WikiDer > Tugend
EIN Tugend kann eine positive Eigenschaft sein, die eine bestimmte Person besitzt. Sie kann auch auf eine ethisch einwandfreie Vorgehensweise hinweisen.
Definition von Aristoteles
Tugend ist eine Haltung, die es uns ermöglicht, uns unsere Handlungen vorzustellen, und die eine Mitte in Bezug auf uns aufrechterhält, eine Mitte, die durch Überlegung bestimmt wird und wie ein vernünftiger Mensch sie bestimmen würde. Ethik Nikomachäa, Buch 2, Kapitel 6, 1106 b 36-1107 a 2.
Die vier klassischen Tugenden
die Vier Kardinaltugenden sein:
- φρόνησις (phronēsis) Klugheit – Klugheit – Weisheit -
- αιοσύνη (dikaiosynē) Gerechtigkeit - Gerechtigkeit
- σωφροσύνη (sōphrosynē) Mäßigkeit - Mäßigung - Selbstbeherrschung
- ανδρεία (andreia) Mut - Stärke - Zähigkeit - Standhaftigkeit
Diese klassischen Tugenden gehen zurück auf die griechisch Philosoph Plato, der dieses Thema in seinem Buch behandelt hat Polizei (Πολιτεία, wörtlich „die Republik“). Aristoteles erweiterte diese Philosophie in seinem Nikomachische Ethik. Das Konzept Tugend war im antiken Griechenland und im antiken Rom weithin bekannt, einschließlich der Tatsache, dass dat Marcus Tullius Cicero darüber schrieb, wurde das Konzept von der christlichen Welt übernommen und in die katholische Theologie integriert.
Die göttlichen (christlichen) Tugenden
Im Christentum gibt es drei theologische Tugenden. Sie stammen aus 1. Korinther 13,13:
In 2. Petrus 1,5-11 ist der Glaube eine der Stufen auf der Leiter zur Erkenntnis Jesu Christi (Vers 8).
Ethischer Rahmen
Der Begriff der Tugend findet sich in fast allen Formen der Ethik, aber die klassische Tradition der Tugendethik (Aristoteles, Thomas von Aquin) fällt in den Rahmen einer teleologischen Theorie, das heißt einer Theorie, die von einem Verständnis der Zweck des menschlichen Lebens. In dieser klassischen Tradition wird dieses Ziel als „Glück“ verstanden und Tugend ist der (Haupt-) Weg, dieses Ziel zu erreichen. Häufig diskutierte Themen in der klassischen Tugendethik sind:
- die Frage, ob Tugend angeboren oder erlernt ist. Schon Platon bemerkte, dass „Tugend gelehrt werden kann“.
- die Frage, ob die Tugenden eine sind, dh ob man eine oder wenige Tugenden haben kann oder ob man keine hat, solange man nicht alle hat. Die sogenannten „Kardinaltugenden“ sind Tugenden, die in jeder Tugend vorhanden sein müssen.
- ob Tugend zum Glück ausreicht (wie die Stoa argumentiert) oder eines der Elemente ist, die zum Glück führen (für Aristoteles ist die Tugend das wichtigste, aber er erkennt, dass man auch ein bisschen 'eutuchia' hat, dh 'Glück haben muss)