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Das Heirnis ist ein Nachbarschaft in dem Belgier Stadt Gent. Der urbanisierte Stadtteil liegt östlich des historischen Stadtzentrums. Der westliche Teil liegt innerhalb des Stadtrings R40 (Heirnislaan) auf dem Territorium von Gent und trägt Straßennamen, die nach Fischarten benannt sind. Der östliche Teil, getrennt durch den Stadtring und eine Bahnlinie, liegt auf dem Gebiet einer Untergemeinde sub Sint-Amandsberg. Die dortigen Straßennamen verweisen eher auf freie Berufe im künstlerischen Bereich. Bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts war dies ein Seegebiet.
Die Heirnismeersen wurden ab dem 14. Jahrhundert erwähnt. Sie lagen in einer Biegung des Schelde, am Zusammenfluss der Schelde nach Oudenaarde, die Schelde nach Antwerpen und das historische Nederschelde, die aktuelle Fischereiindustrie. Sie erstreckten sich von der Kaiserliches Tor und der Abtei St. Bavo im Westen zur "Clincke" am Dendermondsesteenweg an der Grenze zu Sint-Amandsberg und Destelbergen im Osten. Es waren Meersen, die als gemeinsame Weidefläche für Kühe dienten. Die freien Einwohner von Sint-Baafsdorp hatten das Recht, dort eine Kuh grasen zu lassen; ein Recht, das bis zur Urbanisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestand.
Das Schilfkanal teilte das Gebiet zunächst in die "Großen Heirnis" im Westen und die "Kleinen Heirnis" im Osten. Das Kleine Heirnis befand sich zunächst außerhalb der Stadtmauern. Im Jahr 1857 wurde eine Eisenbahnlinie entlang der Kasteellaan der gebaut Südbahnhof zum Lager. Die Bahn wurde 1876 durch eine neue Ringbahn ersetzt, die den Heirnis überquerte. Ein Teil der Kleinen Heirnis ging von Sint-Amandsberg in die Stadt Gent. Ein Teil der Fläche wurde an private Eigentümer verkauft. Eine erste Straße, zunächst Toekomststraat, später Forelstraat, wurde 1881 gebaut. Parallel zur Bahnlinie wurde die Heirnislaan von Norden zur Forelstraat gebaut, der weiter südliche Teil wurde erst 1892 gebaut. Diese Straße ist heute Teil der Gent small Stadtring R40. In den 80er und 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde dieser westliche Bereich durch den Bau neuer Straßen weiter parzelliert. Entlang der Forelstraat, a Pfarrkirche gebaut, die Kirche des Heiligen Antonius von Padua, von 1898-1900.
Der Verlauf der Rietgracht wurde 1888 verlegt. In dieser Zeit wurde auch das östliche Gebiet der Heirnis auf dem Gebiet von Sint-Amandsberg urbanisiert. Die Toekomststraat wurde bis zum Heirnisplein am Dendermondsesteenweg verlängert. Dann folgten andere Straßen. Die Rietgracht wurde 1916 gewölbt.
In den 1960er Jahren wurde die Burg „ter Heirnis“ im Osten des Areals abgerissen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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