WikiDer > Fructose-Malabsorption
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Fructose-Malabsorption | ||||
Beta-D-Fructofuranose | ||||
| Codierungen | ||||
| ICD-10 | E74.3 | |||
| ICD-9 | 271 | |||
| OMIM | 138230 | |||
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Fructose-Malabsorption ist ein Zustand, in dem Fruktose (Fruchtzucker) kann nicht oder nur in unzureichender Menge aufgenommen werden, da sein Transport in die Schleimhautzellen (Enterozyten) der Dünndarm funktioniert nicht richtig. In Mitteleuropa leiden 30-40% der Bevölkerung an dieser Erkrankung.[1] Normalerweise erfolgt die Resorption durch Glukosetransporter GLUT-5, aber bei Fructose-Malabsorption wird es wahrscheinlich nicht richtig funktionieren. Dadurch wird die Fruktoseaufnahme verhindert und die Konzentration im Dickdarm erhöht. Darmflora im Dickdarm wandeln Fructose unter anderem in Kohlendioxid und Wasserstoff. Die Folgen einer Überexposition gegenüber Fructose sind Blähung, Durchfall, Übelkeit und Magenschmerzen. Patienten erleben diese Symptome, wenn sie fructosereiche, fettarme Lebensmittel konsumieren Glucose einnehmen, wie z Apfel, Birne, Mango, Traube und Honig.[2] Fruktosemalabsorption tritt häufig zusammen mit Laktoseintoleranz.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |