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Henri Vullinghs
Henri Vullinghs
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Priester des katholische Kirche
Wappen eines Priesters
Geboren14. September1883
Platzsiebenum
Verstorben9. April1945
PlatzBergen-Belsen
Ordinationen
Priester1908[1]
Kirchenkarriere
1919 - 1926Baupastor im Grasecke
1926 - 1937Rektor Stationsinstitut
1939 - 1944Pastor in Grubbenvorst
Portal  Portalsymbol  Christentum
Zweiter Weltkrieg

Henri Vullinghs (siebenum, 14. September1883Bergen-Belsen, 9. April1945) war Pastor in Grasecke und Grubbenvorst im Limburg und NiederländischWiderstandskämpfer während der Zweiter Weltkrieg. Er war einer der größten Organisatoren von Pilotenhilfe und Verstecken in der gesamten Provinz Limburg.[2]

Frühe Karriere

Hendrik Jacob H. Vullinghs war der Sohn eines Bierbrauers in siebenum. Er war als toleranter Mensch bekannt und hatte ein breites kulturelles Interesse; Unter anderem widmete er sich der Kirchenmusik. Zum Beispiel nach dem Unterricht bei der amerikanischen Gesangslehrerin richtte Justine Ward, 1928 die28 Stationsinstitut (später Lennards-Institut) in Roermond, das durch die Ausbildung tausender Lehrer jahrzehntelang die Gesangsausbildung an vielen katholischen Schulen im ganzen Land bestimmt hat (Jos Lennards, 1899-1986, war der Angestellte, dem Vullinghs 1937 seine Direktion übertrug). Dieses Institut war das r.k. Gegenstück zum und ebenso einflussreichen Volksmusikschule von Willem Gehrels.

Vullinghs hatte in Italien studiert und kam in Kontakt mit dem Faschismus von Mussolini das hatte in ihm tiefe Abscheu geweckt.

Im 1918 er hatte im Auftrag der Diözese Roermond in parish eine Pfarrei gegründet Grasecke und in 1939 er wurde zum Pfarrer ernannt Grubbenvorst. In seinen Predigten vor dem Krieg thematisierte er regelmäßig die politischen Missbräuche in Deutschland. Auf 10. Mai1940 er sagte, nachdem er von der Kanzel aus die deutsche militärische Überlegenheit betrachtet hatte: "Unsere Soldaten können nichts mehr tun. Jetzt sind wir dran. Wir werden die Deutschen durchkreuzen, wo wir können."

Widerstand

Dies sollte der Beginn seiner Widerstandsaktivitäten sein, die intensiv und vielfältig waren. Vullinghs wurde zum Anführer des humanitären Widerstands gegen die deutschen Besatzer. mit seinem Kaplan, Jean-Slots und später auch mit seinem Kaplan Theo Trienekens und Kaplan Jack. naus, begann er sofort im Mai, französischen Kriegsgefangenen zu helfen, die den Deutschen geflohen waren, die über etablierte Routen in den freien Teil Frankreichs gebracht wurden.

Dann half der Pastor weiter jüdischen Untergetauchten und stürzte alliierte Piloten ab. Er war an der Einrichtung von Fluchtwegen durch Nord- und Mittel-Limburg beteiligt. Er hat auch ein ganzes Netzwerk in der Nähe von versteckten Adressen von Juden eingerichtet, die zu Grubbenvorst kam, um sich zu verstecken. Er hatte viele Verbindungen in der Musikwelt (er hatte Musikwissenschaft in Italien und Amerika studiert) und durch sie und durch seinen Freund Grasecke, der Journalist Mathieu Smedts, kam herein 1942 die ersten meisten Juden versteckten sich in Grubbenvorst, unter anderem arrangiert von Chiel Salome. Am Sonntag rief der Pfarrer während seiner Predigt regelmäßig seine Gemeindemitglieder dazu auf, Kleidung "für einen bestimmten, mittlerweile bekannten Zweck" zu spenden.

Verrat und Verhaftung

Auf 1. Mai1944 wurde Küster Stapper in Grubbenvorst warnte, dass die Sicherheitspolizei war auf dem Weg von Venlo, um den Pastor zu verhaften. Hefter eilten zum Kloster, in dem Vullinghs lebte, weil sein eigenes Pfarrhaus von einer Bombe getroffen worden war. Leider fand er ihn nicht zu Hause, da der Pfarrer bereits mit dem Fahrrad zur Kirche gefahren war. Vullinghs wurde festgenommen und direkt vor der Kirche auf der Straße eingesperrt. Auf 1. Juni1944 er wurde versetzt Camp Vught wo er schwer geschlagen wurde. Auf 6. September1944 er wurde ins Konzentrationslager deportiert Sachsenhausen und von dort ging er ins Lager Bergen-Belsen wo er Ende März war 1945 krank angekommen. Er starb zwei Wochen später Ruhr.

Presser

Von dem Buch Ableben von Presser das folgende Zitat von Fons Hermans ist enthalten: "Ein Pastor, hochgewachsen und aristokratisch im Aussehen; er war. Eine junge jüdische Frau, schön wie die meisten Kinder von Abraham und Sarah; das war sie. Beide gingen Arm in Arm hindurch die Nacht. -dunkler Wald Hin und wieder brach der Mond durch die Wolkendecke. Die Stille des Waldes wurde noch verstärkt durch das kaum hörbare Rascheln der Baumkronen, über die der Wind leise atmete. Der Pfarrer wandte sich an seinen stummen Begleiter und lächelte amüsiert und sagte: „Das hättest du dir nie träumen lassen, nicht wahr, dass du nach Mitternacht Arm in Arm mit einem Limburger Pfarrer durch einen Wald gehst.“ „Nein, das hätte ich mir nie vorstellen können“, erwiderte die dunkle Frau nebenan „Aber Sie hätten auch nicht geahnt, dass Sie jemals mit einer Jüdin aus Amsterdam einen so nächtlichen Waffenspaziergang unternehmen würden.“ Beide lachten zufrieden über die Komik dieser Sachlage und setzten dann schweigend ihren Weg durch das Dorf fort nochmal. bemerkenswert dunkel." Hermans schließt seine Geschichte mit der Beschreibung des Totenmesse, auf 5. Mai1960 in der Kirche von Grubbenvorst aufgeführt und komponiert von einem Musiker, dem Ehemann der jungen Frau, die teilweise von Pastor Vullinghs gerettet wurde.

Am 9. April 2015 wurde das von Hans Lachman komponierte Requiem erneut in Grubbenvorst aufgeführt. Lachman, 1906 in Berlin geboren, war 1933 in die Niederlande geflohen und mit Hilfe von Pastor Vullinghs in Grubbenvorst untergetaucht. Als Hommage an Pastor Vullinghs komponierte Lachman wahrscheinlich in den 1950er Jahren ein katholisches Requiem.

In Grubbenvorst ist Pastoor Vullinghsplein nach ihm benannt, in Sevenum und Grashoek Pastoor Vullinghsstraat.