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Contra-compositie X
Gegenkomposition X
Gegenkomposition X
KünstlerTheo van Doesburg
Jahr1924 (vor dem 24. Juli)
TechnikÖlgemälde auf Leinwand
Maße50,5 × 50,5 cm
Wo übernachtenKröller-Müller-Museum
OrtOtterlo
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Gegenkomposition X ist ein Malerei des Der Style-Vorarbeiter Theo van Doesburg in dem Kröller-Müller-Museum im Otterlo.

Titel

Theo van Doesburg. Studie für Contra-Komposition X. 1924. Bleistift und Gouache auf Papier auf Karton aufgezogen. 11,5×12cm. otterlo, Kröller-Müller-Museum.

Das Gemälde ist Teil einer Serie von 18 Werken, die Van Doesburg zwischen 1924 und 1930 malte und die er mit dem Titel bezeichnete Kontra Komposition. Diesen Titel gab er diesen Werken, um sie von seinen früheren Arbeiten abzugrenzen und um zu signalisieren, dass er einen neuen Weg eingeschlagen hatte: die Elementarismus. Da dieses Werk seine erste vollendete Gegenkomposition war, nannte er es zunächst Gegenkomposition I. Um 1927 schloss er die Vorstudie zum Werk in eine Art Künstlerbuch betitelt Einzigartige Studien für Kompositionen, die möglicherweise als Katalog oder Dokumentation für den US-Markt gedacht war. Da Van Doesburg diese Vorstudie auf die zehnte, nummerierte Seite dieses Heftes geklebt hat, trägt die Arbeit nun den Titel Gegenkomposition X.

Position

Van Doesburg druckte das Werk 1925 Der Style als 'Contra-Komposition I' (6. Band, Nummer 10-11, S. 156). Das Werk ist hier um 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht dargestellt und es fehlt die vertikale Spur rechts oben. Van Doesburg änderte daher die Position des Werkes an einer bestimmten Stelle durch 'haut' (oben) auf der Bahre bei der Arbeit schreiben.

Partnersuche

Das Werk ist unten rechts signiert „TH.v.D. 1924'. Es muss am 24. Juli desselben Jahres abgeschlossen sein, denn an diesem Tag schrieb er Antony Kok: „Ich habe mich dann fleißig meiner Arbeit gewidmet und habe schon fünf Dinge in Arbeit, von denen 1 [Gegenkomposition X] fertig ist. Schön, völlig neu-of-concept'.

Ursprung

Im 2003 das Kröller-Müller Museum kaufte das Werk mit Unterstützung der niederländischen Regierung, des SponsorBingo Loterij und der Rembrandt-Verein der Architektenwitwe architect Aldo van Eyck, Hannie van Eyck. Die Van Eycks bekamen die Arbeit um 1945 von Van Doesburgs Witwe, Nelly van Doesburg.

Ausstellungen

Gegenkomposition X war Teil folgender Ausstellungen:

  • '1940'. Deuxième-Ausstellung Retrospektive Van Doesburg, 15. Januar-1. Februar 1932, Porte de Versailles Parc des Expositions, Paris.
  • Theo van Doesburg, 2.-3. Mai 1936, Stedelijk Museum, Amsterdam.
  • Konstruktivisten, 16. Januar - 14. Februar 1937, Kunsthalle, Basel (?).
  • Der Style, 6. Juli - 25. September 1951, Stedelijk Museum, Amsterdam.
  • Theo van Doesburg, 13. Dezember 1968 - 26. Januar 1969, Van Abbemuseum, Eindhoven.
  • Theo van Doesburg, 17. Februar - 23. März 1969, Stadtmuseum Den Haag.
  • Theo van Doesburg 1883-1931, 18. April-1. Juni 1969, Kunsthalle Nürnberg, Marientor.
  • Konstruktive Kunst, 9. August-7. September 1969, Kunsthalle Basel.
  • Mondrian und De Stijl, Mai-August 1979, Galerie Gmurzynska, Köln.
  • De Stijl, 1917-1931, 6. August 1982-?, Stedelijk Museum, Amsterdam.
  • De Stijl, 1917-1931, ?-4. Oktober 1982, Kröller-Müller-Museum, Otterlo.
  • Die Sprache der Geometrie, Kunstmuseum, Bern, 17. März - 13. Mai 1984, Zelt.Kat.: ISBN 9783716504987 , Kat.Nr. 28, s. 53.
  • Van Doesburg und die Internationale Avantgarde20. Oktober 2009 - 3. Januar 2010, Stadtmuseum De Lakenhal, Leiden, 4. Februar-16. Mai 2010, Tate Modern, London, Zelt.Kat.: ISBN 978-1-85437-872-9 , S. 249 (wenn Gegenkomposition X, 1924).

Siehe auch

Externe Links