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Glissando ist der Italienischer Musikbegriff zum Gleiten von einer Note zur anderen auf Musikinstrumente die sich dafür eignen wie: Violine, Posaune, Gitarre, Singen. Auf Tastaturen wie a Klavier ist ein Glissando allein diatonisch auf den weißen Tasten oder pentatonisch auf den schwarzen Tasten möglich,[1] auf zum Beispiel Klarinette es wird oft mit einer Kombination aus Ventil- und Zungentechnik gespielt, was ihm einen sehr instrumentenspezifischen Klang verleiht.
Das Rhapsodie in Blau von George Gershwin beginnt mit einem Glissando von a Klarinette.ABBA's Tanzkönigin beginnt ebenfalls mit einem Glissando auf dem Klavier.
Eine verwandte Technik ist portamento. Meist hinterlassen nur der Anfangston und der Schlusston einen Eindruck von Tonhöhe hinter; die Zwischentöne werden nicht unbedingt gespielt. Verwirrenderweise ein Glissando auf a MIDI-Synthesizer allgemein als „Portamento“ bezeichnet.
Klavier Glissandos
In der Klavierliteratur findet man (schon Beethoven und Zeitgenossen) zu vielen Formen von Glissandos. Bekannt sind beispielsweise die oben erwähnten einfachen Weißtonglissandi, es gibt aber auch Kombinationen von Glissandi, sogenannte Doppelglissandi, bei denen beispielsweise ein simultanes Glissando auf weißen und schwarzen Tasten gespielt wird, oder zwei Weißtonglissandi mit einem Intervall dazwischen (zB a Oktave- oder tertsglissando). Die Aufführung von Glissandos erfordert eine besondere Spieltechnik, meist mit der Fingerseite oder dem Nagel. Bei einem Oktavglissando up wird der Daumen in Kombination mit einem stark gekräuselten kleinen Finger verwendet, der dann mit dem Nagel spielt. Wenn dieses Oktavglissando nach unten geht, wird der Daumennagel in Kombination mit dem Fleisch des kleinen Fingers verwendet. Die Geschwindigkeit des Arms bestimmt die Geschwindigkeit des Glissandos. Einige erfahrene Pianisten können sogar ein Akkordglissando mit einer Hand mit drei oder vier Tasten gleichzeitig spielen. Wenn Sie ein Glissando auf einer Tastatur ohne gewichtete Tasten spielen, kann die Handfläche auch zum Spielen eines Glissandos verwendet werden, da weniger Kraft zum Drücken der Tasten erforderlich ist.
Zu häufiges Glissando-Üben kann gesundheitliche Folgen haben: Die Reibung kann zu Blasen oder Abschürfungen am Finger führen, wenn Sie das gleiche Glissando zu oft mit dem „Fleisch“ üben.
Beispiele für Oktavglissandi aus der Klavierliteratur
- Beethoven - Erstes Klavierkonzert
- Beethoven - Klaviersonate Nr. 21 (Waldstein-Sonate) (3. Teil)
- Weber - Konzertstück f-Moll
- Brahms - Variationen über ein Thema von Paganini
- balakirevi - Islameja, Orientalische Fantasie
- Liszt - Mephisto-Walzer Nr. 1
Beispiele für Akkordglissandi aus der Klavierliteratur
- Fokus - Sylvia
Notation
Ein Glissando wird normalerweise mit einer wellenförmigen oder geraden Linie zwischen der ersten und letzten Note notiert. Es kommt auch die Abkürzung 'gliss'. vor dem. Meist wird mit Ausnahmen nicht vermerkt, ob es sich um ein diatonisches, chromatisches oder kontinuierliches Glissando handelt, da dies teilweise instrumentenabhängig ist. Manchmal kommt die Bezeichnung weißer oder schwarzer Tasten bei Klavierglissandi vor.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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