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Ernst Hilbich | ||||
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Ernst Hilbich 1966 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Ernst Herbert Hilbich | |||
| Geboren | Siegburg, 16. März 1931 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Darsteller | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Ernst Herbert Hilbich (Siegburg, 16. März1931) ist ein Deutsche Darsteller.
Jugend und Bildung
Ernst Hilbich wollte nach der Grundschule Schauspieler werden, doch sein Vater war nicht einverstanden. Er war der Meinung, dass er erst einen anständigen Beruf erlernen musste, was er schließlich auch tat. Während seiner Ausbildung in Troisdorf er trat als Kabarettist in der Jugendgruppe auf, arbeitete dann als Elektroingenieur und spezialisierte sich auf Elektroarbeiten in reisenden Theatergruppen. Über Umwege und diverse Jobs als Bühnenkoordinator, Requisiteur und Fahrer landete er schließlich im Schauspielberuf. Er hatte mehrere Engagements an Nationaltheatern, darunter das Stadttheater in Konstanz und als Operettenkomiker in Hildesheimbis er 1959 in das Kommödchen eintrat.
Werdegang
Als Schauspieler
Seine ersten Rollen im Fernsehen hatte er in zwei Folgen der Krimi-Serie Stahlnetz vom Direktor Jürgen Roland im Sporn 211 (1962) und Das Haus an der Stor (1963) mit Rudolf Platte.
Später trat er in mehreren Fernsehunterhaltungsprogrammen auf, darunter der Rudi Carrell-Show Bin laufende Band und in der Sendung Zum Blauen Bock. Dort sang er den Faschingskracher Heut ist Karneval in Knieritz an der Knatter, die er in den 1970er und 1980er Jahren als Höhepunkt der Karnevalssendung aufführte, mit einem neu geschriebenen Text von Heinz Schenk. 1978 stand er als Schneider Wibbel auf dem Podium der of Millowitsch-Theater im Köln. In dem WDR-TV-Serie Die Anrheiner er spielte die Rolle des Jupp Adamski.
Ab den 1970er Jahren konnte das Publikum Hilbichs komödiantisches Talent in mehreren unterhaltsamen Kinofilmen genießen, die er in profilierten Nebenrollen wie in Die tollkuhnen Penner (1971). Ein Jahr später spielte er Herrn Schnecke in Willy wird das Kind schon schaukeln und dr. Heidemann in Betragen ungenügend. Es folgten Auftritte in Filmen, wie z Unsere Tante ist das Letzte (1973), Geld oder Leber! (1986), Zärtliche Chaoten (1987), ADAM (1988) und Späte Show (1999).
Als Synchronsprecher
In der TV-Serie Mission Terra er lieh dem Roboter Mikrolino seine Stimme.
Ernst Hilbich lieh mehreren Persönlichkeiten der Augsburger Puppenkiste, darunter der Vogel Zapp in Produktion Drei Dschungdetektiv, das Baby Hübner in der Serie Katze mit Hut und der Rabe in Noro Der Prinz von Pumpelonien. Außerdem taufte er Lülü in Lulu das Burggespenst, der kleine Maulwurf Siegfried in Raub der Mitternachtssonne und der Rabe Marlox in Zauberer Schmollo. Seine berühmteste Synchronisation für das Puppenspiel bleibt bestehen Eine Woche voller Samstage (1977) und Am Samstag kam das Sams zurück (1980).
Neben seiner umfangreichen Arbeit für die Augsburger Puppenkiste arbeitet der beliebte Schauspieler und Komiker auch für den Rundfunk, etwa in der neuesten mehrteiligen Serie Paul Temple und der Fall Alex von Francis Durbridge und die Jugendhörbuchproduktionen Pitje Puck, Fünf Freunde, Flitze Feuerzahn, Die drei Fragezeichen und TKKG. Neben Stimmungsliedern veröffentlichte er auch Lieder mit Texten von Wilhelm Busch.
Privatleben
Nach 27 gemeinsamen Jahren heiratete er 2003 die Kölner Schauspielerin Lotti Cricket.
Filmografie
- 1963: Stahlnetz: Das Haus an der Stor
- 1964: Polizeirevier Davidswache
- 1971: Die tollkuhnen Penner
- 1971: Rudi, benimm dich!
- 1971: Hochwürden drückt ein Auge zu
- 1972: Willi wird das Kind schon schaukeln
- 1972: Kinderarzt Dr. Fröhlich
- 1972: Blutiger Freitag
- 1972: Betragen ungenügend!
- 1972: Trubel um Trixie
- 1973: Unsere Tante ist das Letzte
- 1975: Ich Denk', Mich Tritt ein Pferd
- 1986: Geld oder Leber!
- 1987: Zärtliche Chaoten
- 1988: A.D.A.M.
- 1992–1993: Die große Freiheit; TV-Serie mit 8 Folgen
- 1998–2010: Die Anrheiner
- 1999: Späte Show
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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