WikiDer > Freiburger FC
Freiburger FC | ||||||
| Name | Freiburger Fußball-Club e.V. | |||||
| Spitzname | FFC | |||||
| Etabliert | 17. Dezember1897 | |||||
| Stadion | Freiburger Stadion in Dietenbach | |||||
| Kapazität | 3.000 | |||||
| Vorsitzende | Marita Hennemann | |||||
| Trainer | ||||||
| Liga | Oberliga Baden-Württemberg (V) | |||||
| Endgültige Rangliste | 2019/20 (8.) | |||||
| ||||||
| ||||||
Freiburger FC ist ein deutscher Fußballverein aus Freiburg im Breisgau. Der FFC wurde 1907 Landesmeister. Der Verein spielte von 1898 bis 1950 in der höchsten Spielklasse, mit Ausnahme einer Saison ohne Unterbrechung, das letzte Spiel in der höchsten Spielklasse war 1956/57. Bis 1994 spielte der Verein noch in der dritten Liga und stieg dann in untere Ligen ab.
Geschichte
Frühe Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg
Im 1880 In Freiburg wurde eine britische Militärschule gegründet, die jungen Männer zwischen 16 und 20 spielten Fußball, Hockey, Cricket und Rugby. Der Verein wurde einige Jahre später gegründet. Das erste Spiel wurde am 2. Januar 1898 gegen Straßburger FV und verlor 1:3. Der Verein ist dem Süddeutscher Fußballverband. In der ersten Finalrunde, die organisiert wurde, besiegte der Verein Karlsruher FV und wurde damit der erste süddeutsche Meister. Im Jahr darauf besiegte der Karlsruher FV den Klub im Viertelfinale. Die nächste Teilnahme an der Süddeutsche Endrunde kam 1903, als der Verein im Achtelfinale gegen den Straßburger FV ausschied. Nach dem Club in 1905/06 blieb in der Endrunde torlos, der Verein wurde im Folgejahr Gruppensieger und qualifizierte sich für das Halbfinale gegen 1. FC Hanauer 93. Im Finale gewann der Verein auch den 1. FC Nürnberg und wurde Süddeutscher Meister. Damit qualifizierte sich der Verein auch für die Endrunde um den nationalen Titel. In der ersten Runde hatte der Verein ein Freilos und im Halbfinale besiegt FFC VfB Leipzig mit 3:2. Im Finale stand der Verein gegenüber Berliner TuFC Viktoria 89 und gewann 3:1 und wurde Landesmeister. Viele der Spieler des Vereins waren Studenten und nachdem sie das Gymnasium verlassen hatten, verließen sie auch den Verein, was sie schwächte. In der süddeutschen Endrunde wurde der Verein erneut Gruppenletzter, durfte aber als Titelverteidiger an der nationales Finale. FFC übernahm die Stuttgarter Kicker und gewann 0:1, das Ergebnis wurde jedoch vom Fußballverband annulliert, nachdem die Freiburger das Feld vorzeitig verlassen hatten, als sie nach einem Protest der Kickers mit einer Schiedsrichterentscheidung nicht einverstanden waren. Die Wiederholung gewannen die Kickers 2:5. Ab 1908 gab es einen größeren Wettbewerb, die Südkreisliga, der Verein endete abwechselnd im unteren und besseren Mittelfeld.
Während der Erster Weltkrieg erreichte den Club in 1915/16 noch im Halbfinale FC Pfalz Ludwigshafen. Nach dem Krieg hat der Verband die Ligen neu strukturiert und Badener Wettbewerb in, die Freiburg prompt gewann. In dem letzte Runde der Verein wurde Gruppensieger für Bayern München und Stuttgart SC, wurde aber im Halbfinale erneut von Pfalz Ludwigshaven übertrumpft (5:0). In der folgenden Saison musste der Verein den Titel holen 1. FC Pforzheim Lassen.
1921 restrukturierte der Verband die Liga und der FFC trat in die Liga Württemberg-Baden abspielen. In der ersten Staffel gab es vier Serien und Freiburg wurde Zweiter in seiner Serie. Die Liga wurde halbiert und nun kam der Verein auf den vierten Platz, was gerade genug war, um für die nächste Saison, die aus einer Serie bestand, ausgewählt zu werden. Im gemeinsamen Wettbewerb belegte der Klub gemeinsam mit den Stuttgarter Kickers den ersten Platz, verlor aber das Play-off mit 4:2. Nach zwei Jahren Sub-Top endete der Club in 1926/27 nur acht und das Jahr ging zu Ende SC Freiburg über ihnen zum ersten Mal. Danach stieg der Verband wieder in die badische Liga ein und in der zweiten Saison wurde der FFC Vizemeister und qualifizierte sich für die Süddeutsche Endrundewo sie zuletzt kamen. In der folgenden Saison belegte der FFC zusammen mit dem Karslruher FV den ersten Platz und gewann diesmal die Play-offs und wurde wieder Meister, aber der Verein wurde in der Endrunde wieder letzter. Dem Titel folgte der letzte Platz, aber der Liga-Ausbau verhinderte den Abstieg. Die folgenden zwei Jahre belegte Freiburg in der zweiten Liga.
