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Frank Mill
Frank Mill
Frank Mill
Persönliche Informationen
Geburtsdatum23. Juli1958
GeburtsortEssen, West Deutschland
PositionAngreifer
Vereinsinformationen
Die Fußballkarriere endete 1996
Senioren
JahreszeitVereinW (G)
1976-1981
1981-1986
1986-1994
1994-1996
Flagge von DeutschlandRot-Weiß Essen
Flagge von DeutschlandMönchengladbach
Flagge von DeutschlandBorussia Dortmund
Flagge von DeutschlandFortuna Düsseldorf
120 (74)
153 (71)
187 (47)
55 (7)
Länderspiele
1982-1990Flagge der Bundesrepublik Deutschland West Deutschland17 (0)
Portal  Portalsymbol  Fußball

Frank Mill (Essen, 23. Juli1958) ist ein (west-)deutscher ehemaliger Fußballspieler, der als Angreifer.

Vereinskarriere

Rot-Weiß Essen

Schon als Youngster avancierte der Stürmer zum Publikumsliebling, als er im Finale um die Deutsche Meisterschaft die A-Jugendlichen von Rot-Weiss Essen schoss. Zu Beginn der Saison 1976/77 gehörte Mill zum ersten Kader des damals in der Bundesliga spielenden Rot-Weiss und erhielt seinen ersten Profivertrag. Dort kam er in Konkurrenz mit Horst Hrubesch. Mill spielte in seiner ersten Saison 19 Spiele und erzielte dreimal.

Er debütierte am 3. Spieltag gegen FC Schalke 04 als er in der 55. Minute ersetzt wurde durch Flemming Lund vom damaligen Trainer Ivica Horvat. Fünf weitere Spiele musste der damals junge Stürmer auf seinen ersten Bundesliga-Tor warten. Gegen Eintracht Frankfurt erzielte Mill am 27. November in der 90. Minute den Retter. Am Ende der Saison stieg Essen mit nur sechs Siegen und Tabellenletzten in die 2. Bundesliga Nord ab. Mill wurde nur in zwei der nur sechs Siege der Saison eingesetzt. Im DFB-Pokal schied die Mannschaft jedoch erst im Halbfinale mit einer 0:4-Niederlage gegen . aus 1. FC Köln.

In der 2. Liga entwickelte sich der talentierte Stürmer zum Stammspieler und erzielte regelmäßig Tore. In der Saison 1980/81 war er mit 40 Toren in 38 Spielen Torschützenkönig. Elf Tore erzielte er nach Elfmeterschießen.

Borussia Mönchengladbach

Für die nächste Saison wird der Bundesliga-Club Borussia Mönchengladbach dann sichern Sie sich die Dienste des Stürmers mit Trainer Jupp Heynckes. Mill blieb dort fünf Jahre lang und erzielte in 153 Spielen 71 Tore. In seiner ersten Saison für die Borussen bildete er mit Kurt Pinkalli ein gutes Tandem und zusammen erzielten sie 29 Tore in 34 Spielen, wobei Pinkall in 15 Spielen ein Tor mehr als Mill erzielte. Trotzdem gelang ihnen nur der siebte Tabellenplatz. Das Ziel, an einem internationalen Wettbewerb teilzunehmen, wurde damit nicht erreicht. Trotzdem machte der schnelle Angreifer einen guten Eindruck und wurde erstmals für die Nationalmannschaft berufen.

Im folgenden Jahr wurde es noch schlimmer, als die Fohlen nur Zwölfter wurden und Mill neun Tore erzielte, die wenigsten in fünf Saisons mit Mönchengladbach. Trotzdem war er neben dem Verteidiger der beste Schütze Wilfried Hannes und Mittelfeldspieler oder Libero Hans-Günter Bruns. Die Saison 1983/84 verlief erfolgreicher. Frank Mill erzielte 19 Tore und führte sein Team auf den dritten Platz. Nur wegen des schlechteren Torverhältnisses wurden die ersten beiden Bundesliga-Plätze verpasst. Sie haben auch das Finale des DFB-Pokals erreicht. Hier hat sich das Team getroffen FC Bayern München. Wolfgang Dremmler konnte Mills 1:0 verhindern. Nachdem auch die Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Es hat Michael Rummenigge der letzte Elfmeter wurde zugunsten der Bayern umgewandelt. Mill selbst hat nicht geschossen.

Mit zwei vierten Plätzen und 16 bzw. 13 Toren in den folgenden zwei Jahren waren diese auch für Mill recht erfolgreich. Beide Jahre war er bester Schütze der Mönchengladbacher Mannschaft. In der ersten Runde des Achtelfinals des UEFA-Pokals 1985/86 gegen Real Madrid erzielte Mill beim historischen 5:1-Sieg gegen Real Madrid den 1:0-Sieg. Die grün-schwarz-weißen Spieler verloren das Rückspiel mit 4:0, verpassten also trotz des Heimerfolgs einen Platz im Viertelfinale. Helmut GrashoffSein damaliger Gladbacher Manager machte Mill unter anderem für den Verlust verantwortlich, weil er leichtfertig viele Chancen verpasste. Aufgrund anhaltender Probleme mit den Clubmanagern entschied sich Mill, den Club zu verlassen.

