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Gomdruk

EIN Kaugummiabdruck ist eine Form von Chromatfotografie zur Herstellung von Positiven auf Papier unter Ausnutzung der Lichtempfindlichkeit von Mischungen aus Arabisches Gom mit Dichromate, während das Bild auf dem Originalsubstrat verbleibt. Der Kaugummiabdruck gehört zu den sogenannten edle Prozesse und ist eines der ältesten Kopierverfahren.

Das Verfahren beruht auf der Unlöslichkeit der vom Licht getroffenen Teile der sensitiven Schicht. Diese Schicht besteht aus einer Mischung aus Gummi Arabicum, einem Dichromat und einem Pigment (Farbstoff), die in einer dünnen Schicht auf Zeichenpapier aufgetragen wird. nicht so wie Kohlenstoffdruck, gehört der Gummidruck zu den Direktkopierverfahren. Die Oberfläche des Zeichenpapiers (rau, körnig oder glatt) spielt eine große Rolle. Nachteilig ist, dass die Halbtonwerte teilweise verloren gehen. Die Zugabe von Stärke und Gelatine kann dabei helfen. Die eigene Vorbereitung des Papiers ermöglicht dem Fotografen, Papiersorte, Rohstoffe und Farbe nach Belieben zu wählen, was seinem Werk eine persönliche Note verleiht und den Charakter des Bildes stark beeinflusst. Um ein starkes Absinken der Gum-Pigment-Lösung zu verhindern, empfiehlt es sich, das Papier durch Beschichten mit a vorzubehandeln Gelatine-Chrom-AlaunLösung (vergleiche mit der empfindlichen Schicht des Transferpapiers an der Kohlepresse) oder mit einer 2%igen Stärkelösung.

Der Gummidruck wurde um 1855 von . erfunden Alphonse Louis Poitevin (1819-1882).