WikiDer > Friedrich Alpers
Friedrich Alpers | ||||
| Geboren | 25.März1901 Sonnenberg, Niedersachsen, Deutsches Kaiserreich | |||
| Verstorben | 3. September1944 Berge, Hennegau, Belgien | |||
| Ruheplatz | Soldatenfriedhof, Lommel, Belgien; Block: 61, Grab: 81[1] | |||
| Landschaft | ||||
| Teil | (1919 - 1920) (1937/1938 - 1944) (1931 - 1944) | |||
| Dienstjahre | 1930 - 1944 | |||
| Rang | SS-Obergruppenführer | |||
| Einheit | 2. Geschwader/Ulanen-Regimenter 14. „Freies Korps“ märker“ (1919 - 1920) Personalstab Reichsführer-SS (1. Dez. 1937 - 3. September 1944)[2] | |||
| Auftrag | 1. Sturm / 12. SS-Standarte (1931)[2] II.Sturmbann / 12. SS-Standarte 1932 - 8. Oktober 1932[2] 49. SS-Standarte (Braunschweig) 8. Oktober 1932[3] - 3. Mai 1933[2] Hilfspolizei Braunschweig[4](März 1933)[3] Fernaufklärungs-Gruppe 4 (Luftwaffe) (Januar 1942 - 14? Oktober 1942) Fallschirm-Jäger-Regiment 9 21. August 1944 - 3. September 1944[2][3] | |||
| Schlachten/Kriege | Zweiter Weltkrieg
| |||
| Auszeichnungen | sehen Auszeichnungen | |||
| Andere Arbeit | Außenminister (1. November 1937)[3] Minister für Justiz und Finanzen (Freistaat Braunschweig) 8. Mai 1933 - 31. Dezember 1934[2][5] Generalforstmeister[5] (November 1937 - Februar 1944[2][6] | |||
| ||||
Friedrich Ludwig Herbert Alpers, auch Fritz Alpers genannt (Sonnenberg, 25.März1901 - Berge, 3. September1944) war ein DeutscheSS-Obergruppenführer während der Zweiter Weltkrieg. Er war auch Minister für Justiz und Finanzen in der Freistaat Braunschweig[7] und Generalforstmeister[5][8][9]. Alpers war mitverantwortlich für zahlreiche in Brunswijk begangene Verbrechen.
Niveau
Frühe Jahre
Friedrich Alpers wurde am 25. März 1901 in Sonnenberg geboren. Der Sohn eines Lehrers[5]. Er ging zu Martino-KatharineumGymnasium im Braunschweig, er schloss diesen mit dem Abitur. Vom 13. Mai 1919 bis 28. Februar 1920 erhielt er eine Ausbildung in der Reichswehr und wurde am 2. Geschwader von dem Ulanen-Regimenter 14.[3].
Danach war Alpers Mitglied der „Freikorps“ Maerker“ und begann zu kämpfen in Sachsen und Thüringen Teil. Dann hat er studiert Jurisprudenz an den Universitäten von Ruprecht-Karls, Ludwig Maximilians und Ernst-Moritz-Arndt. 1921 wurde er Mitglied der Corps Brunsviga München.
Karriere im Nationalsozialismus
Im Juni 1929 wurde Alpers Mitglied der NSDAP und im Mai 1930 des SA und am 1. März 1930 des SS. In der SA und SS war er sehr aktiv und machte in beiden Organisationen schnell Karriere. Ab Oktober 1930 war er auch Mitglied des Parlaments in Braunschweig.
Aufgrund von Einwänden der NSDAP wegen übermäßiger Gewalt während der Machtübernahme in Brunswijk Alpers war doppelt so SS-Führer suspendiert. 1933 hat er persönlich dafür gesorgt ordnung der anwälte und der Braunschweiger Landtagausgeglichen wurde.
Minister im Freistaat Braunschweig
Nach dem Machtübernahme, wurde Alper am 8. Mai 1933 Minister für Justiz und Finanzen in der Landesregierung Brunswijk (bis 1934), unter der NSDAPPremierministerDietrich Klagges. Neben Klagges und dem Gestapo-Führer und späterer Sträfling KriegsverbrecherFriedrich Jeckeln Alpers war mitverantwortlich für die Verfolgung politischer Gegner im Freistaat Brunswijk während des Ausgleichsprozesses[5].
Er war zuständig für die SS-Hilfspolizei (SS-Hilfspolizei), die von Klagges ins Leben gerufen wurde, der besonders brutal vorging, zum Beispiel bei den Aktionen gegen die "Der Freund des Volkes"-Haus der SPD und der Stahlhelm, Bund Frontsoldaten waren berüchtigt. Alpers war direkt oder indirekt verantwortlich für die Massaker von Rieseberg, und die Verfolgung politischer Gegner, wie des Premierministers von Brunswijk Heinrich Jasper und der Gewerkschaftssekretär Matthias Theisen. Als Minister war Alpers dafür bekannt, dass er nicht davor zurückschreckte, Gesetze zu brechen und/oder zu verbiegen, und so versuchte er auch, die Braunschweigische Staatsbank unter seine Kontrolle zu bringen.
