WikiDer > Ökozentrismus
Ökozentrismus ist ein Begriff aus dem Umweltphilosophie und der Ethik. Es ist die Weltanschauung, die nicht Mann (Anthropozentrismus) aber es Ökosystem ins Zentrum der Dinge gestellt.
Laut Ökozentrismus hat die Natur einen intrinsischen Wert, einen Wert an sich. Der Mensch ist Teil des gesamten Ökosystems und damit sicherlich nicht der einzige, der Maßstäbe setzt. Die Interessen des Ökosystems überwiegen immer die des Menschen. Aus dieser Sicht besteht in der Tat kein grundsätzlicher Unterschied zwischen dem Menschen selbst und seiner Umwelt. Ökozentrismus ist daher auch ein moralischer Objektivismus das unterscheidet sich von moralischer Subjektivismus das besagt, dass außerhalb des Menschen als wertzuschreibend Gegenstand hat keinen inneren Wert. Eine Blume hält sich nicht für schön und ist nur dann schön, wenn ein wertschätzendes Subjekt (Mensch) einer Blume die Eigenschaft schön zuschreibt. Blume. Der Objektivist (Ökozentrismus) antwortet darauf, dass die Blume bestimmte intrinsische Eigenschaften besitzt, die das Urteil des Subjekts bestimmen.
Umweltphilosophen wie Jaap Kruithof betrachten Ökozentrismus als eine umweltfreundliche Grundhaltung, denn auf dieser Grundhaltung werden die Menschen Natur und Umwelt nicht ohne weiteres missbrauchen. Da der Mensch Teil des Ökosystems ist, kommt es per definitionem einer menschenfreundlichen Haltung gleich, ihn in den Mittelpunkt zu stellen.