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Gerard Corselius

Gerard Corselius (Lüttich, 7. Juni1568 - Brüssel, 22. September1636), auch bekannt als Gérard (de) Courselle, war Kanoniker, Professor und Rektor der Universität Löwen.

Lebenszyklus

Gerard war ein Sohn des Anwalts Pierre Coursel, der 1546 Primus in Leuven war, und von Marie Wamesius.

Nach der Sekundarschulbildung und seinen Seminarjahren in Lüttich promovierte er 1594 in Leuven zum Doktor der Rechtswissenschaften und unterrichtete inzwischen Griechisch an der Collegium Trilingue. 1596 wurde er Lehrer für Zivilrecht.

Er war bis zu neunmal Rektor der Universität Leuven.

Außerdem war er:

Er war befreundet mit Justus Lipsius und hielt die Trauerrede bei seiner Beerdigung 1606.

Er wurde im . begraben Kirche St. Gudula in Brüssel unter einem wichtigen Kenotaph.

Veröffentlichungen

  • Oratio in Justi Lipsii funere habita, Löwen, 1606.
  • Index legum et capitulorum selectiorum (...).

Im Manuskript erhalten:

  • Praelectiones in codium Justinianum consilia sive responsa de jure.
  • Reden Sonstiges.

Literatur

  • Gerard de Courselle, in: Biographie universelle ancienne et moderne, Brüssel, 1843-1847
  • Jos MONBALLYU, Das Grabdenkmal von Gerard Corselius, in: 550 Jahre Universität in Leuven, Leuven, 1975.