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Fernand Nédée

Fernand Nede (Antwerpen, 7. Februar1930[1] - Dort, 3. August1980) war ein Belgier Bankier, Unternehmer und Akademiker.

Lebenszyklus

Nédée studierte Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Namur, das Katholische Universität Löwen und der Universität von Chicago.

Er war Kommissar der Flämischer Verband katholischer Pfadfinder, erfolgreich Maurits Coppieters.

Bankensektor

Nach seinem Studium wurde Nédée Kabinettsangestellte von PremierministerGaston Eyskens und Theo Lefevre (CVP). Er war anschließend Maurits Naessens den Bankensektor eingeführt. Nédée wurde Direktorin des Antwerpen Sitz der Bank von Paris und den Niederlanden, auch bekannt als Paribas. 1971 wurde er Geschäftsführer von Cobepa und 1974 Vorsitzender des Verwaltungsrats der belgischen Niederlassung von Paribas. 1976 wurde er Vorsitzender von Cobepa.

Akademische Karriere

Nédée lehrte Wirtschaftswissenschaften in Brüssel und Namur, und auf dem Universitätsfakultäten St. Ignatius Antwerpen (UFSIA). Er war eng an der Entwicklung der Antwerpener Hochschulausbildung beteiligt. So leitete er beispielsweise die Generalversammlung der UFSIA, als diese 1970 in eine universitäre Einrichtung umgewandelt wurde.

Zusammen mit Laurent Vandendriessche, Camille Paulus und Jos Couturier er war verantwortlich für den Aufbau einer neuen Universität in Antwerpen, der Universitätsinstitut Antwerpen, wo Nédée von 1971 bis 1976 ihr erster Präsident war.

Er brachte unter anderem den Universitätscampus und die Universitätsklinik im Wilrijk vollbracht.

Andere Aktivitäten

Nédée war 1968 Mitbegründerin von Das Finanz- und Wirtschaftszeitalter.

1976 verhinderte er den Untergang der Standaard-groep, Herausgeber u.a. Der Standard, vom Reeder André Leysen als Chef der Zeitung.

Er war auch Schatzmeister der CVP und Animator des CEPESS Studienservice.

Nédée besaß auch die Priorat Corsendonk, ein ehemaliger Augustinerkloster im Alt-Turnhout. Von 1971 bis 1975 leitete er die Restaurierung des Priorats und den Aufbau eines Konferenzzentrums.

Nédée starb 1980 an den Folgen von Krebs.

Ein Auditorium der Universität Antwerpen, die Aula Fernand Nédée, ist nach ihm benannt.