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Henry Sweet
Henry Sweet

Henry Sweet (London, 15. September1845Oxford, 30. April1912) war ein britisch Sprachwissenschaftler und Philologe.

Er wurde in 1901 Dozent in der Phonetik zum Universität von Oxford, schaffte es aber nicht, die wissenschaftliche Hierarchie zu erklimmen. Dafür waren seine akademischen Leistungen zu schlecht und er war auch ziemlich unverblümt in seinem Verhalten, was ihn dazu brachte, die Leute gegen sich zu ziehen, trotzdem leistete Sweet einen wichtigen Beitrag zur Philologie und Sprachwissenschaft. Er spezialisierte sich insbesondere auf die altes Englisch und der alter isländischer und verfasste Handbücher, die heute (überarbeitet) immer noch zum Lehrmaterial an Universitäten gehören.

Sein Eine Geschichte der englischen Klänge war ein Meilenstein in der Geschichte der Phonetik, weshalb Sweet als Begründer der modernen Phonetik gilt. Zusammen mit Berthold Delbrück, Hermann Paul, Karl Verner, Karl Brugmann und Eduard Sievers wird süß zu den Neogrammatiker gezählt.

Auf der Jahreshauptversammlung der Linguistic Association of Great Britain wird jedes Jahr eins Henry Sweet Vortrag gehalten; Für diesen Kurs wird immer ein anderer bekannter Linguist gesucht.

Sweet hätte auch für Professor Higgins modelliert in der Pygmalion von GB Shaw. Dies wird jedoch bezweifelt von Beverley Collins. Dieser meint nicht diesen Sweet, sondern den Professor für Phonetik Daniel Jones Shaws Inspirationsquelle war die Figur Higgins. Shaw selbst sagt in seinem Vorwort, dass Higgins zwar nicht auf Sweet basiert, aber Merkmale von ihm zeigt.

H. C. Wyld veröffentlichte eine Bibliographie und sammelte Schriften von Henry Sweet.

Eine Auswahl aus dem Werk von Henry Sweet

  • Eine Geschichte der englischen Klänge (1874)
  • Ein angelsächsischer Leser (1876)
  • Ein Handbuch zur Phonetik (1877)
  • Erste mittelenglische Einführung Prime (1884)
  • Eine isländische Einführung (1895)
  • Das Angelsächsische Wörterbuch für Studenten (1896)

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