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EPDM ist kurz für "Ethylenpropylendeiner-ichonomer" und ist eine Gruppe von synthetischen Gummis oder Elastomere. Es wird von der Polymerisation von Ethylen (=Ethylen), Propen (=Propylen) und a Dienen, das ist ein ungesättigt Kohlenwasserstoff mit zwei Doppelbindungen. EPDM ist daher ein Terpolymer, das ist ein Polymer erhalten von drei Monomere.
Das dafür verwendete Dien ist in der Regel Dicyclopentadien (DCPD, CAS-Nummer 77-73-6) oder Ethylidennorbornen (ENB, CAS-Nummer 16219-75-3). DCPD, es dimer von Cyclopentadien, erhält man bei der Riss hohe Temperatur von Erdölfraktionen; ENB kann aus (D)CPD hergestellt werden.
Nach der Polymerisation, a thermoplastisch Polymer und eine der beiden Doppelbindungen des Dienmonomers bleibt intakt. Dadurch kann das Polymer nachträglich vulkanisieren, Wo da ist Schwefelbrücken zwischen den Polymermolekülen gebildet. Gemischt mit Ruß und anderen Füllstoffen wird ein Kautschuk erhalten, der eine Reihe attraktiver Eigenschaften aufweist, wie zum Beispiel:
- ein hoch Elastizität bis zu 400 %, über einen Temperaturbereich von −35 °C bis 120 °C
- gute Beständigkeit gegen viele Base, Säuren (unter denen Fettsäuren) und Salze
- gute Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse (einschließlich Ozon und UV-Strahlung)
- eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren.
Es ist nicht resistent gegen Erdölprodukte.
Das Mengenverhältnis der verschiedenen eingesetzten Monomere bestimmt maßgeblich die Eigenschaften des EPDM-Polymers. Der Ethylengehalt kann von etwa 45 bis 80 % variieren. Niedrigere Ethylengehalte ergeben ein eher amorphes Polymer; höhere Ethylengehalte ein kristallineres Polymer. Der Diengehalt kann von etwa 1 bis 10 bis 12 % reichen. Mit einem höheren Diengehalt kann ein höherer Vulkanisationsgrad, d. h. ein "festerer" Kautschuk erhalten werden.
EPDM-Kautschuk wird seit ca. 1963 verwendet und findet in vielen Anwendungen Anwendung, u.a. im Bauwesen (Dachabdichtung), im Automobilbereich (Dichtringe, Dichtleisten an Fenstern und Türen), Gurten, Förderbändern und Schläuchen (z. B. Gartenschläuche), elektrische Isolierung, Teichfolien und so weiter. EPDM wird unter mehreren Markennamen vertrieben. EPDM-Dachabdeckungen können gemäß NEN6050 feuerfest aufgebracht werden. Dachsysteme in den Niederlanden müssen die BroofT1-Qualifikation erfüllen, was bedeutet, dass eine feuerbeständige EPDM-Dachfolie verwendet werden muss. Dem entspricht eine EPDM-Teichfolie nicht.