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André George Louis Onslow (Clermont Ferrand, 27. Juli1784 - Dort, 3. Oktober1853) war ein FranzösischKomponist von teilweise Englisch Abstammung. Sein Name wird manchmal falsch geschrieben als Georges. Zu seiner Zeit galt er als bedeutender Komponist vor allem Kammermusik, aber danach geriet er für lange Zeit in Vergessenheit.
Lebenszyklus
George Onslow war der Sohn eines englischen Vaters, der nach einem Familienskandal sein Land verlassen hatte, und einer französischen Mutter. Es aristokratisch 1797, einige Jahre nach der Französische Revolution, floh aus dem Land und kam durch Rotterdam und Hamburg im London raus, wo George Klavierstunden gefolgt von Johann Baptist Cramer und Jan Ladislav Dussek. Das Exil seines Vaters endete 1804, aber der junge Onslow tourte danach noch zwei Jahre weiter Deutschland und Österreich im Rahmen seiner Ausbildung. Damals sein erster Klaviersonate und Klaviertrio. Des Weiteren Kompositionsunterricht 1807-08, nach seiner Rückkehr nach Frankreich, nahm er Anton Reicha im Paris.
Onslow komponierte große Zahlen Streichquartette und Streichquintette, die ihm in ganz Europa großen Ruhm brachte und die Bewunderung der Beethoven und Schubert. Bedienung Streichquintett C-Dur (1828) verdankt viel Onslows Beispiel. Einflussreiche Komponisten wie Mendelssohn und Schumann betrachtete ihn als gleichwertig mit gelijkwaardig Haydn, Mozart und Beethoven und er wurde "der französische Beethoven" erwähnt. Viele prominente Musikverlage, wie Breitkopf & Hartel und kister, kämpfte dafür, sein Werk veröffentlichen zu dürfen.
Im Jahr 1829 starb Onslow bei einem Unfall während der Jagd auf einem Ohr taub. Dann zog er sich zurück Auvergne, zunächst im Schloss seines Vaters, château de Chalendrat in Mirefleurs, und dann im Schloss Bellerive in La Roche-Noire. In Paris trat er nur zu offiziellen Anlässen oder zur Präsentation neuer Werke auf. 1842 folgte er dem Verstorbenen Luigi Cherubinic gewählter Präsident des renommierten Akademie der Bildenden Künste. Das war bemerkenswert für einen Kammermusikspezialisten der ganz opernhaft Frankreich.
In seinen letzten Lebensjahren wurde Onslow von zunehmender Zunahme gequält Depression und Selbstzweifel. Das schon zu Lebzeiten nachlassende Interesse an seinen Kompositionen dürfte dazu beigetragen haben. 1850 schrieb er sein letztes Werk, ein Klaviertrio. Drei Jahre später starb er im Alter von 69 Jahren in seinem Geburts- und Wohnsitz Clermont-Ferrand in der Auvergne.

Chateau de Chalendrat

Château de Bellerive, Perignat (abgerissen 1991), auf einer alten Postkarte

Onslows Grabdenkmal in Clermont-Ferrand.
posthum
Nach seinem Tod verschwand Onslows Musik schnell aus dem Repertoire. Erst zu seinem zweihundertsten Geburtstag 1984 kehrte das Interesse an diesem Komponisten zurück. Seitdem verschiedene Musikensembles seine Arbeit spielen und da erschien CDAufnahmen vieler seiner Quartette und Quintette.
Arbeit
Onslow ist vor allem für seine Dutzende von Streichquartetten und Quintetten bekannt. Außerhalb der Kammermusik schrieb er vier Symphonien, vier Opern, Chorwerke und Klaviermusik. Sein Stil ist stark beeinflusst von den Erste Wiener Schule und zeichnet sich durch ein perfektes Finish aus, Reichtum an Melodien und gut durchdacht Kontrapunkt. Es gelang ihm, die Dramatik der französischen Oper mit der intimen Welt der Kammermusik zu verbinden. Auch im symphonischen Genre trat er auf, abgesehen von Berlioz, der originellste französische Komponist seiner Zeit.
Kurze Werkliste
Kammermusik
- 36 Streichquartette
- 34 Streichquintette (mit zweiter Viola oder zweites Cello oder Kontrabass)
- 10 Klaviertrios
- 1 Klavierquintett (mit Streichinstrumente)
- 2 Sextette (Klavier mit Blasinstrumente)
- 1 Septette (Klavier mit Blasinstrumenten
- 1 kein Netz (Saiten- und Blasinstrumente)
- 1 Bläserquintett
- 6 Sonaten vor dem Violine und Klavier
- 1 Sonate für Cello und Klavier
Orchestermusik
- Symphonie Nr. 1 A-Dur op. 41 (1831)
- Symphonie Nr. 2 d-Moll op. 42 (1831)
- Symphonie Nr. 3 f-moll op. (1833, Orchestrierung des Streichquintetts. 32 von 1826)
- Symphonie Nr. 4 G-Dur op. 71 (1846)
Opern
- Les deux Oncles (± 1806, unveröffentlicht)
- L'Alcade de la Vega (Drama Lyrique, 1822-24)
- Le Colporteur ou l'Enfant du Bûcheron (Opernkomik, 1826)
- Guise ou les tats de Blois (Drama Lyrique, 1835-36)
Literatur
- Cirice Teillard: George Onslow, l'homme et le musicers. Tequi, Paris, 1889.
- H. Luguet: Etüde sur Onslow. Mont-Louis, Clermont-Ferrand, 1889.
- Richard Franken: George Onslow, Eine Studie über sein Leben und Werk. University of Texas Press, 1981.
- Christiana Nobach: Untersuchungen zu George Onslows Kammermusik. Bärenreiter, Kassel, 1985.
- Gerhard Faivre: Le Compositeur Georges Onslow. Santa Maria & Gazelle, Cannes, 1994.
- Baudime-Marmelade: George Onslow. Les Editions du Mélophile, Clermont-Ferrand, September 2003. ISBN 2-9520076-0-8 .
- Baudime-Marmelade: Einführung à la première édition critique des quatuors à cordes de George Onslow. Les Editions du Melophile, Clermont-Ferrand, 2003.
- Baudime-Marmelade: Les origines anglaises des Onslow d'Auvergne, "Édouard Onslow", Un, Deux.... Quatre-Ausgaben, Clermont-Ferrand, 2004. ISBN 978-2913323858
- Viviane Niaux: La Musique de Chambre mit Klavier von George Onslow. Maîtrise de musicology, Paris IV 1986-1987
- R.H.R. Silber Vertrauen: Die Streichquartette von George Onslow. Edition Silver Trust, 2005.
Externe Links
- (fr) Verein George Onslow (archiviert)
- (fr) (und) Die George Onslow-Website
- George Onslow Kammermusik
- George Onslow Streichquartette und -quintette (archiviert)