WikiDer > Gleisdreieck

Gleisdreieck
U-Bahn.svg
Gleisdreieck
Untere Ebene - U2
Allgemeines
LinienU1Berlin U1.svgU2Berlin U2.svgU3Berlin U3.svg
Öffnung3. November 1912
Route
Linienrichtungnächste Station
Berlin U1.svgWarschauer StraßeMockernbrücke
Berlin U1.svgUhlandstraßeKurfürstenstraße
Berlin U2.svgpankowMendelssohn-Bartholdy-Park
Berlin U2.svgRuhlebenBülowstraße
Berlin U3.svgWarschauer StraßeMockernbrücke
Berlin U3.svgKrumme LankeKurfürstenstraße
Ort
Koordinaten52° 30′ N, 13° 22′ O
Gleisdreieck (Berliner U-Bahn)
Gleisdreieck

Lage von Gleisdreieck . U-Bahnstation

Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr

Gleisdreieck ("Spurdreieck") ist der Name von a U-Bahnstation und ein ehemaliger Rangierbahnhof im äußersten Westen des Berliner Bezirks Kreuzberg. Der Name Gleisdreieck leitet sich vom Eisenbahndreieck ab, das die drei Zweige der „Stammstrecke“ der Berliner U-Bahn verband. Nach einem schweren Unfall wurde das Eisenbahndreieck 1912 durch einen zweistöckigen Kreuzungsbahnhof ersetzt. U-Bahnhof Gleisdreieck, ein geschützter Monument,[1] ist in diesen Tagen von den Linien betroffen U1, U2 und U3.

Ort

Das Gleisdreieck besteht aus einem (noch) weitgehend unbebauten Grundstück von 35 Hektar, die breit von Flottwell- und Dennewitzstraße (Westen) begrenzt wird, die Landwehrkanal (Nord), Möckernstraße (Ost) und Yorckstraße (Süd). Dieser Bereich wurde früher von der Güterbahnhöfe von dem Potsdamer und der Anhalter Bahnhof. Unter dem Gleisdreick, dem Eisenbahntunnel Tiergarten und der Nord-Süd-Tunnel des S-Bahn. In der nordöstlichen Ecke des Gebietes ist seit 1982 die Deutsches Technikmuseum, der Nordwesten ist im Jahr 2005 als Golfplatz möbliert. Im August 2006 erfolgte die Sanierung des Gleisdreiecks als Parkanlage, die sogenannte Park auf dem Gleisdreieck. Jahre von Bürgerbeteiligung über das Layout der Website im Voraus, auch durch die Internet.

Geschichte

Das Eisenbahndreieck, dem das Gleisdreieck seinen Namen verdankt, wurde im Februar 1902 fertiggestellt und verband einen Abzweig mit Potsdamer Platz mit der Stammleitung von Ost nach West Warschauer Brücke - Knie. Das Dreieck erlaubte Züge aus allen Richtungen in jede andere Richtung zu fahren, aber die Kreuzungskapazität war begrenzt. Darüber hinaus könnte ein unaufmerksamer U-Bahn-Fahrer eine Katastrophe verursachen, wenn er ein Signal ignoriert. Am 26. September 1908 ereignete sich ein echter Unfall: Ein Zug kollidierte mit der Seite eines anderen Zuges, entgleiste zwei Waggons und stürzte vom Viadukt; 21 Menschen wurden getötet. Als Folge des Unfalls wurde beschlossen, das Eisenbahndreieck umzubauen.

Das Eisenbahndreieck 1901

Anstelle der ebenerdigen Aufteilung ein Design von Sepp Kaiser einen zweistöckigen Bahnübergang gebaut. Der Wiederaufbau begann im Mai 1912; die Züge fuhren während der Arbeiten weiter. Der neue Bahnhof, bestehend aus zwei übereinander liegenden stählernen Bahnsteighallen, die auf einer Vielzahl von steinernen Viaduktbögen ruhen, wurde am 3. November 1912 eröffnet. Er war jedoch noch lange nicht fertig: Die Bauarbeiten dauerten bis August 1913. Die Züge von und nach Warschauer Brücke (die aktuelle U1 und U3) sollten den oberen Bahnsteig nutzen und bis 1926 in Gleisdreieck enden. Von dem Nollendorfplatz blieb eine durchgehende Verbindung zur Innenstadt und Prenzlauer Berg (heutzutage U2) bestehen durch die unterste Ebene der Station. Beide Ebenen sind über eine Treppe in der Mitte des Inselplattformen zum schnellen Umschalten miteinander verbunden.

Auch nach dem Umbau blieben die Verbindungsgleise zwischen den beiden Linien bis Anfang des 21. Jahrhunderts in Betrieb; die Konturen dieser Eisenbahnviadukte erinnern noch heute an die Form des Eisenbahndreiecks.

Situation Gleisdreieck vor und nach dem Umbau

Der neue Kreuzungsbahnhof konnte erst nach der Eröffnung der „Entlastungsstrecke“ voll funktionsfähig sein. Dieser Tunnelabschnitt verbindet das Gleisdreieck über die Kurfürstenstraße mit dem Nollendorfplatz, parallel zur Viadukttrasse über die Bülowstraße. Der Bau des Tunnels begann bereits 1915, wurde aber erst am 24. Oktober 1926 eröffnet. Der Durchgangsverkehr von der Warschauer Brücke nach Westen war nun wieder möglich.

Nach dem Bau der Berliner Mauer das Gleis der jetzigen U2 wurde an der Sektorengrenze nördlich des Bahnhofs Gleisdreieck unterbrochen. War das Gleisdreieck zunächst noch Endstation für Züge auf der Viaduktstrecke durch die Bülowstraße, wurde die Strecke 1972 auf Wittenbergplatz. Seitdem hielten nur noch Züge am obersten Bahnsteig. Es gab kaum noch Fahrgäste, da das Gleisdreieck fast ausschließlich als Umsteigebahnhof genutzt wurde. Die untere Ebene blieb nach Schließung des Dienstes geöffnet, da sich hier der einzige Ausgang zur Straße befindet.

1984 erhielt das ungenutzte Untergeschoss eine neue Bestimmung als Kopfbahnhof der M-Bahn, ein parallel zur U2 verlaufender Teil Magnetschwebebahn zum Kemperplatz. Nach dem Mauerfall musste die M-Bahn im Juli 1991 für den Wiederaufbau der Verbindungsstrecke der getrennten östlich und West-Berlin U-Bahn-Netze wieder verbunden.

Quellen

Externe Links

Gemeingüter hat Mediendateien in der Kategorie U-Bahnhof Gleisdreieck (Berlin).

U-Bahnstation

Park