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Ezzo van Lotharingen

ezzo (ebenfalls: Ehrenfried) (ca. 955 - Saalfeld/Saale, 21. März1034) war mal Pfalzgraf von Lothringen und der mächtigste Edelmann Deutschlands. Er ist der Vorfahre der ezzonen.

Leben

der Ruin der Tomburg

Ezzo folgte seinem Vater Hermann von Lothringen als Pfalzgraf von Lothringen und Graf von the Auelgau und der Bonngau. Er lebte auf der Tomburg, einer Burg auf einem Vulkanfelsen, in der Nähe von Rheinbach. Durch seine Kontrolle über den Handel entlang der Rhein er erwarb großen Reichtum und war ständig im Streit mit den Bischöfen von Köln. Im Frühjahr 991 heiratete er Mathilde (979 – Ja wirklich, 4. November 1025), eine Schwester des Königs Otto III.[1] Mathilde ist im aufgewachsen gründet Essen, vermutlich um dort später Äbtissin zu werden. Ihre Ehe mit Ezzo war vermutlich eine politische, um Ezzos Unterstützung für das Königtum des minderjährigen Otto zu gewährleisten. Mathildes Mitgift beinhaltete große Besitztümer in Thüringen und Franken.

Nach dem Tod von Otto III. versuchte Ezzo, seinen Sohn zu bekommen Liudolf zum König gewählt werden. Wegen der schlauen Politik seiner Gegner war dies nicht möglich und Heinrich II 1002 zum König gewählt. Heinrich befahl, Mathildes Mitgift an den Kaiser zurückzugeben. Damit begann eine langjährige Fehde zwischen Hendrik und Ezzo. 1012 wurde dies geregelt, als Ezzo Hendrik bei Odernheim besiegte. Es wurde eine Vereinbarung für Ezzo getroffen, um große Vermögenswerte zu erwerben Duisburg, Saalfeld und Kaiserswerth erworben.

1024 gründeten Ezzo und Mathilde de Abtei Brauweiler wo beide nach ihrem Tod begraben wurden. Als Mathilde 1025 starb, befand sich die Klosterkirche Brauweiler noch im Bau, so dass ihre Trauerfeier in einem Zelt abgehalten wurde. Ezzo wäre an einer Krankheit gestorben, die ihn von einer Geliebten angesteckt hätte.

Familie und Kinder

Ezzo war Sohn des Pfalzgrafen pal Hermann von Lothringen und seine Frau Heilwig, Tochter von Hucbold van Dillingen (Graf of Dillingen und Donauwörth) und Dietberg.[2] Mathilde war Tochter von Kaiser Otto II und Kaiserin Theophanu. Ezzo und Mathilde hatten folgende Kinder:

  • Richeza (um 994–1063), heiratete 10 im Jahr 1013 Mieszko II LambertKönig von Polen (gestorben 1034).
  • Liudolf (um 998–1031).
  • Otto (um 998–1047), Pfalzgraf von Lothringen zwischen 1035–1045 und Herzog von Schwaben zwischen 1045 und 1047.
  • Ihr Mann (um 995–1056), Erzbischof von Köln von 1036 bis 1056.
  • Adelaide, Kanoniker und Äbtissin der Abtei von Nivelles. Gestorben am 20. Juni eines unbekannten Jahres, 1051 in Brauweiler begraben.
  • Theophanu, Äbtissin (1039) der Bleistift Essen, Äbtissin von Gerresheim und Propst ven Rellinghausen.
  • Heylwig/Heilwig, Äbtissin von Neuss.
  • Mathilde, Äbtissin (1021) von Dietkirchen und Vilich.
  • Sophia/Sophie (gestorben vor 1031), Äbtissin des Marienklosters in Mainz
  • Ida, Nonne (1027) im Marienkloster in Mainz, Äbtissin der Kloster Gandersheim (1038), Äbtissin von Maria im Kapitol in Köln (1049). Gestorben 7. oder 8. April 1060, begraben in der Basilika von Maria im Kapitol.

Ezzo hatte mindestens drei uneheliche Kinder:

Bemerkenswert ist, dass 8 von Ezzos Kindern Äbte oder Äbtissin wurden, fast alle aus alten und wohlhabenden Klöstern, die traditionell enge Verbindungen zu den fränkisch und deutsche Könige. Dies unterstreicht einmal mehr die besondere Machtposition von Ezzo.

Nüsse

  1. Wolfherii Vita Godehardi Episcopi Hildenesheimensis, Vita Prior 29 (= G. H. Pertz (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Skriptores XI, Hannover, 1854, p. 188).
  2. Brunwilarensis Monasterii Fundatio 1 (= G. H. Pertz (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Skriptores XI, Hannover, 1854, p. 396).

Verweise

  • K-H. Schreiber (Hrsg.), Art.-Nr. Ezzo, Pfalzgraf bei Rhein (996-1034), Genealogie-Mittelalter.de (2002).
    • M. Parisse, Kunst. Ezzo, Pfalz Graf von Lothringen (955?-1034), in Lexikon des Mittelalters 4 (1989), Spalte. 197-198.
    • E. Eickhoff, Theophanu und der König: Otto III. und seine Welt, Stuttgart, 1996, p. 444.
    • W. Trillmich, Kaiser Konrad II. und seine Zeit, Bonn, 1991, p. 52, 79, 297.
    • H. Patze, Die Entstehung der Landesherrschaft in Thüringen, I, Köln - Graz, 1962, S. 127-128.
    • H. Ludat, An Elbe und Oder um das Jahr 1000: Skizzen zur Politik des Ottonenreiches und der slavischen Mächte in Mitteleuropa, Köln 1971, S. 82-85.
    • R. Schieffer, Erzbischöfe und Bischofskirche von Köln, in S. Weinfurter (Hrsg.), Die Salier und das Reich, II, Sigmaringen, 1991, p. 4.
    • S. Weinfurter, Heinrich II. (1002-1024) Herrscher am Ende der Zeiten, Regensburg, 1999, p. 62, 197-199.
    • M. Schaab, Geschichte der Kurpfalz, I, Stuttgart - Berlin - Köln, 19992, pp. 19, 20, 25, 26.
    • F. Steinbach, Diese Ezzonen. Ein Versuch territorialpolitischen Zusammenschlusses der fränkischen Rheinlande, Bonn, 1967, S. 857-861.
    • U. Lewald, diese Ezzonen. Das Schicksal eines rheinischen Fürstengeschlechtes, in Rheinische Vierteljahrsblätter 43 (1979), p. 124-142.
  • C. Cawley, Lotharingen, Könige & Herzöge, pfalzgrafen, fmg.ac (2006-2014).