WikiDer > Damm (toponym)
EIN Damm ist eine gerade durch a Wasser lokalisierter Verschluss, der Wasser enthalten soll Wende oder zu kontrollieren. Ein solcher Damm ist oft ein nützlicher Übergangspunkt.
Viele Siedlungen in den wasserreichen Niederlanden entstand eine solche Kreuzung und sie leiteten ihren Namen davon ab. In Nachbarländern sind Ortsnamen mit -dam viel seltener.
Aus etymologischer Sicht ist das Wort Damm schwer nachzuvollziehen, ebenso wie das Wort Deich, es bezeichnete ursprünglich sowohl den Graben/Tümpel als auch den Deichkörper, der durch das Ausheben eines Grabens/Teiches entstanden ist.[1]
Entwürfe und Ortsnamen
Viele NiederländischOrtsnamen verdanken ihren Namen einer solchen Schließung. Es war ein Ort, auf den der Verkehr gelenkt und an solchen Orten Gebäude gebaut wurden. Die Orte werden oft nach dem Wasser benannt, in dem sich der Damm befand, mit dem Wort Damm als zweitem Teil.
- Amstel dam → Aemstelredam(me) → Amsterdam. Siehe auch: Staudamm (Amsterdam).
- verfault damm → Rotterdam
- schießen damm → Schiedam
- Apfel damm → Appingedam
- ee damm → Edamer
- Spaarne damm → Spaarndam
- Zaan damm → Zaandam
Nicht alle Dammnamen sind auf diese Weise entstanden.
- Leidschendam = Damm bei (Gemeinde) Leiden
- Damme = nicht mehr und nicht weniger als dam
- Monnickendam (Durchschn. Wasser Land) = Damm gebaut von Mönchen
- Staudamm am Falttor (Durchschn. IJsselstein) = befindet sich auf der Farm mit diesem Namen
Manchmal ist ein Name nicht mehr leicht zu identifizieren.
- underdendam (Durchschn. Bedum) kommt von Uldernadomme = (wahrscheinlich) ein Damm, der im Unland (onland = Sumpf) gebaut wurde.
Eine andere Erklärung ist: ein Damm unten das Wasser (das Wasser kann drüber gehen, Leute auch), eine Art künstliches für die. - Volendam könnte bedeuten: gewalkter (verfestigter) Damm.
Eine andere Erklärung ist, dass mit diesem Damm ein Hafen geschlossen wurde, is voll gemacht, was dem alten Namen entspricht Vollendam.
Eine Legende erzählt, dass das Dorf entstand, nachdem innerhalb der Stadtmauern von Edam kein Platz mehr für Häuser war und das Dorf seinen Namen auf diese Weise erhielt: "Vol-Edam", oder Edamer ist voll.
Manchmal ist der Name fast Fantasie:
- Veendam, ein Damm im Torf. Im 1648 entwickelt von AG Wildervanck.
Obwohl das Wort "Damm" in vielen Sprachen übernommen wurde, sind Staudammorte typisch für Die Niederlande. Im Belgien solche Namen sind selten.
Im Deutschland kommen auch einige Orte mit "dam" als Teil des Namens vor, wie zum Beispiel Potsdam, aber dann handelt es sich um eine Verfälschung eines Wortes mit anderer Bedeutung.
Orte im Ausland, die nach einem niederländischen Entwurfsort benannt sind, gelten selbst nicht als Entwurfsorte: Sie werden nach einem Ort und nicht nach einem Entwurf benannt.
Niederländische "Dammnamen"
Belgische "Mutternamen"
Deutsche "Mutternamen"
- Damme (Niedersachsen) Der Ortsname "Damme" wurde 1180 erstmals urkundlich erwähnt. Die mittelalterliche bzw. heutige Siedlung selbst ist jedoch älter, denn die dortige Kirche muss zwischen 850 und 950 von Osnabrück aus gegründet worden sein. Dieser Ort liegt weder an einem Wasserlauf von Bedeutung, noch sind Bauwerke bekannt, die einen solchen Namen erklären. Es wird vermutet, dass der Ort seinen Namen von seiner geografischen Lage ableitet. Eingebettet zwischen einer Moräne, einem Torfgebiet und dem Dümmer See. "Damme" würde sich in diesem Fall auf die eingekapselte, langgestreckte bewohnbare sandige Bodenzone beziehen. Da das Wort „Damm“ nicht überzeugend aus einer ursprünglichen Bedeutung abgeleitet werden kann, beispielsweise anhand von möglicherweise verwandten Wörtern, bleibt diese Interpretation etwas spekulativ. Außerdem wird in den niederländischen etymologischen Wörterbüchern bei der Beschreibung des Begriffs „Damm“ meist eine menschliche Handlung unterstellt (vgl. Philippa 2009, de Vries 1992).
- Damme (Mecklenburg-Vorpommern)
- Potsdam (Brandenburg) zum Damm verdorben, jedoch aus dem Slawischen übersetzt "unter den Eichen"
- Kurfürstendamm (Stadt Berlin), Damm für den Kurfürsten vom Stadtschloss in Berlin zum Jagdschloss Grunewald.
Literatur
- PHILIPPA, M. 2009. Etymologisches Wörterbuch des Niederländischen, Amsterdam University Press. http://www.etymologie.nl.proxy-ub.rug.nl/
- VRIES, de, J., 1992 (3. Auflage). Niederländisches etymologisches Wörterbuch. E. J. Brill, Leiden.S.104
Siehe auch
- Bär (Ziegeldamm)
- Damm
- Krippe
- Deich
- irdener Damm
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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