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Dresden Bank AG | ||||
Ehemaliges Hochhaus "Silberling" der Dresdner Bank in Frankfurt am Main (2009) | ||||
| Einrichtung | 12. November 1872 | |||
| Stornierung | 11. Mai 2009 | |||
| Inhaber | Commerzbank | |||
| Hauptquartier | ||||
| Angestellte | 23.295 VZÄ(2008) | |||
| Produkte | Finanzdienstleistungen | |||
| Webseite | dresdner-bank.de | |||
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Dresden Bank AG war ein DeutscheBank. Die Bank war da 2002 eine Tochtergesellschaft von Allianz, wurde aber in 2008 zum Commerzbank AG verkauft. Auf 11. Mai2009 Die Dresdner Bank ist offiziell auf ihren neuen Eigentümer verschmolzen.
Geschichte
Am 12. November 1872 wurde eine Privatbank, das Bankhaus Kaskel, in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und änderte den Namen in Dresdner Bank.[1] Die Bank war ein Zusammenschluss kleinerer Finanzinstitute wie der Allgemeinen Deutschen Creditanstalt, der Berliner Handels-Gesellschaft, der Deutschen Vereinsbank, der Deutschen Effekten- und Wechselbank und der Anglo-Deutschen Bank. Die Bank startete mit 30 Mitarbeitern in einem Büro in Dresden. Die Filiale in Berlin überflügelte das Büro in Dresden und wurde 1884 de facto zum Hauptsitz. Rechtlich blieb der Hauptsitz bis 1950 in Dresden. 1895 wurde die erste Auslandsniederlassung in . eröffnet London. 1909 hatte die Bank 26 Filialen in Deutschland und war damit das größte Bankennetzwerk. 1923 beschäftigte die Bank bereits rund 23.000 Mitarbeiter.[1]

Nach dem Bankenkrise ab 1931 war die Bank teilweise verstaatlicht, 66 % der Aktien befanden sich in öffentlicher Hand und 22 % wurden von der Deutschen Golddiskontbank, einer Tochtergesellschaft der Reichsbank, gehalten.[1] 1937 hatte sich die Bank ausreichend erholt und der Staat verkaufte die Anteile.[1] Während der Zweiter Weltkrieg Mehrere Banken im besetzten Gebiet wurden an die Dresdner Bank übertragen und die Bank unterhielt gute Beziehungen zu den Nazi-Regime und war sogar der Hausbanker der SS.[2] Die Bank entließ ihre jüdischen Mitarbeiter, die etwa 5 % ihrer Belegschaft ausmachten, und beteiligte sich an der landesweiten "Arisierung", der meist zwangsweise Übertragung jüdischen Eigentums an Nichtjuden.
Nach dem Krieg wurde das Land zwischen den vier Alliierten aufgeteilt. In dem DDR die Banksparten der Dresdner Bank wurden verstaatlicht und im Westen in 11 kleinere Banken aufgeteilt. Letztere war von kurzer Dauer und 1952 wurden die ersten Banken wieder fusioniert und am 12. April 1957 die Dresdner Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main neu gegründet.[1] Danach wuchs sie durch die Eröffnung neuer Büros im In- und Ausland sowie durch Akquisitionen rasant. Nach dem Fall der Berliner Mauer Am 2. Januar 1990 eröffnete sie als erste ein Büro in der ehemaligen DDR in Dresden.[1]
1995 kaufte es die Engländer Investmentbank Kleinwort Bensen, die eigenen Aktivitäten in diesem Bereich zu verstärken. Die Aktivitäten wurden unter dem Namen Dresdner Kleinwort weitergeführt. Nach der Übernahme der amerikanisch Wasserstein Perella Gruppe im Jahr 2000 für 1,37 Milliarden US-Dollar wurde der Name wieder in Dresdner Kleinwort Wasserstein geändert.[3]
Übernahme durch Allianz
Im April 2001 machte die Versicherungsgesellschaft Allianz die übernehmen der Dresdner Bank bekannt.[4] Der Zusammenschluss wird sich auf Versicherungen, Bankgeschäfte und Anlagenmanagement. Gemeinsam verwalten sie ein Vermögen von über 1000 Milliarden Euro.[4] Die Allianz besitzt bereits ein Fünftel der Aktien der Dresdner Bank und kauft nun den Rest. Insgesamt mit dem übernehmen 24 Milliarden Euro beteiligt.[4] Im Jahr 2000 versuchte Dresdner, mit der Deutschen Bank zu fusionieren, aber dies Fusionsgespräche scheiterten ebenso wie die anschließenden Gespräche mit der Commerzbank.[4] Die Allianz will Versicherungen über die 1200 Bankfilialen von Dresdner verkaufen. Der Zusammenschluss wird kaum zu Arbeitsplatzverlusten führen.[4]
Die Fusion war nicht erfolgreich und 2003 erlitt die Bank einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro.[5] Bereits 2004 versuchte die Allianz, verschiedene Bankeinheiten zu verkaufen.[5]
Kauf bei Commerzbank
2008 wird Dresdner vollständig verkauft an Commerzbank für fast 10 Milliarden Euro.[6] Die Allianz bleibt mit einem Anteil von 30 % an dem neuen Zusammenschluss Großaktionär. Die neue Bank ist mit einer Bilanzsumme von 1.117 Milliarden Euro die zweitgrößte Bank Deutschlands, mit mehr als 11 Millionen Kunden aber größer als die Deutsche Bank.[6] Nach der Übernahme will die Commerzbank jährliche Kosteneinsparungen von 1,9 Milliarden Euro realisieren, vor allem durch die Entlassung von 9.000 ihrer 72.000 Mitarbeiter.[7] 2008, dem letzten Geschäftsjahr vor der Übernahme durch die Commerzbank, erlitt die Dresdner Bank bei einer Bilanzsumme von 421 Milliarden Euro einen Verlust von 6,3 Milliarden Euro. Die Bank zählte 23.295 Mitarbeiter und 910 Büros.[8] Der Erwerb wurde am 11. Mai 2009 rechtskräftig.
Externer Link
- (das) Offizielle Website von der Commerzbank
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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