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Givebox
Erste Givebox in Berlin: Steinstraße

EIN Box geben, ebenfalls Durchreichebox, Geschenkbox, Wechselbox, Recycling-Schrank, hergeben, Geschenkbox oder geben-kot ist ein offener Schrank, in dem man nützliche Kleinigkeiten anonym und kostenlos abgeben oder mitnehmen kann.

Bei den Wahlen zum Wort des Jahres 2013 in Flandern, organisiert von der Dicker van Dale.

Geschichte

Das Konzept der Givebox stammt aus Berlin. Im August 2011 hat Andreas Richter die Initiative ergriffen, einen offenen Schrank neben seinem Haus aufzustellen, in dem er kleine Gegenstände, die er nicht mehr braucht, ablegen kann, anstatt sie auf einer Second-Hand-Website zu platzieren und dann zu versenden. Es steht jedem frei, das Zeug mitzunehmen oder etwas zurückzulassen. Er taufte die Givebox mit dem Slogan „sharing is caring“ und betonte damit den Nachhaltigkeitsgedanken und das Gemeinschaftsgefühl. Die Idee wurde seitdem über Facebook verbreitet und erweitert.

Prinzip

Die Givebox ist ein öffentlicher offener Schrank, in dem Anwohner anonym unnötige und verwendbare Gegenstände zurücklassen können. Einige Geschenkboxen konzentrieren sich auf eine Art von Waren (z. B. die Bücherregal oder die Speisekammer), aber das Prinzip geht davon aus, dass alle möglichen Dinge darin ausgestellt werden. Dies kann Kleidung, Spielzeug, Bücher, Haushaltswaren, Schuhe, Accessoires usw. betreffen, die Sie nicht mehr tragen oder die Ihnen keinen Spaß mehr machen. Andere Besucher können dann in der Box frei zwischen den ausrangierten Gegenständen stöbern, die sie noch verwenden oder ihnen neues Leben einhauchen können.

Das Givebox-Prinzip basiert auf Selbstorganisation und wird normalerweise von einer Gruppe von Freiwilligen gebaut. Das Kabinett befindet sich in der Regel an einem öffentlichen Ort und ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zugänglich.

Belgien

Im September 2012 wurde in Forest bei Brüssel die erste Givebox in Belgien errichtet. Früher wurde die Straße hauptsächlich von illegalen Deponien heimgesucht, woraufhin die Nachbarschaft nach einer Initiative zur Wiederbelebung der Straße suchte. Die Idee eines Anwohners, eine Givebox wie in Berlin zu installieren, wurde sofort gutgeheissen. Der Schrank stellte sich schnell als großer Erfolg heraus, der Inhalt des Schranks ist jeden Tag völlig anders. Die Präsenz des Kabinetts erhöhte nicht nur die soziale Kontrolle, sondern sorgte auch dafür, dass die Straße zu einem echten Treffpunkt wurde.

Der Erfolg der Givebox in Vorst und anderen europäischen Städten sorgte dafür, dass auch in Gent solche Schränke installiert wurden. Nach dem großen Erfolg mit schwirren (Kleidertausch) und positive Erfahrungen mit dem Reparatur-Cafés (wo die Leute lernen, ihre kaputten Sachen zu reparieren, anstatt sie einfach wegzuwerfen) wurde im Juni 2013 eine erste Givebox auf dem Bürgersteig des Nachbarschaftszentrums von Bloemekenswijk installiert, die sogar einen Kräutergarten auf dem Dach hat. In den Wintermonaten steht der Schrank in der Mitte. Auch im Gemeindezentrum Sluizeken-Tolhuizen-Ham ist seit August ein Recyclingschrank installiert, der nur während der Öffnungszeiten des Gemeindezentrums besichtigt werden kann.


In Antwerpen wurde der erste Geefkast im August 2013 am Damplein eröffnet. Der Initiator startete das Projekt mit Unterstützung der Stadt an einem hässlichen Teil des Platzes, der unter einer Rampe für Rollstuhlfahrer liegt und von niemandem genutzt wird. Der Schrank ist viel größer als die üblichen Give-Boxen und hat sogar eine Sitzgelegenheit, um den sozialen Kontakt noch mehr zu stimulieren. 2013 gewann das Kabinett den „Good View“-Preis von Radio 2, der spontane Initiativen zur Stärkung der Nachbarschaftssolidarität auszeichnet. Aufgrund des großen Erfolges des Kabinetts sucht der Initiator einen größeren Raum, um ein Geschenkcenter zu eröffnen.

Ende 2013 wurden auch in Aalst, Sint-Agatha Berchem und in Ranst Give Boxen gestartet.

International

Die Givebox folgt dem Copy-Paste-Prinzip. Von Anfang an war das Interesse groß und das Konzept verbreitete sich weltweit. Jedes Land hat seine eigene Interpretation der Givebox. In Deutschland hat die Givebox Gardinen und steht auf dem Bürgersteig. In Kanada hat der Schrank Türen und die Givebox kann verschoben werden: Bei Veranstaltungen werden diese auf Quadraten platziert. In Frankreich, Paris, wird die Givebox regelmäßig an einen anderen öffentlichen Ort verlegt, um zu testen, was der ideale Ort für die Givebox ist. In San Francisco wurden bereits Mini-Geschenkboxen installiert, diese werden in einen Baum gehängt, in Zukunft will man das Projekt mit größeren Typen erweitern.

In Deutschland, dem Ursprungsland des Konzepts, wurde die Initiative Givebox Siegen selbst für die Deutschen Engagementpreise 2012 nominiert. Ihre Nominierung lobte die innovative, damals noch unbekannte Idee der Nachbarschaftshilfe, die die sozialen Kontakte im Kiez bereichert.

Siehe auch

Externer Link

Quellen

  1. 'Passing Box' erobert Gent – ​​​​Het Nieuwsblad – 22.06.13
  2. „Man muss weiter an die Menschen glauben“ – Het Nieuwsblad – 07.12.13
  3. Brüssel: Give Box: Geben und Nehmen im Wald
  4. Der Tagesspiegel, Berlin: Givebox-Projekt: Spenden ist das neue Shopping
  5. Givebox: Geben und Nehmen aus der Box (archiviert)
  6. Die Welt Düsseldorf: Tauschbörse am Straßenrand
  7. Eine Givebox an jeder Ecke