1933 kam die NSDAP an die Macht in Deutschland. Der Süddeutsche Bund wurde abgeschafft und die Gauliga wurde als höchste Klasse eingetragen. Freiburg qualifizierte sich für die Gauliga Baden. Nach einem dritten Platz in der ersten Saison landete der Verein für einige Jahre im Mittelfeld und landete in 1938/39 noch mit Pforzheim geteilter zweiter Platz hinter Meister VfR Mannheim. Bis zum Ende des Zweiter Weltkrieg der Club landete in der Mitte.
Die Nachkriegszeit
Nach dem Krieg wurden alle deutschen Vereine aufgelöst. FFC wurde als Fortuna Freiburg neu gegründet und startete in der Oberliga Südwest. Der Verein landete zusammen mit Fortuna Rastatt Erster und verlor das Finale um den Titel. Trotz des zweiten Platzes konnte sich der Verein nicht für die neue Liga qualifizieren, die im folgenden Jahr begann, und so spielte der Verein zum ersten Mal in seiner Existenz nicht auf höchstem Niveau. Nach einer Saison Fortuna und in 1948/49 wurde Gruppensieger des Vereins. Im Finale um den Titel verlor der Verein gegen 1. FC Kaiserslautern und ging dann in die Play-offs um die deutsche Endrunde, scheiterte aber an einer Niederlage gegen Wormatia Würmer. 1949 nahm der Verein wieder den historischen Namen Freiburger FC an. Ein Jahr später wurde die Oberliga Südwest neu strukturiert und der FFC qualifizierte sich dafür nicht und ging in die II. Oberliga und wurde sogar in die Oberliga Süd. Nachdem der Verein zwei Spielzeiten gegen den Abstieg gekämpft hatte, spielte man im Mittelfeld und wurde 1956 Meister. In der Oberliga Süd belegte der Verein den letzten Platz. In den folgenden Jahren schloss der Verein im besseren Mittelfeld ab.
Nach der Gründung der Bundesliga im 1963 der Verein spielte in der Regionalliga. Nach mehreren Plätzen im Mittelfeld wurde der Verein 1969 Vizemeister und nahm an der Endrunde um den Aufstieg in die Bundesliga teil. Nach Siegen auf FC Hertha Zehlendorf, VfB Lübeck und Rot-Weiß Oberhausen (vor 22.000 Zuschauern) schien die Bundesliga sehr knapp, aber aufgrund von zwei Niederlagen gegen SV Alsenborn Spannend blieb es bis zum letzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Oberhausen. Aufgrund des besseren Torverhältnisses reichte ein Unentschieden für Oberhausen, sodass Freiburg gewinnen musste. Es wurde 0:0 und Oberhausen stieg auf. Die folgenden Jahre beendete der Verein in der zweiten Liga. Nach der Saison wird die 2. Bundesliga als neue zweite Klasse eingeführt. Es wurde eine Bilanz der vergangenen fünf Spielzeiten gezogen und Freiburg hatte dafür die nötigen Punkte geholt, doch auf einem Abstiegsplatz durfte der Verein nicht landen. Freiburg schaffte es jedoch nicht und mit einem siebzehnten Platz landete der Verein in der Amateurliga und das mit einem Schuldenberg von 800.000 Deutsche Mark.
Erstmals seit langer Zeit spielte der Verein wieder in der gleichen Serie wie der kleine Bruder SC Freiburg. Der FFC wollte sofort in die zweite Liga zurückkehren, aber das scheiterte und der Verein wurde nur Sechster, während der SCF Zweiter wurde. Zwei Jahre später wurde der Verein mit dreizehn Punkten Vorsprung auf den Rivalen SCF Meister und konnte den Aufstieg durch die Endrunde erzwingen. Ein Jahr später folgte der Rivale SCF dem Klub bereits in der 2. Bundesliga und wurde in den Folgejahren meist für den FFC beendet. 1980 starb der Vorsitzende und Mäzen Rolf Jankovsky, wodurch der Geldhahn plötzlich zugedreht wurde. 1981 konnte sich der Verein noch für die neue 2. Bundesliga qualifizieren, die nun nur noch aus einer Serie bestand. In der folgenden Saison konnte der Verein den Abstieg in die Oberliga nicht mehr verhindern. Hier trennten sich die Wege zwischen den Stadtrivalen endgültig, der SC Freiburg ist mittlerweile in die Bundesliga aufgestiegen.
