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Rooigem
Rooigem
Nachbarschaft in BelgienFlagge von Belgien
Rooigem (Belgien)
Rooigem
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge OstflandernOstflandern
GemeindeHinweis GentGent
Koordinaten51° 4′ N, 03° 42′ O
Allgemeines
Einwohner(31/12/2012)3815
Detailkarte
Rooigem (Ostflandern)
Rooigem
Standort in Ostflandern
Portal  Portalsymbol  Belgien
Nordwestlich von Gent zeigt die Ferraris-Karte das Viertel Royghem

Rooigem ist ein Nachbarschaft und früher Weiler in dem Belgier Stadt Gent, Hauptstadt der Provinz Ostflandern. Der Bezirk liegt drei Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums, ist etwa 0,75 km² groß und wird durch die Brügsevaart, der Bezirk Mariakerke, das Naturschutzgebiet Bourgoyen-Ossemeersen, das Drongensesteenweg und der R40 (der "kleine Ring").

Rooigem wird oft in einem Atemzug mit dem angrenzenden Stadtteil genannt Brügge Tor. Beide gehören zum Gürtel des 19. Jahrhunderts um das Stadtzentrum. Rooigem, das Brügge Tor und die angrenzende "Insel" Malem bilden zusammen den "Distrikt 8" auf Verwaltungsebene.

Geschichte

Rooigem war ursprünglich ein kleines Bauerndorf ausserhalb der Stadt. Sein Kern lag an der heutigen Peerstraat. Bis ins 19. Jahrhundert prägten Felder, eine Handvoll Bauernhöfe und ein Dutzend Windmühlen das Erscheinungsbild des inzwischen dicht besiedelten Viertels. Rooigem entwickelte sich entlang des Brugsesteenwegs, a römischAutobahn das jemals Brügge verbunden mit Köln. Osten lief einen Arm der Lys und legte ein Seegebiet, die Gegenwart Bourgoyen-Ossemeersen.

Von 1613 bis 1625 wurde es Kanal das Brügsevaart gegraben. Dadurch erhielt das Gebiet vor dem Brugse Poort eine eigene Festung mit militärischen Festungen. 1752 der Kanal mit der Innenstadt Lys verbunden durch die Konfession die das Gebiet weiter erschlossen. Der Weiler ist auf der Ferraris-Karte von dem 1770er Jahre als "Royghem".

Das Industrielle Revolution in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war von kapitaler Bedeutung für die Entwicklung des Bezirks. Das Atlas der Nachbarschaftsstraßen aus der Mitte dieses Jahrhunderts zeigt hier der Weiler "Roygem", noch mit vereinzelten Gebäuden. Die Abschaffung des „Patentrechts“ (Maut) und die Verkündung des Stadtrechts machten wirtschaftliche Aktivitäten außerhalb der Stadtmauern interessant und das Gebiet wirtschaftlich erschlossen. Vor allem mehrere große Unternehmen Textilhersteller, hat sich dort niedergelassen.

1897 wurde das Rooigemdreef, die heutige Rooigemlaan, auf Wunsch von Industriellen gebaut, um die Unternehmen rund um die Brugsevaart zugänglicher zu machen. Mit dem Bau dieser Allee wurde Rooigem (wieder) von der Brugse Poortwijk abgeschnitten. Die Rooigemlaan ist derzeit Teil des Kleinstadtrings R40. Früher gab es einen über den Mittelstreifen Straßenbahn.

Nach dem Zweiter Weltkrieg die Textilindustrie brach vollständig zusammen. Ein Unternehmen nach dem anderen verließ den Bezirk. Ein beträchtlicher Teil der einheimischen Gentenaars ging mit ihnen auf der Suche nach Arbeit und mehr Wohnkomfort. An ihre Stelle traten viele Neuankömmlinge (Studenten, Migranten, Asylbewerber...), die von den günstigen Wohnungen angezogen wurden.

In der Nachkriegszeit entstand am Brugsesteenweg ein Gartenviertel, die von der Genter Gesellschaft für billiges Wohnen gegründete Arbeiterkolonie. Dieser wurde im Volksmund "De Bokken" genannt, nach der Ansicht der damaligen Wohnkasernen. Die Blocks wurden im Februar 1999 abgerissen. Sie werden durch das Malpertuus-Projekt ersetzt: 4 Mehrfamilienhäuser und 100 Einfamilienhäuser. Der Bau der Blöcke begann im Jahr 2000, die voraussichtliche Fertigstellung der letzten Häuser ist 2016[1].

Das Schwimmbad Rooigem befindet sich in der Peerstraat.

Königstal

Das Kloster Koningsdal (Ausschnitt auf der Karte von Gent von Jacob van Deventer aus dem Jahr 1566)

Im Jahr 1328 wurde die Kartäuserkloster Koningsdal wurde von Simon Willebaert gegründet.[2] Es Kloster wurde zum Machtfaktor. Das Bilderstürmerei verwüstete den Ort erstmals 1566. Calvinisten zerstörte das Kloster 1578 vollständig. Später wurde es in der Stadt selbst, in der Nähe der heutigen Straße Meerhem, wieder aufgebaut. Zwei Jahrhunderte später im Jahr 1783 wurde das verarmte Kloster von Kaiser Joseph II. Lediglich ein lokaler Straßenname (Koningsdal) erinnert noch an das Kloster.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Kirche der Heiligen Therese vom Kinde Jesus
  • In der Nachbarschaft war in der Früh 14. Jahrhundert die allererste je gebaute Schöpfmühle. Das ist ein Windmühle die für Entwässerungs- und Rekultivierungsarbeiten verwendet wird. Ein Jahrhundert später wurde dieser Mühlentyp von flämischen Geistlichen nach Zeeland und Holland exportiert, um große Rekultivierungsarbeiten durchzuführen. Das Sumpfgebiet Bourgoyenmeersen wurde mit der Genter Bilgenmühle weitgehend rekultiviert. Die Reste der Mühle sind noch zu sehen.