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Guy Lafitte | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Guy Denis Ferdinand Lafitte | |||
| Geboren | Saint Gaudens, 12. Januar 1927 | |||
| Verstorben | Simorre, 10. Juni 1998 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz | |||
| Beruf | Musiker | |||
| Instrumente) | Saxophon, Klarinette | |||
| (und) Allmusic-Profil | ||||
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Guy Denis Ferdinand Lafitte (Saint-Gaudens, 12. Januar1927 – Simorre, 10. Juni1998) war ein FranzösischJazz-Saxophonist und Klarinettist. Er ist einer der bekanntesten Vertreter der Franzosen schwingen und Mainstream-Jazz der Nachkriegszeit in der Tradition von Coleman Hawkins. Darüber hinaus hat Lafitte Einflüsse von Paul Gonsalves, Don Byas und Sonny Rollins.
Biografie
Lafitte hat als Jugendlicher gelernt selbst erlernt das Klarinettenspiel. Nach seinem Klarinettenstudium wurde er 1945 Berufsmusiker, 1947 begleitet Michel Warlop und leitete bis 1948 den Hot Club de Toulouse. Lafitte wechselte schließlich zum Tenorsaxophon. Er spielte dann während europäisch Tourneen amerikanischer Musiker wie die Blues-SängerinBig Bill Bronzy (1950), Mezz Mezzrow (1951), Bill Coleman und Dickie Wells (1952). Später spielte er immer wieder mit Coleman zusammen.
Im Paris er spielte mit ungefähr 1955 Lionel Hampton, Glücklicher Thompson, Buck Clayton und Emmett Beere. Ab 1956 leitete er sein eigenes Ensemble als Paris Jazz Trio, zu dem Christian Garros und Georges Arvanitas, ab 1960 Franco Manzecchi und René Urtreger gehörte, ganz im Stil des legendären Trios Lester Young, Kumpel Rich und Nat King Cole. Mit Louis Armstrong und Herzog Ellington 1961 arbeitete er an der Musik für den Film mit Pariser Blues. Lafitte nahm bis 1993 Alben mit seinen eigenen Bands auf, spielte aber 1973 wieder mit Bill Coleman und 1985 mit Wild Bill Davis.
Kurz vor seinem Tod 1998 wurde die Platte erstellt record Trio Europa, auf dem Lafitte der Bassist Pierre Boussaguet begleitet. Es enthält zwei beeindruckende Soli des Saxophonisten und die Rezitation eines kurzen Gedichts, eine Hommage an seinen Freund Johnny Griffin. Wynton Marsalis widmete ihm nach seinem Tod eine Komposition mit dem bescheidenen Titel Guy Lafitte.
1955 bekam er den ersten Prix Django Reinhardt.
Versterben
Guy Lafitte starb im Juni 1998 im Alter von 71 Jahren.
Diskographie
Ausgewählte Diskografie als Leader
- 1954: Blau und sentimental (Emarcy) mit Erdnüsse Holland, Raymond Fol, Jean-Claude Pelletier, Geo Daly
- 1957: Les Classiques de Jazz (Columbia Records) mit André Persiany, Paul Rovere, Teddy Martin
- 1978: Corps et Amez (Black & Blue Records) mit Hank Jones, George Duvivier, J. C. Gehört
- 1983: Drei Männer auf einem Schlag (Black & Blue Records) mit Wild Bill Davis, Alvin Königin
- 1983: Lotusblüte (Black & Blue Records) mit Wild Bill Davis, Clyde Lucas
- 1990: Was wir letzten Sommer gemacht haben (Black & Blue Records) mit Jacky Terrasson, Pierre Boussaguet, Al Levitt
Ausgewählte Diskografie als Sideman
- 1954: Peanuts Holland Sextett: Jazz In Paris: Peanuts Holland – Buck Clayton – Charlie Singleton (Emarcy)
- 1956: Glücklicher Thompson Sextett: Glücklicher Thompson (schwingen)
- 1956: Sammy-Preis Quintett: Le Jazz En Frankreich - Vol. 1 14 - Boogie Woogie A la Parisienne (Pfad)
- 1956: Lionel Hampton: Pariser Sitzung 1956 (EMI-Aufzeichnungen)
- 1973: Bill Coleman Quintett mit Guy Lafitte: Lions im Ausland Vol. 3 - Ein Löwe in Paris (Schwarzer Löwe) Bill Coleman - Ben Webster - Guy Lafitte (Jazz-Farben)
- 1980: Arnett Cobb Quintett: Wohnen! (Schwarze & Blaue Schallplatten)
- 1998: Pierre Boussaguet: Trio Europa (Emarcy)
Buchveröffentlichungen
- Guy Lafitte Comme si c'était le printemps Kunstmedien-Editionen, 2003; ISBN 2-914002-06-8 (enthält auch die vollständige Diskographie)
Literatur
- Wolf Kampmann (Hrsg.), unter Mitarbeit von Ekkehard Jost: Werbung Jazz-Lexikon. Werbung, Stuttgart 2003, ISBN 3-15-010528-5.
- Bielefelder Katalog Jazz 2001
- Richard Cook, Brian Morton: Der Pinguin-Guide des Jazz auf CD. 6. Auflage. Pinguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6 .
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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