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Geer Steyn | ||||
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Rembrandt-Medaille (1995) von Steyn | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Gerhard Hendrik Steyn | |||
| Geboren | Amsterdam, 1945 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Bildhauer, Medailleur | |||
| RKD-Profil | ||||
| offizielle Website | ||||
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Gerhard Hendrik (Geer) Steyn (Amsterdam, 1945) ist ein niederländischer Bildhauer und Medailleur.[1]
Leben und Arbeiten
Steyn ist ein Sohn des Rechtsanwalts Gerhard Hendrik Steyn sen. und des Lehrers Bep Hollaar. Nach dem Krieg trennten sich seine Eltern und er zog mit seiner Mutter nach Enkhuizen. Er besuchte das Gymnasium in Hoorn und studierte anschließend Kunstgeschichte an der Universität Amsterdam. Bald erkannte er, dass er die darstellende Kunst bevorzugte und brach sein Studium ab. Seine Mutter, die auf der Kunst- und Handwerksschule studiert hatte, stellte ihn einem alten Klassenkameraden von ihr vor, dem Bildhauer Arie Teeuwisse. In Teeuwisses Atelier wurde er auf die Nationale Akademie der Schönen Künstewo er von 1968 bis 1972 studierte.[2] Steyn war unter anderem Schüler von V.P.S. Esser, Theresia van der Pant und Paul Gregor. 1972 gewann er den W.F.C. Uriot-Preis,[3] 1973 gewann Steyn die Silbermedaille für Bildhauerei beim Prix de Rome.[4] Anschließend arbeitete er ein Jahr im Atelier des österreichischen Bildhauers Fritz Wotrubag in Wien.[5] In den 1970er Jahren stellte er für Utrecht eine Reihe von Spielplastiken mit Schwellen und Seilen her, wechselte aber bald zu Stein.
Steyn stellt Steinstatuen und skulpturale Token her. Jan Teeuwisse beschreibt die Statuen als "Steintotems".[2] Steyn über Medaillen: „Eine Medaille ist klein in der Zentimeterzahl, aber groß in der Geste und unterscheidet sich im Prinzip nicht von meinen anderen dreidimensionalen Arbeiten. Sie zeigt eine skulpturale Mentalität als Ergebnis einer Art visuellen Denkens: Platzieren das Volumen im Raum. Es geht um Vorder- und Rückseite, Dicke und Material im Dienste der Bedeutung."[2] Er machte unter anderem Token im Namen der Emma Kinderkrankenhaus, das Erasmus-Universität Rotterdam und eine Reihe von Medaillen im Auftrag der Verein für Penning Art.[6]
Steyn lehrte an der Rietveld Academy, Den Haag Königliche Akademie der Künste (1980-2010) und der Akademie für Industriedesign Eindhoven (1982-1994).[1] Zu seinen Schülern gehörten Ellen Bergmans und Jos Reniers.[7]
Im Frühjahr 2016 war im Museum Bilder am Meer eine Retrospektive von Steyn, der im Jahr zuvor 70 Jahre alt geworden war.[8] Neben Arbeiten von Steyn zeigte das Museum auch ein filmisches Triptychon der Dokumentarfilmerin Rianne van Schijndel, die Steyn zuvor in seiner italienischen Werkstatt besucht hatte. Die Monographie Geer Steyn - Statuen und Token, mit Beiträgen von unter anderem Hans Sizoo und Jan Teeuwisse.
Einige Arbeiten
- 1975: Plastik spielen Das Schiff, in der Schule am Santa Cruzdreef inef Utrecht.
- 1977: Prometheus, der das Feuer stiehlt, Wandrelief an der Feuerwache in Zaandam.
- 1978: Bertolt BrechtMedaille, zweite Medaille der VPK.[9]
- 1979: Plastik spielen das Dromedar, in der Schule an der Winklerlaan in Utrecht.
- 1980: Plastik spielen Die Rampe, an einer Schule für langzeitkranke Kinder am Orinocodreef in Utrecht.
- 1982: Bild, Medaille anlässlich 300 Jahre Royal Academy in Den Haag, verliehen unter anderem an Königin Beatrix.
- 1985: Medaille für das Emma-Kinderkrankenhaus, die alle zwei Jahre an Personen verliehen wird, die in der Pädiatrie eine wichtige Rolle gespielt haben.
- 1986: Thorbecke-Medaille im Namen der Thorbecke Akademie.
- 1995: RembrandtMedaille, im Auftrag der Bau- und Verwertungsgesellschaft Sedijko BV in Amsterdam und des Rembrandt-Haus-Museums.[10]
- 1996: Willkommensmedaille und Verbandsgefühlsmedaille für die VPK.
- 1999: Dr. Boerhaave, Porträtrelief, im Boerhaave Medical Center, Amsterdam.
- 2000: 75 Jahre Verband für Medaillenkunst, Registrierungsmedaille des VPK.
- 2001: Grabdenkmal für H. Stam, Fotograf der Rijksakademie, op Alte Eiche und Dünen, Den Haag.
- 2006: Grabdenkmal für A.J. van Hulst-Dunkel, op Friedhof Zorgvlied.
- 2009: Prof. Dr. H. W. Lambers-Preis, Medaille im Auftrag der Erasmus-Universität Rotterdam.
- 2014: Zwischen Sturm und Stille, Relief zum Gedenken an Marijke Elte, im Boerhaave Medical Center, Amsterdam.
Veröffentlichungen
- Hans Sizoo, Jan Teeuwisse und Geer Steyn (2016) Geer Steyn - Statuen und Token. Zwolle: Waanders. ISBN 9789462620674
- Carolien Voigtmann und Geer Steyn (2006) Over the Edge: Münzkunst im 21. Jahrhundert. Zwolle: Waanders. ISBN 978904081934
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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