Generalforstmeister
1934 wurde er a „Gouwjachtmeister“ („Gaujägermeister“) für das neu geschaffene "Hachtgouw Brunswijk" („Jagdgau Braunschweig“) ernannt[2][5]. Ab 1935 ging er als Gouwjachtmeester zum Rijksjachtmeester („Reichsjägermeister“) Hermann Göring, Landesjagdgericht „Hermann Göring“ („Reichsjägerhof „Hermann Göring“) sowie der Rijksvalkenhof („Reichsfalkenhof“) Biene Riddagshausen, Gebäude östlich von Brunswijk[5]. Außerdem organisierte er ab 1933 die jährliche „Rijkshubertus-Feier“ („Reichshubertusfeiern“) des Deutschen Jägerverbandes und gründete eine heilige Stätte („Weihstätte“) auf der Hainberg Biene Bockenem.
Göring, der ein gutes Verhältnis zu Alpers hatte, ernannte Alpers mit Wirkung zum 1. November 1937 zum Nachfolger von Walter von Keudell als preußisch Generalforstmeister und Außenminister in dem Reichsforstamt. Alpers hatte sein Büro im Schloss Sacrow Biene Potsdam, das im typisch nationalsozialistischen klassizistischen Stil umgebaut wurde. Aufgrund verschiedener Kompetenzstreitigkeiten gab es bei der Befolgung eines Befehls immer Meinungsverschiedenheiten mit Oberst Jagdmeister („Oberstjägermeister“) Ulrich Scherping. Von 1938 bis 1944 übernahm Alpers Keudells Position als Clubleiter in der Deutscher Forstverein Über.
Zweiter Weltkrieg
Beteiligung am Plan der Hungerpolitik
Alpers war an der Planung der Hungerpolitik während Operation Barbarossa 1941. Am 2. Mai 1941, sieben Wochen vor Einsatzbeginn, war er Mitglied der member Hermann GöringsMitarbeiter in der Wirtschaftsorganisation Ost (Wirtschaftsführungsstab „Ost“) und Teilnehmer an einer Diskussion der Außenminister mit leitenden Beamten der Wehrmacht über die Operation Barbarossa. Der Krieg kann nur weitergeführt werden, wenn im dritten Kriegsjahr die gesamte Wehrmacht aus Russland gespeist wird. Dies würde zweifellos zig Millionen Menschen verhungern lassen, wenn wir das Land, das wir brauchen, wegnehmen würden.
Freiwilliger Fronteinsatz
Im Februar 1944 legte Alpers seine Ämter nieder[5]. Er hatte sich 1941 freiwillig für die vorderer Einsatz. Dietrich Klagges sein Freund, folgte ihm. Im Rang eines a Hauptder Reserve er wurde Kommandant des 1. Bataillon von dem Fallschirmjägerregiment 9 was ist damit Westfront eingesetzt wurde. Nach dem Tod des Regimentskommandeurs Kurt Stephani übernahm Alpers die Leitung des Regiment Über. Am 3. September 1944 wurde Alpers schwer verletzt und anschließend eingewiesen Selbstmord[5][6].
Militärkarriere
- SS-Obergruppenführer: 21. Juni 1943[3][5][6]
- Hauptder Reserve:[5] 1. Juni 1942[3] - 1. November 1941[10][6]
- Hauptmannder Reserve:[11] 30. Januar 1942 - 5. September 1939[3][10]
- SS-Gruppenführer: 20. April 1941[3][6][11]
- Oberleutnantder Reserve: 1. März 1939[3][10]
- Leutnantder Reserve: 1. September 1937[3][10]
- Feldwebelder Reserve: 31. März 1937[6]
- SS-Brigadeführer: 30. Januar 1936[12][6]
- SS-Oberführer: 9. November 1934[13][6]
- SS-Standartenführer: 5. Mai 1933[14]
- SS-Sturmbannführer: 8. Oktober 1932[14][6]
- SS-Sturmhauptführer: 14. März 1932[14][6]
- SS-Sturmführer: 5. Januar 1932[14][6]
- SS-Truppführer: 15. Dezember 1931[6]
- SS-Scharführer: 26. Oktober 1931[6]
- SS-Mann: 1. März 1931[6]
- SA-Sturmführer: 1. Mai[3] 1930[15][16][6]
Mitgliedsnummern
- NSDAP-Nr.: 132 812[14] (beigetreten Juni 1929)[6]
- SS-Nr.: 6 427[14] (beigetreten am 1. März 1931/1. Februar 1931[6])
Auszeichnungen
Auswahl:
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes[11] am 14. Oktober 1942 als Hauptder Reserve und Kommandant des Fernaufklärungs-Gruppe 4[2][3][17][18][6]
- Deutsches Kreuz in Gold am 20. April 1942 als Hauptmann in dem 3.(Fern) Staffel, Aufklärungsgruppe 121, Luftwaffe[2][3][17][18][6]
- Eisernes Kreuz 1939, 1. Klasse (2. Juni 1940)[6] und 2. Klasse (1939)[6][3][17]
- Ehrrendegen des Reichsführer-SS[2][12][17][11]- 1. Dezember 1937[3]
- SS-Ehrenring[2][13][17][11]- 1. Dezember 1937[3]
- Schnalle für Kampfflüge an der Front für Pfadfinder[2] in Bronze[17] in Gold[6]
- Dienstdekor der NSDAP in Silber[2][17][6]
- Dienstdekor der SS[2]
- Goldmedaille der NSDAP[15] am 30. Januar 1943[2][3][17][6]
- Flyerbeobachterabzeichen: 1. Januar 1938[3][10] am 1. Januar 1938[6]
Externe Links
- (das) Geschichte davon Reichsjägerhof und Fotos.
- (das) Deutsche Nationalbibliothek: Veröffentlichungen von Friedrich Alpers.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|