1983 stand der Verein nach einer gewaltigen Verschuldung von 1,8 Millionen DM vor dem Konkurs. Es gab jedoch eine Spende von einem anderen Verein, die Spieler stimmten einer Gehaltskürzung von 40% zu und eine Aktion wurde gestartet Rettet den FFC. Der Konkurs wurde abgewendet und die Schulden auf 600.000 DM gebracht. 1984 wurde der Verein Meister und spielte die letzte Runde um den Aufstieg mit TSV 1860 München, FC 08 Homburg und VfR Burstadt, konnte aber keine Beförderung erzwingen. 1986 und 1988 wurde der Verein jeweils Vizemeister und nahm damit an der aan . teil Amateurmeisterschaft. Auch die Zuschauerzahlen nahmen stetig ab. 1986 kamen 4.000 Zuschauer zu einem Spiel im Amateurfinale gegen Wormatia Würmer, aber zwei Jahre später waren es nur 400 Zuschauer dafür Eintracht Trier. 1990 stieg der Verein in die Verbandsliga ab. Sowohl 1988/89 als auch 1989/90 verschleißte der Verein pro Saison drei Trainer. Nach einer Saison stieg der Verein wieder in die Oberliga auf und belegte in der ersten Saison den vierten Platz. In diesem Jahr gewann der Verein auch den Südbaden-Pokal und durfte an der DFB-Pokal, wo sie erst im Achtelfinale dem späteren Landesmeister geschlagen wurden VfB Stuttgart. Nach einem weiteren Platz im Mittelfeld belegte der Verein 1994 den letzten Platz in der Oberliga, gerechnet im ersten Jahr des SC Freiburg in der Bundesliga. Als wäre ein weiterer Abstieg in diesem Jahr nicht schon schlimm genug für den Verein, wurde die Regionalliga als dritte Liga eingeführt, wodurch Freiburg gleich um zwei Stufen zurückfiel.
Nach zwei Jahren Sub-Top ging es bergab, bis 1999 der Abstieg in die Landesliga folgte. In der Zwischenzeit suchte der SC Freiburg ein Stadion für die von ihm gegründete Fußballschule. Aufgrund der anhaltenden finanziellen Probleme und des sportlichen Niedergangs, der die Mosle-Stadion mit 18.000 Sitzplätzen sowieso zu groß geworden, wurde das Stadion an den SC Freiburg verkauft. In der letzten Saison im Stadion konnte der Verein den Wiederaufstieg in die Verbandsliga erzwingen.
Der Verein ist in das Schönbergstadion gezogen, mit dem er sich teilt Blau-Weiß Wiehre. Der FFC wurde in den folgenden Jahren zu einer festen Größe in der Verbandsliga und belegte 2008 den vierten Platz. Durch die Einführung der 3. Liga Nach dieser Saison wurde die Verbandsliga nur noch die sechste Liga. Im März 2008 stand der Verein erneut vor der Insolvenz und 50.000 Euro mussten schnell aufgebracht werden. Hauptgrund für die Situation war die Stadionmiete. Im April 2008 wurde bekannt, dass der Fortbestand des Vereins gesichert ist.
Nach Verhandlungen mit der Stadt zog der Verein im Juli 2008 in das Dietenbachpark-Stadion um. Der Name des Stadions wurde umbenannt in Freiburger Stadion (nach dem Freiburger Pilsner). Sportlich lief es allerdings weniger gut mit dem Klub, der 2009 auf dem Abstiegsplatz endete und erstmals in die siebte Liga aufsteigen musste. Nach zwei dritten Plätzen wurde der Verein 2012 Zweiter und stieg damit über die Endrunde wieder in die Verbandsliga Südbaden auf. 2014 wurde der Verein Meister und kehrte so in die Oberliga Baden-Württemberg. 2016 belegte der Verein den dreizehnten von achtzehn Plätzen, da aber nicht weniger als sechs Vereine absteigen mussten, weil auch vier Vereine aus der Regionalliga ausstiegen, konnten sie den Verbleib nicht sicherstellen. 2017 wurde der Verein Vizemeister hinter champion FC 08 Villingen und schaffte es nicht durch die letzte Runde zu fördern. Im Jahr 2019 ist dies dem Verein gelungen.
Titel
- 1898, 1907
- 1920, 1930