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Emma Graf | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Emma Graf | |||
| Geboren | Langenthal, 11. Oktober1865 | |||
| Verstorben | Bern, 22. November1926 | |||
| Staatsangehörigkeit | schweizerisch | |||
| Land | ||||
| Beruf | Lehrer, Frauenrechtlerin und Feminist | |||
| Andere | ||||
| Religion | Protestantismus | |||
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Emma Graf (Langenthal, 11. Oktober1865 - Bern, 22. November1926) war ein schweizerischLehrer, Frauenrechtlerin und Feminist.
Biografie
Emma Graf war eine Schwester von Ernst Otto Graf. Ab 1887 arbeitete sie als Lehrerin in der Volksschule ihres Heimatdorfes Langenthal. Später studierte sie Literatur an der Universität Bern, wo sie 1901 promovierte. 1907 unterrichtete sie als erste Frau naturwissenschaftliche Fächer an der Berner Lehrerschule.
Von 1902 bis 1920 war sie Präsidentin der Schweizerischer Lehrerinnenverein und von 1904 bis 1913 war sie auch Herausgeberin der Schweizer Lehrerinnenzeitung, eine Fachzeitschrift für Schweizer Lehrer. In diesen Positionen war sie Kollegin von Emilie Benz. Eines ihrer Anliegen war die wirtschaftliche und rechtliche Gleichstellung von Lehrerinnen und Lehrern. 1915 gründete sie die Jahrbuch der Schweizerfrauen an, von dem sie bis 1919 Herausgeberin war. In dieser Zeitschrift erschienen mehrere Artikel zur Geschichte der Frauenbewegung.
Ab 1912 kämpfte Graf auch für die Frauenwahlrecht in der Schweiz. Sie wurde Präsidentin des Berner Frauenstimmrechtsvereins und ab 1916 auch des Aktionskomitees zur Einführung des Frauenwahlrechts auf Gemeindeebene im Kanton. Bern. Sie setzte sich auch für das kantonale Gemeindegesetz von 1917 ein, das den Frauen die passives Stimmrecht in den Gemeinden erteilt. In den Jahren 1915-1916, während des Ersten Weltkriegs, sammelte sie Geld, um die Soldaten und ihre Familien zu unterstützen. 1921 war sie die zweite Schweizer Kongress für Fraueninteressen vor dem.
Arbeiten
- (das) Rahel Varnhagen und das Romantik, 1903.
Literatur
- (das) Strub, E., "Emma Graf", in Jahrbuch der Schweizerfrauen, 1926-1927, 7-112.
- (das) Traber, B., Bernerinnen, 1980, 102-106.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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