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Georg Gebel
Ehemaliger Wohnsitz von Gebel in Rudolstadt

Georg Gebel der Jüngere (Brieg (heute brzeg), Schlesien, 25. Oktober170924. September1753) war ein DeutscheKomponist.

Leben

Er war der erste Sohn des Organisten Georg Gebel d. Ä. (1685-1750). Schon früh zeigte sich das musikalische Talent des jungen Gebel. Bereits im Alter von 6 Jahren erntete er in angesehenen Kreisen der Stadt viel Bewunderung Breslau. Seine Ausbildung erhielt er zunächst zu Hause, anschließend am Maria-Magdalena-Gymnasium in Breslau. Ausschlaggebend für Gebel war der Einstieg ins Italienische Oper, dessen Aufführungen er in Breslau besuchte.

Als er 20 Jahre alt war, wurde er Organist der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena und dirigierte regelmäßig das Orchester von HerzogKarl Friedrich von Württemberg-Oels. Auch die ersten größeren Eigenkompositionen müssen in dieser Zeit entstanden sein.

Mit 26 Jahren wurde Gebel in die aufgenommen Dresden privates Orchester von AnzahlHeinrich von Brühl, die geleitet wurde von Johann Gottlob Harrer, der spätere Kantor der Thomaskirche im Leipzig. Es gab einen Anruf Cembalist und zusammen mit Harrer war er für die Produktion von Party- und Housemusik verantwortlich. Als Mitglied des Brühlschen Privatorchesters trat Gebel unter anderem 1739 ein Warschau, wo Musiker des Dresdner Hofes zu Gast waren.

Nach insgesamt 12 Jahren Aufenthalt in Dresden ging Gebel mit seiner Frau Maria Susanna, der Tochter des Berliner Malers Gebel, vor Gericht. Rudolstadtwo er neue Jobs bekam. Er wurde vor allem als Komponist aktiv und wurde ein hoch angesehener Mann. Grund für die Reise nach Rudolstadt war die geplante Auflösung des Brühlschen Orchesters. Am 29. August 1746 wurde Gebel Mitglied von Rudolstadt Konzertmeister ernannt, am 20. März 1750 wurde ihm der Titel verliehen Kapellmeister Futter. Die Produktivität, die er am Hof ​​von Rudolstadt an den Tag legte, war immens. Neben den fast vollständig erhaltenen Kirchenkantatenbänden von 1748 und 1751 sowie zwei Leidenschaften, er darf nicht kleiner als 12 . sein Opers, mehr als 100 Sinfonien und Partiten und mehr Cembalokonzerte.

Die Manuskripte seiner Werke, von denen fast ausschließlich die Kantaten und Oratorien erhalten geblieben sind, befinden sich im Staatsarchiv von Thüringen im Rudolstadt, im Schloss Heidecksburg (Musikerdatenbank Hofkapelle Rudolstadt, HKR).

uvre

  • 144 Kantaten, verteilt auf 3 Bände (1747/48, 62 Werke erhalten; 1749, nur fragmentarisch, 13 Werke erhalten; 1750/51, 69 Werke erhalten)
  • 4 Kyrie-die Einstellungen
  • 1 Passionsmusik (Johannes-Passion) in 6 Sätzen für Solostimmen, Chor und Orchester (HKR 976)
  • 1 WeihnachtenOratorium (HKR 843)
  • 1 Silvesteroratorium (HKR 827)

CD-Aufnahmen

  • Georg Gebel: Weihnachts- und Silvesteroratorium; Cantus Thüringen und Capella Thüringen, dirigiert von Bernhard Klapprott, mit Monika Mauch, Kai Wessel, Nico van der Meel, Peter Kooij, Label Classic Production Osnabrück, Audio CD 2004
  • Georg Gebel: Johannespassion, mit Ludger Remy, Dorothee Mields, Henning Voss, Jan Kobow, Klaus Mertens, Sebastian Bluth, Ensemble in Canto Weimar und Weimarer Barockensemble, Label Classic Production Osnabrück, Audio CD 2004
  • Georg Gebel: Weihnachtskantaten Bd. 1, mit Les Amis de Philippe unter der Leitung von Ludger Rémy, mit Andreas Post, Britta Schwarz und Matthias Vieweg, CPO-Audio-CD 2011
  • Georg Gebel: Weihnachtskantaten Bd. 2, mit Les Amis de Philippe unter der Leitung von Ludger Rémy, mit Veronika Winter, Britta Schwarz, Andreas Post und Matthias Vieweg, CPO Audio CD 2011

Literatur

  • Axel Schröter: Zur Kirchenmusik Georg Gebels (1709-1753). Ein Verzeichnis der in Rudolstadt vollendeten Werke (Thüringer Staatsarchiv in Rudolstadt, Bd. 5). Frankfurt u.a.: Peter Lang 2003.

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