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Ida Somazzi
Ida Somazzi
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Allgemeine Information
Vollständiger NameIda Somazzi
GeborenBern, 17. Dezember1882
VerstorbenBern, 31. Juli1963
Staatsangehörigkeitschweizerisch
LandFlagge der Schweiz Schweiz
BerufLehrer und Feminist
Andere
ReligionKatholizismus
Portal  Portalsymbol  Schweiz

Ida Somazzi (Bern, 17. Dezember1882 - Dort, 31. Juli1963) war ein schweizerischLehrer und Feminist.

Biografie

Ida Somazzi war die Tochter eines Bundesbeamten. Sie studierte Geschichte an der Universität Bern und promovierte dort 1919. Anschließend war sie Schulleiterin einer Schule in Argentinien. Von 1907 bis 1925 war sie auch Gymnasiallehrerin Bolligen, und dann von 1925 bis 1949 an der Lehrerschule Bern.

Sie war beide aktiv in der Frauenbewegung wie in der Entwicklungskooperation. Ab 1919 setzte sie sich für gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen ein. Ab 1921 saß sie auch im Vorstand und im Vorstand der Schweizerischen Völkerbundsvereinigung. Ab 1933 war sie auch gegen die Faschismus und Nazismus. Bis 1947 war sie Vorsitzende des Bildungsausschusses der UNESCO. Ab 1948 war sie Vorsitzende des UN- und UNESCO-Frauenausschusses. Ab 1949 war sie auch Mitglied der Schweizerischen Nationalkommission der letztgenannten Organisation.

Nach ihrem Tod, Maria Felchlin gründete 1964 die Ida Somazzi Foundation, die jährlich die Ida-Somazzi-Preis Hände raus.[1]

Arbeiten

  • (das) Die obrigkeitlichen Lehrgotten im alten Bern. Ein Beitrag zur Schulgeschichte mit besonderer Berücksichtigung der Betätigung der Frau im öffentlichen Erziehungs- und Unterrichtswesen, 1925 (Doktorarbeit).
  • (das) Einige Grundzüge des Schweizerischen Schulwesens, 1931.
  • (das) "Um die Gleichberechtigung der Frau" in Schweizer Demokratie 1848-1948, 1948, 145-152.

Literatur

  • (das) Ich erinnere mich an Dr. phil. Ida Somazzi, 1963.
  • (fr) Gosteli, M., Histoire oubliee. Chronique illustrée du mouvement feministe 1914-1963, voll. 1, 2000, s. 584.

Siehe auch