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E-10
E-10
Nett
Anzahl gebautNein
Zeitspanne1944-1945
Besatzung3
Länge6 m
Breite2 m
Höhe1,4 - 1,6 m
Gewicht16 Tonnen
Rüstung und Bewaffnung
Rüstungbis 60 mm
Hauptbewaffnung75-mm-Geschütz PaK 39 l/48
MotorMaybach HL 100 wassergekühlt, 400 PS oder ein luftgekühlter Argus, 350 PS

Das E-10 war ein deutscher Prototyp für ein Licht Panzerzerstörer, entworfen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Es war Teil der E-Serie, und soll Jagdpanzer 38(t) ersetzen.

Entwicklung

Das Design der E-10 basierte auf dem Jagdpanzer 38(t). Ziel war es, die erfolgreichste Maschine mit möglichst geringem Gewicht zu entwickeln. Das Ergebnis war ein zehn Tonnen schwerer Jagdpanzer mit niedrigem Profil. Auch die E-10 sollte möglichst mit den neuesten technischen Geräten ausgestattet sein, aber einfach herzustellen und zu reparieren sein. Die Forderungen wurden 1944 an Daimler, Krupp und weiter Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD). Zur Überraschung aller erhielt KHD das Mandat. KHD hatte noch nie zuvor ein gepanzertes Fahrzeug für das E-10-Projekt entworfen.
Die Designer von KHD hatten ein einfaches Projekt gestartet. Das Design orientierte sich stark an dem des Jagdpanzer 38(t). Viele Teile wurden jedoch vereinfacht, was zu einer Gewichtsreduzierung führte. Auch die Panzerung wurde auf eine minimale Dicke reduziert. Es wurde beschlossen, keine Kuppel zu platzieren. Dies würde dem niedrigen Profil des Tanks nicht zugute kommen. Einzigartig war die Tieferlegung der Hinter- und Vorderräder. Dies verbesserte die Mobilität auf verschiedenen Geländearten erheblich und das Profil des Panzers wurde weiter abgesenkt. Auch die Kanone stammte von der Hetzer, die 7,5 cm Packung 39 l/48. Sie waren mit der Leistung dieser Waffe sehr zufrieden.[Quelle?]

Aus Platzgründen wurde das Standardlayout des Tanks angepasst. Es wurde ein System entwickelt, das das hydrodynamische Getriebe und die Lenkung kombiniert. Die Produktion dieses Systems würde dem Unternehmen anvertraut Voith. Die hinteren Panzerplatten konnten komplett entfernt werden; Dadurch konnten Motor und Getriebe leicht demontiert werden. Die frontalen oberen Panzerplatten hatten eine Dicke von 60 mm, die unteren 30 mm. Die Seite und das Heck des Jagdpanzers waren 20 mm dick. Das Chassis bestand aus vier Rädern, den gleichen Rädern wie die des Tiger II. Das Fahrgestell soll auch die Basis für Waffenträger mit schwereren Panzerabwehrwaffen bilden.

Nach mehreren Monaten wurde die Weiterentwicklung von KHD eingestellt. Dies lag daran, dass der Panzer mit seinen 16 Tonnen zu schwer war. Außerdem war das Fehlen einer Kuppel ein Verlust. Auch die Technik des Chassis wurde von den für die Produktion verantwortlichen Fabriken nicht gut verstanden. Allein dies würde bedeuten, dass das scheinbar sehr einfache Design für eine Massenproduktion zu kompliziert wäre. Aufgrund all dieser Mängel entschied man sich schließlich, ein modernisiertes Chassis des alten Panzers als Basis zu verwenden LT vz.38 benutzen. Ein Prototyp wurde nicht mehr gebaut.

Anekdote

Der Spitzname, der in den Dokumenten der E-10 auftauchte, war "Hetzer"; Agitator. Ebenfalls Albert Speer bezeichnete die E-10 während einer Nachkriegsvernehmung als "Hetzer".[Quelle?] Nach dem Krieg hat ein Forscher diese Unterlagen wahrscheinlich mit Dokumenten über den Jagdpanzer 38(t) verwechselt, da dieser Jagdpanzer schließlich den Spitznamen Hetzer erhielt, obwohl er diese Bezeichnung während des Krieges nie trug.