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Gortys | ||||
| Überreste in Gortys | ||||
| Ort | ||||
| Koordinaten | 35° 4′ N, 24° 56′ E | |||
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Gortys (griechisch: Γόρτυνα, Γόρτυς oder Γόρτυν) (auch . genannt Gortyn, Gortyns oder Gortyna) ist der Name eines altengriechisch Stadt im Süden der Insel Kreta, etwa 30 Kilometer südwestlich von knossos, nicht weit weg von Phaistos.
Gortys wurde berühmt in 1884 durch die Entdeckung der sogenannten StadtRecht von Gortyn, eine lange Inschrift aus dem 5. Jahrhundert v., geschrieben in boustrophedon, und die einzige erhaltene Kodifizierung des antiken griechischen Rechts jeglicher Größenordnung. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Kodex im engeren Sinne, sondern um eine Sammlung von Rechtsentscheidungen zu verschiedenen Themen rund bürgerlich und Strafrecht, die sicherlich zu den . gehören 7./6. Jahrhundert v. zurück gehen. In Strafsachen hatte der Staat offenbar schon mehr Mitspracherecht als die Familie. Wichtig sind unter anderem die Bestimmungen in Bezug auf Sklaven: Unter der Stadtrecht von Gortyn sie hatten bestimmte Rechte, konnten Eigentum besitzen und eine freie Frau heiraten.
Geschichte
Gortys war nach Knossos die wichtigste Stadt des antiken Kretas. Es war schon im Ilias und der Odyssee erwähnt und war höchstwahrscheinlich um 1400 v. gegründet von Griechen aus dem Peloponnes. Es war ein dorisch Stadt, über die jedoch vor dem Hellenistische Zeit wenig ist bekannt. In dem Römerzeit war Gortyn seit 67 v.Chr. die Hauptstadt der Provinz Creta und Cyrenaica und erlebte dann seine höchste Blüte. Es Christentum Anfang des 1. Jahrhunderts durchgekommen: Pauls Freund Titus wird als erster Bischof von Gortys und von ganz Kreta erwähnt. Im 826 war Gortys von der Araber zerstört.
Sehenswert
Die Überreste der antiken Stadt sind beträchtlich, stammen aber hauptsächlich aus der Römerzeit Akropolis Seit 1884 haben italienische und griechische Archäologen Überreste von a . gefunden Athena-Tempel, außerdem gibt es Ruinen von a Apollon-Tempel und aus verschiedenen Theatern und Thermalbäder, ein Serapion, ein Nymphäum und ein odeion (wo die Inschrift mit dem Stadtrecht ist gespeichert). Ein Teil der Titusbasilika (6. Jahrhundert) ist gut erhalten.
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