WikiDer > Coriolanus-Ouvertüre

Das Coriolanus-Ouvertüre (Deutsche: Ouvertüre Coriolan op. 62) ist eine Komposition aus dem Jahr 1807 von Ludwig van Beethoven für Heinrich Joseph von Collins Tragödie von 1804 über den antiken römischen Führer Gaius Marcius Coriolanus und nicht, wie manchmal behauptet wird, für ShakespearesCoriolanus.[1]
Der Aufbau und die Themen der Ouvertüre folgen der Tragödie sehr breit. Die Tonart c-Moll steht für Coriolanus' Entschlossenheit und kriegerische Tendenzen (er steht kurz vor der Invasion in Rom). Dem gegenüber steht die zartere Tonart Es-Dur, die die Bitte seiner Mutter darstellt, dies zu vermeiden. Coriolanus gibt dieser Zärtlichkeit schließlich nach, aber als er mit einer Armee vor den Toren Roms steht, kann er nicht zurückkehren und tötet sich selbst. In Shakespeares Stück wird er ermordet. Die Ouvertüre uraufgeführt im März 1807 bei einem Privatkonzert im Haus von Fürst Franz Joseph von Lobkowitz. Das vierte Sinfonie B-Dur und der viertes Klavierkonzert G-Dur hatte bei diesem Konzert auch ihre Premiere.[2]
Aufnahmen
Zwei der am meisten geschätzten Aufnahmen sind die von Wilhelm Furtwängler, Dirigent der Berliner Philharmoniker (1943)[3] und das von Fritz Reiner, Dirigent der Chicago Symphony Orchestra (1959). Roger Norrington hat eine bemerkenswerte authentische Version mit seiner Aufnahme der Ouvertüre mit den London Classical Players.
Andere bemerkenswerte Aufnahmen sind: Herbert von Karajan mit dem Berliner Philharmoniker,[4]Karl Böhm mit dem Wiener Philharmoniker, Carlos Kleiber mit dem Bayerisches Staatsorchester und Bruno Walter mit dem Columbia Symphony Orchestra. Die Arbeit war ein Grundnahrungsmittel Arturo Toscanin's Repertoire und sechs von Toscanini dirigierte Aufnahmen sowie eine Aufnahme mit Probenfragmenten sind erhalten geblieben.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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