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Galgang
Gallengang
Ductus choledochus
Verdauungstrakt mit Gallengang
Gallenblase mit offenem Gallengang
Synonyme
LateinCholidochusgang[1]

Gallengang[2]
Pore ​​biliarius[3]

NiederländischGallengang[4]
Nachschlagewerke
Grays Anatomie250,1198
Dorlands/Elsevierd_29/12314771
Portal  Portalsymbol  Biologie

Das Gallengang[5][6] oder Choledochusgang[2] ist der zentrale Ausgang von gal zwischen den Gallenblase und der Zwölffingerdarm. Der Gallengang wird durch ein Ventil verschlossen, das Papille von Vater. Es ist eine medizinisch-anatomisch wichtige Struktur, da in diesem Organ eine Reihe von Volkskrankheiten auftreten.

Pathophysiologie

Eine anatomische Störung des Gallenflusses führt zu einer Stauung des gal, wodurch die Galle nicht mehr in den Darm gelangt und der Stuhl seine charakteristische braune Farbe verliert. Die Galle wird dann in das Blut aufgenommen und mit dem Urin ausgeschieden, wodurch es dunkler wird. Außerdem kommt es zu einer Ablagerung von Gallensäuren in Haut und Hornhaut, wodurch diese gelb werden. Das wird sein Gelbsucht oder Gelbsucht genannt. Die Ablagerung von Galle in der Haut kann schwierig zu behandeln sein Juckreiz Ursache.

Krankheiten

Krebs

Beide Krebs des Pankreas (Pankreaskopfkarzinom) als Krebs des Ductus choledochus (Cholangiokarzinom) oder der Vater-Papille kann zu einem verminderten Gallenfluss führen. Die Diagnose erfolgt mittels a endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) und die versuchte Gewebeentnahme bei dieser kombinierten radiologisch-endoskopischen Untersuchung. Diese Krebsarten können derzeit[(seit wann?] bei einer ausgewählten Patientengruppe nur durch eine Operation (Whipple-Operation) behandelt werden. Generell haben die verschiedenen Formen eine ungünstige Prognose.

Gallensteine

Auch ein Gallenstein kann zu einer Stauung im Choledochusgang führen. Gallensteine ​​werden in der . gebildet Gallenblase und kann zum Ductus choledochus wandern. Die Diagnose erfolgt durch a ERCP, oft nachdem bei einem Ultraschall Gallensteine ​​in der Gallenblase gefunden wurden. Die Behandlung besteht häufig darin, die Vater-Papille einzuschneiden, damit die Gallensteine ​​frei in den Dünndarm abfließen können. Oft wird später eine Gallenblasenentfernung durchgeführt (Cholezystektomie), damit eventuell noch vorhandene Gallensteine ​​nicht weiter stören.

Siehe auch