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Gelelektrophorese ist eine Trenntechnik, die Moleküle unter dem Einfluss von a elektrisch Feld in a verschieben Gel. Negativ geladene Moleküle bewegen sich nach unten, wo der positive Pol (Anode) befindet sich. Je größer die Moleküle, desto langsamer bewegen sie sich (Wandern); je kleiner die Moleküle, desto schneller bewegen sie sich.
Diese Moleküle können sowohl Proteine enthalten als auch DNAFragmente.
Ursprünglich wurde Kartoffelstärke für das Gel verwendet, sogar Erdbeergelee soll funktionieren, aber moderne Gele für die Elektrophorese basieren auf Polymeren.[1]
Das Gel kann ausgehen Polyacrylamid existieren (=Polyacrylamid-Gelelektrophorese). Es gibt auch oft a Agarosegel benutzt. Für chromosomale DNA wird häufig ein Agarosegel von 0,8 bis 1 %, für PCR-Produkte 1 bis 2 % und für Restriktionsprodukte 1,5 bis 2 % verwendet.
Praktisch:
- Nach Herstellung des Gels auf Basis von Pulver und Wasser oder FSME-Puffer (Tris, Borat, EDTA) wird das Gel in ein Reservoir mit a Pufferlösung. Das zu trennende Gemisch wird in die Vertiefungen in Höhe des Kathode in das Gel injiziert und Spannung angelegt. Idealerweise wird die Spannung aufrechterhalten, bis die schnellsten (kleinsten) Moleküle das Gel fast vollständig durchlaufen haben. Um zu wissen, wo sich das kleinste Fragment befindet, wird oft Orange G hinzugefügt. Dieser Farbstoff ist kleiner als das kleinste DNA-Fragment und erreicht daher als erster das Ende des Gels. Eine weitere Funktion von Orange G besteht darin, die zu injizierende Probe zu beschweren, um ein Verschütten zu verhindern.
- Um die Moleküle sichtbar zu machen, kann man Silberfärbung verwenden, Coomassie Brillantblau, SYBR Grün oder Ethidiumbromid in Kombination mit UV-Licht. Für radioaktive Moleküle kann die Visualisierung mit a Fotofilm machen.
- Nach in anderen Zeilen (Spuren) kann man mit Mischungen bekannter Zusammensetzung die Fragmentgröße bestimmen. Bekannte Mischungen sind oft Basispaarleitern. Die Fragmente hierin haben alle eine bestimmte Länge, beispielsweise 50 bp (Basenpaare). Dies geschieht, um die Fragmentgrößen von Proben zu bestimmen, aber auch, um zu sehen, ob tatsächlich etwas durch das Gel gelaufen ist.

Beispiel für ein Gel
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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