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Commerzbank
Commerzbank AG
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Commerzbank-Turm in Frankfurt am Main
StipendiumDeutsche Börse: CBK
EinrichtungHamburg, 1870
SchlüsselfigurenManfred Knof (CEO)
HauptquartierFrankfurt am Main, Deutschland
Angestellte51.305 (2015)
ProdukteFinanzdienstleistungen
profitieren/JahrErhöht1062 Mio. € (2015)
Webseitewww.commerzbank.com
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Commerzbank AG ist die zweitgrößte Bank im Deutschland, mit mehr als 51000 Mitarbeitern. Der Hauptsitz befindet sich in Frankfurt am Main Die Gruppe ist einer der größten Player in der Hypothekenmarkt. Nach der Übernahme der Dresdner Bank von Allianz am 11. Mai 2009 ist die neue Commerzbank die zweitgrößte Bank Deutschlands.

Aktivitäten

Commerzbank ist na Deutsche Bank die größte Bank Deutschlands. Sie hatte zum Jahresende 2015 eine Bilanzsumme von 533 Milliarden Euro und beschäftigte 51.305 Mitarbeiter, davon 12.400 im Ausland.[1]

Die Bank ist weltweit tätig und hat Niederlassungen in 50 Ländern.[1] Es hat ungefähr 16 Millionen Einzelpersonen als Kunden und 1 Million Unternehmen.[1] Die Kernaktivitäten gliedern sich in vier Teile:

  • Privatkunden, private Beziehungen
  • Mittelstandsbank, Bankdienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen
  • Unternehmen & Märkte, dito für große Geschäftskunden
  • Zentral-und Osteuropa, die Aktivitäten in mittel- und osteuropäischen Ländern und innerhalb Polen der Hauptmarkt.

Im Jahr 2012 wurde ein separater Teil, Nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte, etabliert. Damit werden die Aktivitäten gebündelt, von denen sich die Bank verabschieden möchte. Dies betrifft vor allem Kredite für Gewerbeimmobilien, Schiffe und an staatliche Stellen. Durch den Abbau wurden Forderungen realisiert und im Jahr 2016 wurden die verbleibenden Kredite wieder auf die vier Kernaktivitäten übertragen.[1]

Die Bank ist an mehreren deutschen Börsen notiert und notiert, von denen die wichtigste die in Frankfurt ist. Außerhalb Deutschlands werden die Aktien in London, der Schweiz und den Vereinigte Staaten. Die Aktie wurde in den DAX-Index, aber am 24. September 2018 in die MDAX.

Geschichte

Die Bank wurde 1870 von einer Gruppe von Kaufleuten und Bankiers gegründet. Die Commerz- und Discount-Bank hatte Hamburg als Betriebsstätte.[2] Angefangen um die Jahrhundertwende Berlin einen wichtigeren Platz einnehmen. Neben dem Ausbau des eigenen Filialnetzes wurde 1920 die Mitteldeutsche Privat-Bank, eine Regionalbank mit Sitz in Magdeburg, 1929 folgte die Mitteldeutsche Creditbank aus Frankfurt am Main.[2] Während der Bankenkrise erzwang die Regierung eine Fusion mit dem Barmer Bank-Verein Hinsberg, Fischer & Co. im Düsseldorf.[2] 1940 kam der Name Commerzbank Aktiengesellschaft in Gebrauch.

Nach dem Zweiter Weltkrieg das Land wurde unter die vier aufgeteilt Alliierte. In dem DDR die Bankbereiche der Commerzbank verstaatlicht, und im Westen wurde die Bank in drei regionale Banken aufgeteilt, eine pro alliierte Zone.[2] Letztere war von kurzer Dauer und 1958 wurden die ersten Banken wieder unter dem alten Namen Commerzbank AG mit Sitz in Düsseldorf fusioniert.[2] Ab den 1970er Jahren wurden weitere Aktivitäten in Frankfurt konzentriert und 1990 wurde hier auch der Sitz der Zentrale.

Übernahme Eurohypo

Die Eurohypo entstand im August 2002 durch Zusammenlegung der HypothekenbankenEurohypo von Deutsche Bank, Rheinhyp von Commerzbank und Deutsche Hypo von Dresdner Bank.[3] Alle drei hatten zu diesem Zeitpunkt ungefähr gleiche Interessen an dem neuen Zusammenschluss. Da niemand eine Mehrheitsbeteiligung hatte, musste keine der drei Banken die Eurohypo konsolidieren. Dies entsprach dem Plan, die Eurohypo durch die Notierung der Aktien zu veräußern, was die Beteiligung der drei Banken reduzieren würde.

Ende 2005 hat die Commerzbank ein Angebot für die 66 % der Eurohypo-Aktien gemacht, die sie noch nicht besitzt.[3] Das Angebot hatte einen Wert von 4,5 Milliarden Euro.[3] Die Eurohypo hatte zu diesem Zeitpunkt 148 Milliarden Euro an Kundenkrediten und beschäftigte 2.375 Mitarbeiter.[3]

Nach dem Ausbruch des Kreditkrise Die Commerzbank geriet unter anderem wegen der Eurohypo in finanzielle Probleme. Es Eigentum an Wert verloren, was dazu führte, dass die Hypothekenbank mit Kreditverlusten konfrontiert war. Ab November 2011 durfte die Eurohypo keine neuen Kredite mehr vergeben und ein halbes Jahr später wurde die Auflösung der Eurohypo beschlossen.[4] Inzwischen hat die Commerzbank über mehrere Jahre verteilt einen Großteil des Portfolios veräußert.

Übernahme der Dresdner Bank

2008 beschließt die Commerzbank, die Dresdner Bank für knapp 10 Milliarden Euro zu übernehmen.[5] Die Allianz, die Muttergesellschaft der Dresdner Bank, bleibt mit einem Anteil von 30 % an dem neuen Zusammenschluss Großaktionär. Die neue Bank ist mit einer Bilanzsumme von 1.117 Milliarden Euro die zweitgrößte Bank Deutschlands, mit mehr als 11 Millionen Kunden aber größer als die Deutsche Bank.[5] Nach der Übernahme will die Commerzbank jährlich Kosteneinsparungen von 1,9 Milliarden Euro realisieren, vor allem durch die Entlassung von 9.000 ihrer 72.000 Mitarbeiter.[6] Der Erwerb wurde am 11. Mai 2009 rechtskräftig.

Vergleich mit US-Justiz

Aufgrund illegaler Geschäftspraktiken unter anderem mit Iran hat die Bank im Dezember 2014 bezahlt US$1,45 Milliarden an die US-Behörden.[7]

Externer Link

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