WikiDer > HMA R101
Die HMA R101 war der zweite Luftschiff von den Briten Kontinental-Programm.
Die Buchstaben HMA stehen für Das Luftschiff Seiner Majestät, ähnlich den Buchstaben HMS auf großen Seeschiffen. Das Schiff hat seine Jungfernfahrt gemacht 14. Oktober1929. Anfangs war es 223 Meter lang und hatte 140.000 m³Wasserstoff in Gassäcken im Rahmen. Später wurde es auf 238 Meter verlängert mit 156 000 m³ Wasserstoff. Auf 4. Oktober1930 das Schiff machte seine erste Passagierreise und näherte sich Frankreich Beauvais lief bei stürmischem Wetter in einen Waldrand und fing Feuer. 48 der 54 Menschen an Bord kamen ums Leben. Das Luftschiff war auf dem Weg nach Ismailia in Ägypten mit dem Endziel Karatschi in Indien. Die jetzt fertig HMA R100 mit Heimathafen Howden durfte nach dem Absturz des Schwesterschiffs nicht fliegen und wurde kurz darauf verschrottet.
Viele Detailinformationen über das Schiff und die Katastrophe sind erhalten geblieben, die auch über das Internet zugänglich sind, wie Fotos und Zeichnungen zum Bau und zur luxuriösen Ausstattung. Die vollständige Passagierliste finden Sie im Internet.[1] Die beiden riesigen Hangars des R101 in Cardington in Bedfordshire wurden nicht abgerissen, sondern als eine Art Hommage an die Opfer der Nachwelt erhalten und sogar einer (kleineren) neuen Nutzung zugeführt.
Es war die zweite von drei großen Katastrophen in der Zivilluftfahrt. Die erste war zwei Jahre zuvor im Jahr 1928 mit der N2 Italien am Nordpol, mit Umberto Nobile in einem Rennen mit Roald Amundsen. Das dritte war das Feuer der Deutschen ZeppelinLZ129 Hindenburg im Jahr 1937.
1979 erschien ein Buch über die Katastrophe mit dem R101 und dessen Vorfeld mit dem Titel Die Flieger, die nicht sterben würden, geschrieben vom Journalisten John G. Fuller (Herausgeber Putnam NY). Eine Zusammenfassung erschien als wahre Geschichte in den monatlichen niederländischen Ausgaben von Reader's Digest. Die Geschichte erinnert stark an die Katastrophe mit dem Herausforderer von NASA. Auch dort mussten die Techniker aus Prestigegründen vor gefährlichen Konstruktionsfehlern bewusst ein Auge zudrücken.
Der englische Flugzeughersteller und Romanautor Nevil Shute Norwegen schreibt in seiner Autobiographie Rechenschieber (1955) offen und kenntnisreich über die Probleme und Konstruktionsfehler des R101. Als Konstrukteur war Nevil sehr eng am Bau der R100 beteiligt, die einen erfolgreichen Testflug absolvierte Montreal Hergestellt in Kanada. Während dieser Fahrt am Himmel über dem Meer gelang es ihnen sogar, einige notwendige Reparaturen an undichten Gassäcken und der Außenhaut durchzuführen. Der R101 litt auch stark unter Wasserstoffgaslecks, was aus dem oben genannten Buch hervorgeht.
Wissenswertes
- Es Eiserne Jungfrau-Nummer Imperium der Wolken, aus dem Album Das Buch der Seelen (2015), basiert auf der R101-Katastrophe.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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