WikiDer > Gotthardmassiv
Es Gotthardmassiv ist ein Gebirge das an der grenze der schweizerisch Kantone Graubünden, Tessin, Wallis und Uric Lügen. Es verdankt seinen Namen dem Gotthardpass.
Ort
Durchquerung des Gotthardmassivs in Nord-Süd-Richtung Gotthardpass (2108 m) und die Lukmannerpass (1984 Meter). Von Osten nach Westen wird sie von der Oberalppass (2044 m), der Urserental und der Furka-Pass (2431 m). Im Norden wird das Gotthardmassiv von der Gadmental, das Sustenpas (2224 m), der Meiental und der Maderanertal. Im Westen grenzt es an die Grimselpass (2165 m), die es vom Aare-Massiv, und der Nufenenpass (2478m). Im Süden bildet die Grenze die Bettrtotal und der Leventina während die östliche Grenze durch die San-Bernardino-Pass (2066 m) entsteht.
Gipfel im Gotthardmassiv
Die höchsten Berge liegen am Ortsrand:
- das Dammastock (3630 m) im Nordwesten
- das Pizza Rotondo (3192 m) im Südwesten
- das Oberalpstock (3.328 m) im Nordosten
- das Rheinwaldhorn (3.402 m) im Südosten
Einen Berg namens Gotthard gibt es jedoch nicht.
Wasserscheiden im Gotthardmassiv
Gleichzeitig ist die Europäische Wasserscheide von Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer durch das Gotthardmassiv. Die beiden Quellen der Rhein, nämlich der Vorderrhein und der Hinterrhein sowie die Rhone, das Reuß und das Tessin.
Tunnel durch das Massiv
Zitat
- Es schwebt eine Brücke, hoch über den Rand
- Von der furchtbaren Tiefe gebogen,
- Sie war nicht erbauet von Menschenhand,
- Es hätte sichs keiner in Betracht gezogen,
- Der Strom braust unter ihr spuckt und früh,
- Speit ewig hinauf und zertrümmert sie nie.
- Es öffnet sich schwarz ein schauriges Tor,
- Du glaubst dich im Reiche der Schätze,
- Da tut sich ein lächelndes Gelände hervor,
- Wo der Herbst und der Frühling sich Löcher,
- Aus des Lebens Mühen und ewiger Qual
- Möcht ich fliehen in dieses glückselige Tal.
- Vier Strome brausen hinab in das Feld,
- Ihr Quell, da ist immer versteckt,
- Sehen Sie alle vier Straßen der Welt,
- Nach Abend, Nord, Mittag und Morgen,
- Und wer stirbt Mutter sie rauschend geboren,
- Fort flehn sie und bleiben sich ewig verloren.
Von dem Berglied von Friedrich Schiller (1804)