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Droesem

Bodensatz - auch Ablagerung, Nuss oder Sediment genannt - ist der Schlamm von Feststoffen, der Wein bleibt nach dem Fermentation oder nach einer bestimmten Zeit von Reifung. Die Hefe kann bestehen aus Weinkristall, Weinsäure, Farbstoffe und Tannin. Es kann einen bitteren körnigen Geschmack geben.

Die Stoffe setzen sich am tiefsten Punkt des Fass oder der Weinflasche. Weinflaschen, die horizontal gelagert werden, können entlang der Flaschenlänge Spuren davon aufweisen. Wenn die Flasche aufrecht gestellt wird, schwimmt jeglicher Bodensatz durch den Wein. Deshalb sollte die Flasche mit Wein am Vortag aufrecht gestellt werden, damit sich der Bodensatz rund um den Seele der Flasche sammeln. Danach kann der Wein leichter sein dekantiert einbiegen in.

Während der Reifung von Wein, in Frankreich - insbesondere mit Muscadet - ja von Liebe gesprochen. Diese Lügen können in verschiedene Arten unterschieden werden,

  • feine Lüge - die großen Feststoffe werden vor der Abfüllung herausgefiltert
  • grobe Lüge - der Wein ist nicht gefiltert und alle Feststoffe sind noch drin

Lüge kann auch der Abschaum toter Hefezellen nach der Gärung sein.

1977 wurde es gesetzlich verankert, als auf dem Etikett des Weines der Begriff "Sur lüge“ darf stehen.

Der Hefesatz weist nicht auf eine besondere Qualität eines Weines hin. Sehr alte Weine enthalten oft mehr davon als Weine aus der letzten Zeit Jahrzehnte. Das hat mit modernen Vinifikationstechniken zu machen.

Die gebildete Zahnstein wird nicht als „Fehler“ eines Weines angesehen. Es ist eine natürliche chemische Reaktion. Diese Reaktion kann durch eine starke Temperaturänderung verursacht oder verstärkt werden. Der Geschmack des Weines wird nicht durch die Kristalle beeinflusst, die selbst keinen Geschmack haben.

Mit fusel wird manchmal als schlechter Wein mit viel Sediment bezeichnet.

Das Champagner muss immer mindestens anderthalb Jahre auf der Hefe reifen. Dann folgt die Ausschweifung und die Lüge wird vom Flaschenhals entfernt.