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Gerd Dudek (Gro Döbbern at Breslau, 28. September1938) ist ein DeutscheJazz-Saxophonist und -Flötist.
Biografie
Nach seinem Musikstudium spielte Dudek mit Helmut Brandt und im Orchester von Kurt Edelhagen auf der Tenorsaxophon und der Klarinette. Dann spielte er mit Joe Nay. Er war Mitglied des Quintetts von Manfred Schoof (mit Alexander von Schlippenbach, Buschi Niebergall und Jaki Liebezeit), einer der einflussreichsten seiner Zeit europäisch Gruppen bei der Entwicklung der Free-Jazz. Er war Mitglied der Globe Unity Orchester. Er tourte 1968 als Gruppenmitglied mit der Deutsch All Stars im Südamerika und arbeitete mit George Russell und Don Cherry. 1971 wurde er Mitglied des Quintetts von Albert Mangelsdorff. Er arbeitete auch in einem Quartett mit Alan Skidmore und Adelhard Roidinger und war einer der Gründer der Europäisches Jazzquintett. Mit Ali Haurand, der auch in diesem Quintett spielte, arbeitete er auch in anderen Gruppen (z.B. mit Rob van den Broeck und Tony Oxley).
Dudek spielt auch Sopransaxophon. Er ist ein typischer Vertreter der Moderne Kreative-Jazz. Er hat unter anderem Aufnahmen gemacht mit: Lester Bowie, Joachim Kuhn, Dexter Gordon, Vitold Rek und Peter Giger. Dudek war auch Gastsolist bei der Bigbands des NDR und der WDR-. Er leitet seine eigenen Gruppen und ist Mitglied der Stefan Heidtmann Projekt.
Diskographie (Auswahl)
- Letztendlich (Konnex-Aufzeichnungen) mit Ali Haurand, Rob van den Broeck
- Öffnen (FMP, 1977) mit Buschi Niebergall, Edward Vesala
- kleiner (Psi-Aufzeichnungen, 1998) mit John Parricelli, Chris Laurence, Tony Levin
- Nacht und Tag (Psi Records, 2014) Hans Koller, Oli Hayhurst und Gene Calderazzo