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Fosforpentafluoride
Phosphorpentafluorid
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel von Phosphorpentafluorid
Allgemeines
MolekularformelPF5
IUPAC-NamePhosphorpentafluorid
Andere NamenPhosphor(V)fluorid, Pentafluorphosphoran
Molmasse125,966 G/Maulwurf
CAS-Nummer7647-19-0
PubChem24295
Ähnlich zuPhosphorpentachlorid, Phosphorpentabromid, Phosphorpentaiodid
Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen
DruckhalterÄtzendGiftig
Achtung
H-SätzeH280 - H314 - H330
EUH-SätzeNein
P-SätzeNein
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustandgasförmig
Farbefarblos
Schmelzpunkt−93,78°C
Siedepunkt−84,6 °C
Geometrie und Kristallstruktur
Dipolmoment0 d
Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar).
Portal  Portalsymbol  Chemie

Phosphorpentafluorid (PF5) ist ein Phosphorhalogenid, das unter Standardbedingungen als farbloses Gas auftritt.[1]

Struktur

Phosphorpentafluorid ist ein hypervalente Verbindung. Röntgenbeugung an einem Einkristall zeigt, dass in Phosphorpentafluorid zwei deutlich unterschiedliche Phosphor-Fluorbindungen auftreten, nämlich axiale und äquatoriale Bindungen: P−FAxt = 158,0 µm und P−Feq = 152,2 µm. Durch Elektronenbeugung ähnliche Ergebnisse findet man in der Gasphase: P−FAxt = 158 pm und P−Feq = 153 µm.

Verwenden von 19F-NMR es ist selbst bei −100 °C nicht möglich, zwischen den axialen und äquatorialen Fluoratomen zu unterscheiden. Die scheinbare Äquivalenz der Fluoratome lässt sich auf die schnelle Pseudorotation durch die Beerenmechanismus, wodurch die axialen und äquatorialen Fluoratome sehr schnell ihre Positionen wechseln. Diese scheinbare Äquivalenz der Fluoratome in Phosphorpentafluorid wurde erstmals 1953 festgestellt.[2] Das Phänomen wurde zuerst erklärt von R. Stephen Berry, nach dem der Mechanismus später benannt wird. Die Berry-Pseudorotation hat keinen messbaren Einfluss auf die 19F-NMR-Spektrum von Phosphorpentafluorid, da NMR auf einer Zeitbasis von a . misst Millisekunde. Der Austausch der beiden Positionen ist viel schneller: Im NMR-Spektrum ist nur ein durchschnittliches Signal messbar. Elektronenbeugung und Röntgenbeugung sind von dem Phänomen nicht betroffen, da beide auf einer viel kürzeren Zeitskala arbeiten.