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Edwin Scharff | ||||
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Edwin Scharff | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Edwin Paul Scharff | |||
| Geboren | 21. März1887 | |||
| Verstorben | 18. Mai1955 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Beruf(e) | Bildhauer und Grafiker | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | bildlich | |||
| RKD-Profil | ||||
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Edwin Paul Scharff (Neu-Ulm, 21. März1887 – Hamburg, 18. Mai1955) war ein DeutscheBildhauer und Grafiker.
Leben und Arbeiten
1887-1933
1902 studierte Scharff Malerei an der Kunstakademie in München. Mit einem Stipendium unternahm er eine lange Reise, die ihn nach Paris, Madrid und Toledo und schließlich nach Italien führte. In Paris lernte er zwischen 1912 und 1913 Jules Pascin und der deutsche Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, der von 1910 bis 1914 in Paris lebte. 1913 schuf er seine erste große Skulptur Junger Athlet. Während der Erster Weltkrieg er wurde als Soldat schwer verwundet und ein Jahr lang in einem Lazarett gepflegt.
1923 wurde er zum Professor an der Hochschule für Bildende Künste Berlin im Berlin. Scharff wurde 1926 in Auftrag gegeben Paul von Hindenburg, der zweite Deutsche, ernannt 1925 Reichspräsident, und wurde 1927 Vizepräsident der Deutscher Künstlerbund. 1928 gewann er mit seiner Olympiaplakette die Bronzemedaille bei der Kunstwettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen 1928 im Amsterdam.
1933-1945
Nach der Übernahme durch die Nationalsozialisten Scharff wurde zwangsweise an die Kunstschule von Düsseldorf. 1936 erhielt er den Auftrag für zwei große Skulpturengruppen, Die Rossebändiger[1], am Eingang der heimlich vorbereiteten Ausstellung Reichsausstellung Schaffendes Volk im Nordpark in Düsseldorf. Am 1. Mai 1937, zur Eröffnung der Ausstellung, war eine der beiden Statuen fertig. Die zweite Statue wurde in grober Form aufgestellt, aber erst Ende 1939 fertiggestellt. Ebenfalls 1937 fand in München die Ausstellung Entartete Kunst Ort, an dem Scharff mit drei Statuen vertreten war, darunter Porträt der Darstellerin Anni Mewes. Seiner Suspendierung/Entlassung folgte 1939 und 1940 zunächst ein Ausstellungsverbot und schließlich ein Berufsausübungsverbot. Bis zum Ende der Zweiter Weltkrieg war sein Atelier am SS zerstört, fast alle seine Arbeiten und viele Gipsmodelle gingen verloren.
Nach dem zweiten Weltkrieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er als Professor an die Hochschule für bildende Künste in hamburg. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod 1955 inne.
Scharffs Arbeit war zweimal posthum während der Ausstellung gezeigt documenta im Kassel: I von 1955 und II von 1959. 1955 die Senat der Freien Hansestadt Hamburg de Edwin-Scharff-Preis einstellen.
1999 wurde das Edwin-Scharff-Museum auf dem Petrusplatz in Neu-Ulm . eröffnet[2], wo ein wichtiger Teil seiner Arbeiten permanent ausgestellt wird.
Archäologische Ausgrabungen 2010
Bei einer archäologischen Ausgrabung auf einer Baustelle gegenüber dem Rotes Rathaus, dem Rathaus von Berlin, wo bis 1945 die Königstraße verlief, wurden elf verschollen geglaubte Bronze- und Keramikskulpturen gefunden. Die Artefakte wurden im November 2010 im Neues Museum.[3] Die 1937 ausgestellten Bilder in München wenn Entartete Kunst die Künstler mit einbeziehen Otto Freundlich (Kopf ab 1925), Otto Baum, Emy Röder (Schwangere ab 1918), Edwin Scharff (Porträt Anni Mewes ab 1917/21) und Gustav Heinrich Wolff (Stehende Gewandfigur ab 1925).[4]
Arbeiten (Auswahl)
- 1912 : Stehende
- 1913 : Junger Athlet, Edwin-Scharff-Museum
- 1914 : Terrakotta-Dosis mit Pferd
- 1917/21 : Porträt Anni Mewes
- 1924 : Denkmal der Pferde
- 1924/26 : Kriegerdenkmal, Schwal-Insel in Neu-Ulm
- 1926 : Kore
- 1928 : Gedenktafel Olympische Sommerspiele 1928 in Amsterdam
- 1921/39 : Pastoral
- 1936/39 : Rossebändiger (2 Teile), Nordpark in Düsseldorf
- 1947 : Quellnymphe
- Mutter mit Kind-Trauernde
- 1951 : Nackte Pandora, Edwin-Scharff-Museum
- 1952/53 : Drei Männer im Boot, Alsterpark in Hamburg
Fotogallerie
Kriegerdenkmal (1924/26)

Rossebändiger (1926/39)

Drei Männer im Boot (1952/53)

Detail Drei Männer im Boot
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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