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Gundula Janowitz (Berlin, 2. August1937) ist ein österreichisch Sopran. Sie sang in Opern, Oratorien und Konzerten.
Werdegang
Gundula Janowitz studierte in Graz und begann in den späten 1950er Jahren unter Dirigenten wie Herbert von Karajan. Von Karajan hat sie eingeholt 1959 als "Barbarina" in MozartsLe Nozze di Figaro an der Wiener Staatsoper. In den 1960er und 1970er Jahren war sie eine weltweit beliebte Sängerin, eine der Größten ihres Fachs. Sie machte viele Schallplatten und CDs. Anschließend sang sie Werke verschiedenster Komponisten, von Johann Sebastian Bach bis um Richard Strauss. Dies tat sie mit führenden Dirigenten wie Von Karajan, Otto Klemperer, Karl Böhm, Eugen Jochum, Leonard Bernstein, Rafael Kubelik, Georg Soltic und Carlos Kleiber.
Janowitz trat auch oft bei Liederabenden auf der Salzburger Festspiele. Ihre Gesangskarriere setzte sie als Gesangslehrerin fort. 1990 wurde sie kommissarische Leiterin der Oper Graz, 1990 zog sie sich offiziell von der Bühne zurück, trat aber in den folgenden Jahren gelegentlich auf, unter anderem im Amsterdam Konzerthalle im 1996.
Gundula Janowitz ist mit dem Berliner Opernregisseur Nicholas Sulzberger verheiratet und lebt in der Nähe von Sankt-Pölten, Niederösterreich.
Stimme und Repertoire
Die Stimme von Gundula Janowitz zeichnet sich durch einen sehr klaren, sauberen, tremolofreien Klang mit wenig Vibrato aus. Sie hatte einen besonderen Atem und behielt eine jugendliche Stimme bis ins hohe Alter. Ihr Timbre zeichnet sich im hohen und mittleren Register durch einen lyrisch-pathetischen Ausdruck aus. Manchmal sang sie dramatische Rollen (Sieglinde, Leonore) oder komische Rollen (Marcellina, Rosalinde). Aber besonders als Gräfin Almaviva, Pamina, Agathe, Eva, Gutrune, Arabella, Ariadne und Gräfin in Capriccio glänzte sie.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |