WikiDer > Hakenkappe
Untergemeinde in Belgien | |||
| Ort | |||
| Region | |||
| Provinz | |||
| Gemeinde | |||
| Zusammenschluss | 1977 | ||
| Koordinaten | 50° 48′ N, 4° 59′ O | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 3300 | ||
| Vorwahl | 016 | ||
| NIS-Code | 24107(H) | ||
| Alter NIS-Code | 24035 | ||
Detailkarte | |||
| |||
Hakenkappe ist ein Dorf in dem Belgier Provinz Flämisch-Brabant und ein Untergemeinde aus der Stadt Zehner. Hakendover ist vor allem bekannt für die jährliche Pferdeprozession auf Ostermontag. Es liegt südöstlich von Tienen, an der Grenze des Hageland und Haspengau. Der Weiler liegt auch in der Untergemeinde Wulmersum.
Geschichte
Bis in die erste Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, a menhir. Wie er verschwand, bleibt ein Rätsel, aber er ziert immer noch eine Gravur in der Museum von Tienen.
Sprachlich liegt Hakendover nur einen Steinwurf von der niederländisch-französischen Sprachgrenze entfernt und dialektisch innerhalb des sogenannten Uerdingerlijn (das Isoglos was die Ich-mich-Dialekte von den I-me-Dialekten trennt). Die Nähe der Römer meine ArtBayern - Köln unterstreicht die Bedeutung dieses Ortes in der Geschichte. In unmittelbarer Nähe des Dorfes finden wir drei römische tumuli Auf. Die dem Göttlichen Heiland geweihte Kirche war im Spätmittelalter ein Wallfahrtsort.
Sehenswürdigkeiten
Das Dorf hat eine Reihe von quadratischen Bauernhöfen (einschließlich der Bosschellenhoeve an der Grenze zu Wommersom die gehörte zu den Malteserorden), ein bemerkenswerter Hof mit Satteldach am Sint-Truidensesteenweg, zwei „Schlössern“ und der bemerkenswerten Sint-Salvator-Quelle, die an Christi Himmelfahrt geweiht wird (im Volksmund „Reisbreimarkt“). Die Kirche mit Friedhofsmauer und das Presbyterium von 1741 sind denkmalgeschützt.
Wallfahrtsort
Viele Wallfahrtsorte stammen aus der Zeit des Gegenreformation (Ex. Scherpenheuvel) oder aus der Zeit der Säkularisierung und der Wiederbelebung der Volksverehrung im 19. Jahrhundert (z. Lourdes). Hakendover ist jedoch ein typisches Beispiel für einen mittelalterlichen Wallfahrtsort.
Die Baulegende der Kirche des Göttlichen Erlösers (siehe Artikel Dreizehn mal) wurde erstmals 1432 von drei Kirchenvorstehern niedergeschrieben. Die Kirche verfügte nicht über die notwendigen Reliquien und die Baulegende (der Göttliche Heiland war beim Bau seiner Kirche selbst als dreizehnter Arbeiter anwesend) musste diesen Mangel ausgleichen. Die Baulegende verlieh der Kirche das nötige Gütesiegel und Hakendovers Bedeutung als Kultstätte nahm vor allem in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu. Davon zeugen die Erweiterung der Kirche in dieser Zeit und das Altarbild aus dem 15. Jahrhundert, das die Legende anschaulich darstellt.
Glaubt man den Chroniken, so geschahen hier viele Wunder.
Doch die Legende ist mehr als nur eine mittelalterliche Erfindung. Es enthält eindeutig vorchristliche Elemente. Insbesondere der Drei-Jungfrauen- oder Drei-Schwestern-Kult ist ein häufig in der Region auftauchendes Motiv. Vielleicht ist es als Christianisierung der drei keltischen Göttinnen zu sehen, die durch einen Brunnen den „Eingang“ in die andere Welt bewachten.
Die Quelle, der Baum und der heilige Boden (in den meisten Wallfahrtsorten finden wir nur eines dieser Motive) sind eindeutig keltischen oder germanischen Ursprungs. Pilger (jetzt hauptsächlich Holländer) nehmen Dornenzweige, Wasser aus dem Salvator-Brunnen und geweihte Erde vom Friedhof als Heilmittel gegen oder um Katastrophen aller Art zu verhindern.
Auch der Pferdeprozession am Ostermontag birgt so etwas wie einen vorchristlichen Fruchtbarkeitskult in sich. Die Prozession zieht über die Felder zum Gipfel des Tiense Berg, quasi das „Tor“ zur fruchtbaren Hesbaye. Dort stürmen die Pferde in drei Kreisen um die Menschen herum, woraufhin sie den Segen erhalten.
Die Legende führte auch zu einer bemerkenswerteren Wallfahrt, der des of Dreizehn mal am 16. und 17. Januar. Eine volle Dreizehnzeit umfasst dreizehn Runden zwischen der Kirche des Göttlichen Erlösers und der Kapelle Unserer Lieben Frau von den Zehn Steinen zu Grimde (wo die drei Jungfrauen begraben sein sollen), insgesamt etwa 42 km.
Zur gleichen Zeit wird auch das Fest der Kirchenweihe ("Hakendoverwijn") gefeiert.
Siehe auch
Externe Links
- www.hakendover.be, The Hakendover Website (Nachrichten, Pferdeprozession, Geschichte, Folklore, Wallfahrt, Gesellschaft)
- PP-H.be, Die offizielle Website der Pferdeprozession in Hakendover
| Siehe die Kategorie Hakenkappe von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Plätze in der Stadt Zehner | ||
|---|---|---|
Gemeinden:bost · Götsenhoven · Hakenkappe · kumtich · Oorbeek · oplinter · Sint-Margriete-Houtem · Zehner · Angeln | ||