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Hagmeule war ein haszate in dem Direktorenschaft Delden, liegt in den nachbarschaftlichBentelo, heute Teil der Niederländisch Gemeinde Gericht von Twente. Das Herrenhaus wurde nach dem ebenfalls verschwundenen . benannt Wassermühle das Hag Mühle.
Geschichte
Der Hof Hagmeule wird erstmals um 1335 urkundlich erwähnt, er war damals ein Hofgut der Hof Wedehoen.
Bis 1383 waren die Besitzer Berend ter Hagmeule und seine Schwester Gese, die es in diesem Jahr an Johan den Vranken verkauften. Hendrik Sonnenberg verkaufte das Anwesen dann 1479 an Johan van Barmentlo und seine Frau Bye Wilminck. Johan van Barmentlo war der erste, der sich 1494 auf der Hagmeule niederließ, was ihn in Schwierigkeiten mit dem Landverwalter brachte, da er selbst kein Leibeigener war. Deshalb stand 1519 der Eunuchen Hagmolen, der damals wie die anderen Eunuchen in Twente unter der Hof Ootmarsum fiel, befreit von der Werbung und wurde ein Lehen der Bischof von Utrecht gemacht.[1] Die Hagmolen begann als Katerstadt, entwickelte sich aber schnell zu einer Huys-, Hof- und Hallenstadt. 1580 wurde es ein Herrenhaus, das schließlich an seine Urenkelin Josina van Barmentlo und ihren Ehemann Herman van Welvede fiel. der Klenke vererbt. Ihre Nachkommen verkauften Hagmeule 1644 an Johan van Laer. Durch Heirat ging es dann in die Hände der Familie Bentinck über.
Im 18. Jahrhundert gehörte das Herrenhaus nacheinander den Familien Van Harde (1721-1727), De Mahony tot Boekelo (1727-1746), Von Wassenaer Obdam nach Twickel (1746-1774). Carel George van Wassenaer Obdam verkaufte Hagmeule 1774 Frederik Gijsbert van Dedem. Das Herrenhaus wurde vor 1820 abgerissen. 1840 verkauften die Van-Dedem-Erben die Hagmeule an Alef ten Heggeler, einen Bauern aus Hengevelde. Jan Willem ten Heggeler verkaufte das Anwesen 1880 an das Gut Twickel, zu dem es noch gehört.
Forschung
Eine Gruppe Amateurarchäologen, geleitet von Regisseur A.L. Hulshoff van Rijksmuseum Twente, erforschte 1982 die unterirdischen Überreste des Herrenhauses durch Ausheben von Versuchsgräben. Es stellte sich heraus, dass das Gebäude sehr gründlich aufgebrochen war, aber es wurden nur wenige Mauerarbeiten gefunden. Es wurde jedoch eine große Menge spätmittelalterlicher Keramik und anderer Gebrauchsgegenstände gefunden.[2]
Die Hagmolen
Das Gut erhielt seinen Namen von der Wassermühle Hagmolen, die bereits im 14. Jahrhundert existiert haben muss. Die Mühle war am Hagmolenbeek. 1675 war es ein Ölmühle. Mais wurde im neunzehnten Jahrhundert gemahlen. Die Mühle brannte 1866 ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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