Borussia Dortmund

Im Sommer 1986 wechselte er für 1,3 Millionen DM nach Dortmund. Neben ihm hat auch der Verein unterschrieben Norbert Dickel und Thomas Helmer. Alle drei Spieler wurden in der Saison 1986/87 zu wichtigen Säulen der Mannschaftsstruktur. Am Ende der Saison belegte die Borussia mit dem vierten Platz ihr bestes Ergebnis seit der Saison 1966/67. Das Offensiv-Trio aus Frank Mill (17 Tore), Norbert Dickel (20 Tore) und Michael Zorc (14 Tore) erzielten in dieser Saison 51 von insgesamt 70 Toren; seine 17 Tore blieben bis zu seinem Abgang im Sommer 1994 Mills bestes Ergebnis für den Verein. 1989 gewann Mill mit Dortmund den DFB-Pokal. Im letzten Spiel gegen Werder Bremen er erzielte die 2:1-Führung für Dortmund, das anschließend mit 4:1 gewann.

Es blieb Mills einziger nationaler Erfolg, und nach neun Toren in der Saison 1987/88 erzielte er in den Folgejahren immer weniger Tore. Männer mögen Michael Rummenigge, Jürgen Wegmann, Stephane Chapuisat und Flemming Povlsen drängte Mill immer mehr in die zweite Liga und verringerte die Zahl seiner Auftritte stetig. In seinem letzten Jahr für Dortmund, der Saison 1993/94, bestritt er nur 12 Spiele und erzielte kein Tor. Mill spielte nur ein Spiel über 90 Minuten und verlor 0:1 gegen VfB Leipzig.

Fortuna Düsseldorf

Um in die erste Liga zurückzukehren, beschloss Mill im Sommer 1994, in die 2. Bundesliga aufzusteigen und beizutreten Fortuna Düsseldorf. Ein 2:0-Sieg gegen Chemnitz am letzten Spieltag sicherte dem Team den dritten Platz und den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Mill steuerte fünf Tore zum Aufstieg bei und war damit der zweitbeste Stürmer für Fortuna hinter Richard Cyron (sechs Tore). Bessere Schützen waren Mittelfeldspieler Vlatko Glavas und Verteidiger Ralf Voigt. So kehrte Mill in die Bundesliga zurück und traf noch zweimal, am zweiten Spieltag gegen den 1. FC Köln und am dritten gegen Schalke 04. Diese Tore waren auch seine letzten in seiner fast 20-jährigen Profikarriere. Am Ende belegte Düsseldorf den 13. Platz und Mill beendete seine aktive Karriere.

International

Nach nur acht Monaten bei Borussia Dortmund Bundestrainer Jupp Derwall ihn erstmals für die Nationalmannschaft. Er debütierte am 21. März 1982 im Freundschaftsspiel gegen Brasilien, als er in der 85. Minute für Pierre Littbarskic. Aufgrund einer Rückenverletzung konnte er keine weitere Auswahl für die Weltmeisterschaft 1982. Dafür stand er nicht im Kader Fußballmeisterschaft 1984 und wurde 1986 kurz vor Turnierbeginn aus dem Kader gestrichen. 1988 nahm er an der Europäische Meisterschaft in Deutschland als Ersatzspieler. Er wurde in der 85. Minute des 2:0-Siegs ausgewechselt Spanien am 17. Juni 1988 in München. Er spielte die ersten 79 Minuten des Halbfinales gegen Die Niederlande am 21. Juni in Hamburg. Dann spielte er sein letztes Spiel unter Franz Beckenbauer in Vorbereitung auf die Fußballweltmeisterschaft am 30. Mai 1990 gegen die dänische Mannschaft. In der 67. Minute wurde er ersetzt durch dein Bein. 1990 wurde aus Mill. Weltmeister mit der Nationalmannschaft in Italien, hat aber kein Spiel bestritten. Er sagte einmal über das Turnier: "Eigentlich bin ich kein Weltmeister" Rudi Voller, Jürgen Klinsmann und Karlheinz Riedlea Mill war nur Stürmer Nummer 4 für Franz Beckenbauer.

Für den Gewinn der Weltmeisterschaft wurde er mit dem „silbernen Lorbeer“ ausgezeichnet.

Zwischen 1982 und 1990 war er 17 Mal für die Fußballnationalmannschaft aktiv. Für die Nationalmannschaft erzielte er kein Tor. Er wurde zwölfmal eingewechselt und stand dreimal in der Startelf.

Mit der olympischen Auswahl nahm er an den Olympischen Spielen 1984 und 1988 teil und ist mit neun Spielen bei den Olympischen Spielen Rekordhalter der deutschen Nationalmannschaft. 1988 gewann die Mannschaft, die er als Kapitän anführte, in Seoul Bronze. Er ist auch Rekordtorschütze der Olympiamannschaft mit zehn Toren, erzielte in den Qualifikations- und Vorbereitungsspielen sowie im Finale (Gottfried Fuchs bei den Olympischen Spielen die meisten Tore geschossen). Insgesamt bestritt er 20 Spiele für die olympische Auswahlmannschaft.

Nach seiner Spielerkarriere

Nach seiner Fußballkarriere war Mill in der Saison 1996/97 Trainer bei Fortuna Düsseldorf, wurde aber am Ende der Saison gefeuert.

Anschließend wurde er Unternehmer und betreibt unter dem Namen Kidsactive eine Fußballschule für Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland. Ehemalige Fußballprofis arbeiten als praktische Lehrer an diesen Schulen, darunter dein Bein, Maurizio Gaudino und Michael Schulz.

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