da Bauunternehmer zunehmend Interesse an der Zeitschrift zeigten, erschien ab 1912 eine separate Beilage: die: Architektonische Ergänzung. 1915 wurde es Allgemeines niederländisches Werbemagazin dazu geändert Zentrale Stelle für Handel und Industrie, Zusamenfassend Covheic.

1932 wurde beschlossen, das Magazin, das jetzt zweimal wöchentlich erschien, ganz auf das Contracting zu konzentrieren. Aus diesem Anlass erhielt das Magazin einen neuen Namen: Zentrale Stelle für die Bauwelt, Zusamenfassend Cobouw. Cobouw erschien ab 1961 täglich.

Im Laufe der Jahre hat Cobouw Bauprojekten in den Niederlanden viel Aufmerksamkeit geschenkt. Beispiele sind die Abschlussdijk 1927 wurde der Bau des U-Bahn-Netzes für die U-Bahn Rotterdam 1960 Bau des Coentunnel 1961 Bau von Almere als Fallback-Stadt für Amsterdam und natürlich die Baubetrug. Cobouw hat in der Vergangenheit viele kontroverse Themen angesprochen. 1961 befürwortete Cobouw beispielsweise eine strengere Aufsicht in der Bauindustrie und ein hartes Durchgreifen gegen betrügerische Auftragnehmer. Es stellte sich heraus, dass Fehler weit verbreitet waren, und die Praxis zeigte, dass einige der Fehler auf Unachtsamkeit zurückzuführen waren. Cobouw hat das Phänomen auch in den 1990er Jahren kartiert Ausfallkosten auf die bisher bei der Konstruktion keine Rücksicht genommen wurde.

Im Jahr 2004 nahm Sdu-Verlage Cobouw aus Wolters-Kluwer zusammen mit dem Großteil des Portfolios der Wolters-Kluwer-Tochter Ten Hagen & Stam. 2013 brachte Sdu Cobouw zusammen mit verschiedenen anderen Fachmagazinen in die eigenständige Tochtergesellschaft BIM Media B.V. 2016 verkaufte Sdu/BIM Cobouw und die anderen Titel der Baubranche an den Verlag Professionelles Medianet. Anfang des gleichen Jahres war Cobouw wieder zu einer Wochenzeitung geworden, in Kombination mit täglichen Online-Nachrichten für Abonnenten.

Seit Juni 2017 erscheint Cobouw zweimal wöchentlich im Tabloid-Format. Heutzutage gibt es auch die Cobouw-App.

Redaktion

Die Herausgeber von Cobouw hat seinen Sitz in Alphen a/d Rijn. Seit Oktober 2019 Eric Verweij Chefredakteur von Cobouw. Die Redaktion arbeitet seit 2017 nach dem Online-First-Prinzip. Alles wird zunächst für die Site gemacht und zwei Zeitungen pro Woche werden von ihr herausgegeben.